Willkommen zu meinem fünften Tagebucheintrag! Neben zwei, drei Kleinigkeiten möchte ich mich heute auf zwei sicherlich interessante Dinge konzentrieren: Die Tiefenheim-5 Mann-Instanz Steinkern und das Gnomenstartgebiet.

Sonstiges

Zwei kleine Dinge, die ich nebenbei festgestellt habe und die den ein oder anderen Leser vielleicht interessieren:

Die Benutzung von Flugreittieren ist nun in Dalaran möglich. Im letzten Beta-Build konnte man sogar richtig fliegen. Im aktuellen Build hingegen reitet man nur wie auf einem Bodenmount. Versucht man abzuheben, senkt sich das Flugtier wieder auf den Boden. Ich hoffe, dass richtiges Fliegen wieder erlaubt wird, zumal ich eh nie verstanden habe, warum dies nicht möglich war.

Dafür hat Blizzard nun endlich die Kluft in Orgrimmar als Outdoor-Zone deklariert, so dass man auch dort reiten und fliegen kann.

Die zweite Kleinigkeit betrifft den Gildenruf. Tritt man aus einer Gilde aus, so bleibt der Ruf bei der Fraktion “Gildenruf” erhalten. Tritt man wieder einer Gilde bei, so wird der Name angepasst. Dies ist im Hinblick auf die sehr kleinen Rufgewinnen auch eine sinnvolle Implementierung. (zuvor verschwand der gesamte Ruf)

Darüber hinaus füllt Blizzard nach und nach die Loottables der Gegner. So gibt es in Vashj’ir nun die ersten berufsrelevanten Drops (Bergbau, Kräuterkunde, Kürschnern mal außen vor). Das Juwelier-Rezept sagt zwar noch nichts aus, aber nachdem was ich von anderen Testern bisher weiß, ist das diese Rezepte nicht berufspezifisch sind (ich bin z.B. auch kein Juwelier und habe trotzdem ein Rezept gefunden).

Außerdem gibt es bisher vier verschiedene Drop-Rezepte in Vashj’ir. Ich habe jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nur eines gefunden. Das zweite Bildchen zeigt die neue Stoffart. Interessant ist auch, dass in Vashj’ir bei den Nagas “Siren’s Tears” droppen können. Ob dies ein Hinweis darauf ist, dass man diese auch in Cataclysm für Rezepte benötigt, weiß ich nicht.

Der Steinkern

Kommen wir zum ersten großen Thema meines Tagebuch-Eintrags: Der 5 Mann-Instanz in Tiefenheim – Der Steinkern. Der Eingang zu dieser Instanz befindet sich westlich in der Steinsäule, oberhalb des Tempels der Erde. Sie liegt also sehr zentral und auch ein Friedhof ist direkt in der Nähe. Man sollte nicht den Fehler machen und Richtung Norden zu einem Tunnelsystem mit Würmern fliegen, in der Annahme dort den Eingang zu finden. Das hat die Gruppe rund um den unwissenden Bish etwas Zeit gekostet. Letztendlich bin ich wiederbelebt worden, damits schneller geht.

Die Instanz ist linear aufgebaut und es müssen im Laufe der Zeit vier Bosse besiegt werden. Die Bosse sind alle (auf dem normalen Schwierigkeitsgrad) nicht sonderlich schwer, der Trash ist dafür deutlich härter. Crowd Control in irgendeiner Form ist hier wirklich angebracht. Verfügt die Gruppe gar über zwei dieser Fähigkeiten, so erleichtert es das Spielen enorm.

Ansonsten werden teilweise schnelle Reaktionen und Movement gefordert. Blizzard geht in dieser Instanz in die angekündigte Richtung, weniger Inhalt der (mit steigender Ausrüstung) einfach ignoriert werden kann, hin zu Fähigkeiten, die einen Spieler einfach mit einem Schlag töten. Ein Beispiel dafür wären von der Decke herabfallende Steinsplitter. Darüber hinaus werden, wie schon in Wrath of the Lich King, einige Teile aus altbekannten Raids kopiert.

So findet sich im Steinernden Kern zum Beispiel die Funktionalität der Wächter vor dem Drachenfalken-Aspekt von Zul’Aman wieder. Während des Trashs verfolgt man eine lange Zeit Millhouse Manasturm, welchen man auch in einer Quest in Tiefenheim kurzzeitig wiedersieht.

Doch obwohl wir ihn während des brennenden Kreuzzuges aus der Arkatraz aus den Händen eines bösen – öhm ja was auch immer der Endgegner für ein Insekt war – befreit haben, ist er uns in Cataclysm alles andere als freundlich gesinnt. Er beharkt uns mit mächtigen Zaubersprüchen und setzt der Gruppe ziemlich zu.

Die Bosse spielen sich sehr angenehm und abwechslungsreich. Der erste Boss fordert eine gute Leistung der Schadensverursacher, während der zweite Boss die Bewegungsfähigkeiten der gesamten Gruppe testet. Nachdem der dritte Hauptgegner aktuell vor allem dem Heiler einiges abverlangt, kombiniert der letzte Boss alles in abgeschwächter Weise miteinander.

Corborus, der erste Boss im Steinernden Kern

Zusätzlich gibt es viele Adds, die man entweder töten oder töten lassen kann. Mehr möchte ich hierzu nicht verraten. Aber das geschickte Verwenden der Bossmechaniken (nein kein Bugusing) kann den Kampf vereinfachen. Mit AoE-lastigen Gruppen ist dies aber auch nicht unbedingt nötig, durch den AoE-Nerf von Cataclysm aber auch nicht ratsam. Die Instanz fordert von der Gruppe also ein gutes Zusammenspiel und die individuellen Fähigkeiten der einzelnen Spieler.

Das große Finale steht kurz bevor!

Wahiamagnome – Das Gnomenstartgebiet

Vorweg möchte ich sagen, dass dies mein erster Allianzcharakter ist und ich ihn nur erstellt habe, da das Gnomenstartgebiet von vielen Lesern gewünscht wurde. Mangels großartigem Wissen über den Aufbau von Gnomegeran kann ich auch nur bedingt beschreiben wo man sich im Vergleich zur Instanz gerade in etwa befindet.

Nachdem, was ich aber so weiß, befindet man sich in keinem Teil der Instanz. Zum Intro kann ich dank des neuen Cataclysm-Betaclients, der seine Daten trotz angeblichen 100%-Downloads weiterhin streamt, nicht viel sagen. Man “fliegt” jedoch durch Dun Morogh und tief in die Katakomben von Gnomegeran. Dort starten nun also die großen Abenteuer meines mächtigen Gnomenmagiers “Wahiamagnome”!

Der Start

Als kleiner Gnom (wasn Wortspiel 😉 ) wird man zu Beginn seines Lebens direkt in den Militärdienst einbezogen. Denn Gnomegeran wird belagert und die gefährlichen Lepragnome greifen noch immer unaufhaltsam an. So gilt es, viele dieser Gnome auszuschalten und überlebende Mitstreiter zu retten. Nach kurzer Zeit soll man sich beim Anführer der Gnome, Hochtüftler Mekkatorque, vorstellen.

Bevor man jedoch aus Gnomegeran herausteleportiert werden darf, muss man sich erst einem Dekontaminierungsprozess unterziehen. Hat man diesen abgeschlossen, gelangt man schließlich an die Oberfläche nach Dun Morogh.

Jetzt geht’s loooooos!

Aufstrebender Soldat

Kaum an der Oberfläche angelangt erhält Mekkatorque eine Holopadnachricht seiner sich im Kampf befindlichen Militärs und es wird klar, dass der Erzfeind der Gnome Thermaplugg die Herrschaft über Gnomegeran übernommen hat und nicht gedenkt die Stadt den Gnomen friedlich zu überlassen.

Wir werden also damit beauftragt die Einsatzkräfte der Gnome zu verstärken. Hierfür müssen Troggs, welche von Thermaplugg manipuliert worden, aufgehalten und wiederum andere Gnome aus ihrer Gefangenschaft befreit werden. Darüber hinaus geht man einem der Lieblingshobbies der Gnome nach: Etwas in die Luft sprengen.

Der Showdown

Zum Ende des Gnomenstartgebietes kämpft man Seite an Seite mit dem Anführer der Gnome und dem Anführer der verbündeten Zwerge aus Eisenschmiede gegen den höchsten General von Thermaplugg. Nach einem harten Kampf gelingt es uns schließlich, diesen endgültig zu besiegen und wir werden weiter geschickt, um Botengänge nach Kharanos zu erledigen.

Danke für das Lesen und bis zum nächsten Mal! :)