Seid gegrüßt. Mein Name ist Alinia, und ich bin eine tapfere Gnomin aus Gnomeregan. Aber was war ist Schall und Rauch. Das einzige was jetzt noch zählt ist, dass ich Todesritter bin. Ein Verräter der von seinem Herrn verraten wurde. Das einzige, was mich noch vorantreibt, ist die Rache am Lichkönig, für den ich alles geopfert hab. Aber noch ist die Zeit nicht reif, sagen die Meister. Noch bin ich ihm nicht gewachsen. Aber bald, bald ist die Zeit gekommen, da ich stärker bin als sie, und dann werd ich ihm gegenüber treten und mir all das zurückholen, was er mir genommen hat. Aber bis dahin muss ich noch sehr viel lernen…

Wir Todesritter beziehen unsere Macht aus unserer Runenwaffe. In komplizierten magischen Ritualen ätzen wir magische Runen auf die Waffe, deren Mächte wir benutzen können, um todbringende Angriffe auszuführen. Hierdurch verbrauchen wir allerdings die Mächte der jeweiligen Rune, und es dauert eine weile, bis sich die magischen Energien wieder regeneriert haben.

Benutze ich Runen im Kampf, um meine Angriffe zu verstärken, lagern sich Energiereste auf der Klinge ab. Diese Energie nennen wir Runenmacht, und sie kann benutzt werden, um besonders mächtige Zauber zu wirken. So kann ich feindlichen Zauberern die Gedanken vereisen und so verhindern, dass sie sich an ihren Zauber erinnern, oder ich kann alle Feinde in meiner Umgebung einfrieren. So Unterschiedlich wie die Runeneffekte, sind auch die Effekte der Runenmagie. Manche Zauber benötigen nur sehr wenig Energie um ihre Wirkung zu entfalten, andere Zauber verbrauchen direkt alle in der Waffe gespeicherte Energien, und die dritte Form nährt sich kontinuirlich von den Energien, und verbraucht die gespeicherte Runenmacht nach und nach.

Ein wichtiger Aspekt der Ausbildung eines Todesritters ist die Nekromantie. Die Macht über den Körper eines Gefallenen ermöglicht es uns, unsere eigenen Reihen zu verstärken. Nicht selten wendet sich der Verlauf einer Schlacht, wenn unsere Feinde sich plötzlich vor denjenigen Behaupten müssen, die einen Moment zuvor noch Seite an Seite zusammen mit ihnen gekämpft haben. Die Ghule die wir beschwören können, sind zwar nicht die stärksten – man könnte fast sagen, der Tod ging nicht spurlos an ihnen vorbei – aber sie sind dennoch eine große Hilfe im Kampf, wenn sie die Zauber gegnerischer Magier unterbrechen, oder sich an Kriegern festklammern und sie somit handlungsunfähig machen. Doch manchmal ist das ableben eines Ghuls fast noch nützlicher, als er es jemals zu Lebzeiten sein kann. Der Todespakt erlaubt es uns, die restlichen Energien des Ghuls zu absorbieren und unsere Kraft wieder herzustellen.

Es gibt 3 Arten magischer Runen. Dies sind zum einen die Rune des Blutes, die Rune des Frosts und die Rune des Unheiligen.Die Meister haben mir eingeschärft, dass auf jede Klinge exakt 2 Runen eines jeden Typs geätzt werden müssen, da sonst die Runen ihre Kraft verlieren. Ich habe also 6 Runen zur Verfügung, aus denen ich während des Kampfes meine Kraft ziehen kann. Jeder Runentyp erlaubt es mir, einzigartige Zauber zu wirken, doch möchte ich den Zugang zur ganzen Kraft einer Rune, so muss ich mich spezialisieren. Eine Rune zu meistern ist ein schwieriges Unterfangen und lässt keinen Platz für das Training der anderen Runen. Deshalb muss ich mit bedacht wählen, und mir der Fähigkeiten bewusst sein, die ich durch die Spezialisierung erhalte, aber auch verlieren werde.

Blut

Die Energie der Blutrunen greift direkt die gegnerische Lebenskraft an. Sie ermöglichen es mir, mächtige Angriffe auszuführen die das Ziel haben, dem Gegner den größten Schmerz zuzufügen. So ermöglicht es Blutschlag, einen Angriff auszuführen, der stärker wird, wenn mein Gegner mit einer Krankheit infiziert ist. Ein anderer Zauber, Pestilenz, ermöglicht es mir, die Krankheiten eines Gegners auf alle anderen zu Übertragen. Wenn ich dies tue, kann ich die Macht einer weiteren Blutrune verwenden, um die Krankheiten zu manipulieren und das Blut meiner Feinde zum kochen zu bringen. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass die Gegner dann in mir das Ziel höchster Priorität sehen, und egal womit sie vorher beschäftigt waren, nun mich versuchen anzugreifen. Sollen sie nur kommen… Wenn sich ein Todesritter dazu entschließt, sich auf die Mächte des Blutes zu spezialisieren, wandelt er auf dem Pfad der physischen Schmerzen. Ein Todesritter des Blutes handelt nicht sonderlich subtil. Er kennt seine Stärke und weis, dass seine Gegner ihm nicht gewachsen sind. Kampfeslustig rennt er zuvorderst in die Schlacht, freudig den Tod in die Augen seiner Feinde zu bringen. Und aus dem Blut der Gefallenen zieht er seine Stärke und eine übermenschliche Ausdauer.

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Frost

Frostrunen beinhalten die Macht des kalten Nordwinds.Frostzauber rauben dem Gegner seine Geschwindigkeit, und damit seine Kampfkraft. Sie erlauben es mir, meine Feinde zu kontrollieren, oder sogar einzufrieren. Nicht nur, dass ein eingefrorener Gegner keine Gefahr darstellt, Eis ist zerbrechlich, und ein Schlag an die richige Stelle zerschmettert den Gesamten Körper; aber dies ist eine Macht, die denen vorbehalten ist, die sich ganz der Macht des Frosts verschrieben haben. Frostrunen entfalten ihre Macht erst, wenn man lernt sie zu kontrollieren, sonst erweisen sie sich, im Gegensatz zu den anderen Runen als unnütz, schwach und schwer beherrschbar, doch wenn man sich traut den beschwerlichen Weg des Frostes zu gehen, wird man nicht enttäuscht. Der Weg des Frosts ist der Weg des Beschützers. Während ein Meister des Blutes sich durch die Schaaren der Gegner kämpft, bestrebt danach die Reihen so schnell wie möglich zu lichten, ist ein Meister des Frosts derjenige, der den Anführer ablenkt und seine Schläge auf sich zieht. Doch sollte man die Macht die Frosts nicht unterschätzen, denn sie ist so unnachgiebig und kaltherzig wie ein Schneesturm in Nordend – und genauso tödlich. Eine dicke Rüstung mag vielleicht vor den Schlägen seiner Waffe schützen, aber gegen die todbringende Kälte seiner Magie ist sie machtlos.

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Unheilig

Der letzte Runentyp ist die Unheilige Rune. Seuchen und Krankheiten folgen dem, der sie zu meistern bereit ist. Die Mächte des Unheiligen korrumpieren Körper, Geist und sogar die Mächte des Lichts. Der Pestschlag erlaubt es mir, meine Gegner mit einem harten Angriff zu treffen, und ihn dadurch mit einer Todbringenden Krankheit anzustecken. Dieser Zauber kostet sogar 2 Runen, eine Unheilige und eine Blutrune, aber der Aufwand lohnt sich, wenn sich der Gegner vor Schmerzen am Boden krümmt. Ein anderer sehr Mächtiger Angriff ist Degeneration. Auch er steckt meine Gegner mit einer Krankheit an, allerdings ist diese nicht mehr als ein leichter Schnupfen. Sollte der Gegner aber versuchen sich zu heilen, so korrumpiert der Angriff den Heilzauber und wandelt ihn in eine weitaus mächtigere Krankheit um. Der mächtigste Einsatz der Unheiligen Rune ist aber mit Sicherheit der Todesschlag. Stirbt ein Gegner durch diesen Angriff, raubt die Energie der Rune seine Lebenskraft und heilt mit ihr meine Wunden. Meister der Unheiligen Rune sind Meister des Leids. Sie haben ihre wahre Freude daran, wenn sie ihre Gegner langsam dahinsiechen lassen können. Aber glaubt nicht, dass sie dadurch Leichte Beute währen. Meister des Unheiligen sind meister der Nekromantie. Sie können nicht nur Ghule beschwören, sondern auch die Leichen der Gefallenen verändern, sodass sie explodieren und die geschwächten Feinde mit in den Tod reissen. Aber ihre Wahre spezialität sind und bleiben Krankheiten. So hüllen sie sich in einen Schwarm gefräßiger Insekten die alle Feinde in der Umgebung infizieren, oder sie präparieren ihre Waffe so, dass ihre Schläge die Feinde mit der Seuche anstecken.

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Wie ihr seht, bietet einem der Weg des Todesritters viel Macht. Doch die Ausbildung ist hart, und nur die wenigsten Überleben das Training, denn die Meister kennen keine Gnade und der Preis des Versagens ist das eigene Leben.