WotLK Tagebücher – Arconia




Auch von mir einige Eindrücke aus der Beta. ;)
Ich konnte meinen Account erst vor kurzem erweitern und hab daher noch nicht soviel von WotLK gesehen, trotzdem möchte ich hier meine ersten Erfahrungen schildern.

Teil 1: Der Todesritter

Da die Charakterkopie vorübergehend nicht möglich war, habe ich meine ersten Erfahrungen mit einem frisch erstellten, weiblichen Todesritter namens Ramaria gesammelt. Über die Einführungsquests des Todesritters wurde ja schon vieles geschrieben, daher werde ich mich hier nur auf einige Punkte beschränken die mir positiv, oder als Neuerungen aufgefallen sind.
Zuerst ist zu sagen, dass die Reihe der Einführungsquests recht Abwechslungsreich ist und auch für Interessierte an der Warcraft Geschichte interessant sein dürfte. Schon bei den ersten Quests kommt man mit den neuen Komponenten im Spiel in Kontakt.
Einerseits gibt es die Möglichkeit verschiedene Objekte zu benutzen (z.B. kurzzeitig auf ein Pferd springen, oder eine Kanone steuern), andererseits gibt es auch einen neuen Typ von Angriffen. Man hat nicht mehr wie bisher üblich ein Ziel oder einen Zielkreis für seine Angriffe sondern man gibt nur noch die Richtung vor. Dieser Typ von Angriffen kommt unter anderem bei Kanonen und dem Atem der Frostwryms zum Einsatz.
Ansonsten fällt noch auf, dass das ganze Geschehen viel lebeindiger wirkt als bisher. Man findet häufig auch NPCs die gegeneinander Kämpfen (gilt auch für den heulenden Fjord). Dadurch wird mehr der Eindruck vermittelt, Teil von etwas größerem zu sein. Im Startgebiet kommt noch hinzu, dass sich die Landschaft ändert, je nach dem wie weit man mit der Questreihe fortgeschritten ist.
Während der Questreihe trifft man auch auf viele Bekannte aus der Warcraft Geschichte unter anderem Noth, Gothik, Tirion Fordring, Darion und Alexandros Mograine und einige mehr. Natürlich ist auch ein Treffen mit dem Lichkönig Arthas im Programm. ;)

Teil 2: Die (Schatten-) Priesterin

Nachdem ich das Anfangsgebiet der Todesritter verlassen, und mich von Arthas abgewandt hatte, war es so weit und meine Priesterin Arconia war auf dem Betaserver eingetroffen.
Nach kurzem Verteilen der Fähigkeiten machte ich mich von Unterstadt aus auf den Weg in den Nordrend. Dort angekommen stachen zunächst einmal die neuen Gebäudemodelle ins Auge. Auch der Alchemie Trainer hatte eine Überraschung für mich, ich konnte “Mixology” erlernen. Diese passive Fähigkeit erhöht die Wirkung von Elixieren und Fläschchen die man selbst herstellen kann. Laut berichten dürfte diese Erhöhung im Bereich von 20-25% liegen abhängig vom jeweiligen Gebräu, das man zu sich nimmt. Damit hat Alchemie neben dem Alchemistenstein einen weiteren Anreiz den Beruf auf seinem Hauptcharakter auszuüben.
Wie schon oben erwähnt ,wirkt auch hier die Szenerie durch gegeneinander Kämpfende NPC viel Lebendiger als beispielsweise in BC. Auch neu ist, dass sich manche NPC kurzzeitig dem Spieler anschließen (Nicht als Escort oder Beschütze Quest) und mit ihm gemeinsam Aufgaben erledigen. Weiter fällt auf, dass der Heulende Fjord sehr weitläufig ist, und man an vielen verschiedenen Stützpunkten Quests annehmen kann, jedoch gibt es keine Plätze wo man schier von neuen Quests erschlagen wird. Durch die beiden Startzonen in Northrend (Boreanische Tundra und der Heulende Fjord), deren Weitläufigkeit und damit verbundenen Verteilung der Questgeber dürfte wohl erreicht werden, dass sich die Spieler zum Start der Erweiterung wesentlich besser verteilen.
An der Spielweise des Schattenpriesters hat sich für mich bisher nicht viel geändert: Mana war eigentlich nie ein Problem. Selbst der Einsatz von Dispersion und dem Schattengeist war nicht wirklich notwendig (hängt aber natürlich auch mit der vorhandenen Ausrüstung zusammen). Durch die verbesserte Schattenform wird Gedankenschinden nicht mehr so oft unterbrochen, was vor allem, wenn man alleine durch die Gegen streift, sehr angenehm ist.
Positiv fällt auch die Änderung an der Ausrüstung auf. Da es nun keine Unterscheidung mehr zwischen Heilung und Zauberschaden gibt, sondern beides über “Spellpower” berechnet wird, fallen die “Notfall” Heilungen des Schattenpriesters um einiges höher aus als früher.

Gestern Abend machte ich noch meinen ersten Besuch in einer der neuen Instanzen – Burg Utgarde. Über die Instanz wurde ja schon einiges berichtet, daher möchte ich nur kurz auf die Möglichkeiten von Gedankenkontrolle eingehen, die wohl besonders für Schattenpriester interessant sein dürfte. Unter den Vrykul gibt es hier zwei Zauberertypen die als mögliche Ziele recht interessant sind. Einerseits gibt es die Heiler. Diese verfügen über einige Fähigkeiten des Schamanen (Heilwelle, Blitzschlag, Flammenschock). Andererseits gibt es Runenbinder. Diese können Runen auf befreundete Ziele wirken und waren schnell meine bevorzugten Ziele für Gedankenkontrolle. Es stehen insgesamt 4 Runen zur Verfügung, die über eine kurze Laufzeit verfügen und sich eine gemeinsame Abklingzeit teilen. Hier erwähnen möchte ich zwei davon: Einerseits gibt es eine Schildrune die 20.000 Schaden absorbiert, andererseits gibt es Eine, die das Herz aller Schadensverursacher höher Schlagen lässt, so wird doch der verursachte Schaden um 100% erhöht.
Zumindest einen Typ von Nahkämpfern kann man ebenfalls kontrollieren, dieser verfügt über einen Angriff sowie einen Unterbrechungseffekt gegen Zauberer (Ohrfeige). Jedoch ist mir hier der genaue Name dieser NPCs entfallen.

Mein Fazit: Zusammenfassend kann man also sagen, dass sich an der Spielweise des Schsttenpriesters nicht viel geändert hat. Die neuen Talente aber das Solospiel doch etwas erleichtern (Schutz vor Castzeitverkürzung, etwas mehr Schaden, in Instanzen ist das Auffrischen von Schattenwort Schmerz sehr angenehm, dabei gehen auch keine Ticks verloren sondern die Laufzeit wird einfach wieder erhöht). Auch die Änderung am Inneren Feuer: Die neuen Ränge erhöhen nun die Heilung (wird in Zukunft auf Spellpower geändert) finde ich eine gute Idee! Damit macht es endlich Sinn “Inneres Feuer” auch in Instanzen immer aktiv zu haben.
Der Heulende Fjord und auch die Grizzlyhügel passen meiner Meinung nach sehr gut in das nordische Design, wohingegen mir die boreanische Tundra nicht unbedingt zusagt (bin dort nur kurz durchgeritten). Man merkt aber, dass sich die Vegitation relativ stark auf recht engem Raum ändert.

Viel Spass beim Lesen wünscht euch Olorin!

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