Hallo an alle Leser,

ich möchte euch in meinen Tagebuch begrüßen, welches ich zur Wrath of th Lich King Beta führen werde. Anders als einige meiner Kollegen werde ich jedoch kein Rollenspiel verfassen, sondern meine Erlebnisse, Eindrücke und Erfahrungen schildern. Wenn ihr daher einen Kommentar am Ende schreiben würdet, wäre das klasse. :)

Aber fangen wir lieber mit ein paar Informationen zu mir an. Ich spiele seit der ersten WoW Beta Paladin und werde wahrscheinlich auch nie eine andere Klasse als Hauptcharakter spielen. Gegen Ende von WoW Classic spielte ich einen Level 60 Mensch Paladin, den ich im Verlaufe der Beta vom ersten Addon gegen einen Blutelf getauscht habe, den ich heute noch spiele. Da ich immer ein recht erfolgreicher Spieler war, ist mein Anspruch auch vielleicht etwas höher. Neben einen Gladiator Titel in der zweiten Arenasaison habe ich auch bis auf Sapphiron, Kel”Thuzad und Kil”Jaeden alle Bosse in WoW zur angesetzten Zeit gesehen. Spielerisches Verständnis ist also durchaus vorhanden. Da ich WoW seit Patch 1.2 auf Englisch spiele, kann es bei mir zu ein paar Problemen mit den deutschen Begriffen kommen. Also habt etwas Nachsehen. Aber genug von mir, kommen wir zum echten Tagebuch.

Nachdem man sich durch die Installation des Clients gewurstelt hat, kann man sich auf eines der aufregendsten Dinge in der nächsten Zeit gefasst machen! Den Ladebalken. Und vielleicht ab und an noch die Frage, ob man schon einen Disconnect hat oder nicht. Aber ok, das Spiel ist noch in der Beta-Phase. Und ähnlich wie bei der Burning Crusade wird, da bin ich mir sicher, Blizzard auch hier wieder alles ins rechte Lot bringen. Die recht häufigen Disconnects erschweren das flüssige Spielen etwas, sind aber nicht zu vermeiden.

Nachdem man sich mit seinem Charakter eingeloggt, Talentpunkte verteilt, alles Unwichtige aus dem Questlog und Inventar geschaufelt hat, gibt es zwei Wege, wie man beginnen kann. Jeweils in der Boranischen Tundra und im Heulenden Fjord. Ich selbst habe mich aber abseits des Questens für eine kleine Welterkundung entschieden. Der Plan war, über den Heulenden Fjord so weit in die Welt vorzudringen wie derzeit geht. Und ich bin weiter gekommen, als ich dachte. Das Feeling in der neuen Welt, so bald man vom Zepplin aus Unterstadt abgestiegen ist, ist wahrlich berauschend. Vor allem der Kontrast der Startgebiete wie Lordaron und Durotar zu den hochauflösenden Bodentexturen und Schatten war einfach nur wie “Hey – ist das noch WoW?”. Die Entwickler haben sicherlich einige schlaflose Nächte mit dem Bump Mapping verbracht, welches den Boden so edel aussehen lässt. Viele neue Gebäude-Typen, wunderbar leere Questgebiete und eine Menge Action, die einen erwartet. Genau so muss der Tag starten.

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Während ich auf dem Weg zu den Aufzügen bin, die mich von der Küste auf das Hochplateau bringen, kommt man schon die erste Neuerung zu sehen. Ähnlich wie im Schattenmondtal kämpfen viele der NPCs gegeneinander. Im Falle des Heulenden Fjords kämpfen die Verlassenen gegen eine Abteilung der Allianz um den Landeplatz. Der Krieg ist überall, fliegende Pfeile, Explosionen, dicke Kanonen, Stoßtrupps, die in die gegnerischen Linien einbrechen und das ständige Gefühl, in einer echten Schlacht zu sein ist einfach klasse gelungen. Zwar kann man, sollte man bei den Kämpfen einige Minuten verweilen, Muster erkennen, jedoch fallen diese nicht sehr stark auf. Die ersten 10 Quests, die ich noch vor meiner kleinen Tour erledige sind durchaus abwechslungsreich und schlagen, nachdem wir uns der benachbarten Allianz-Plage angenommen haben, einen eleganten Bogen in die Instanz Utgarde Keep, welche mit einem sehr schönen Event eingeläutet wird. Doch die weite Welt wartet, warum dann in eine enge Instanz zwängen?

Die ersten Meter, frei von Quests, sind erstaunlich erfrischend. Die Welt wirkt vielleicht gleichgroß, wie noch die Scherbenwelt. Doch durch das langsame Reiten, das hüglige Land und die neue Landschaft streckt es sich. Alleine der Heulende Fjord wirkt extrem weitläufig, voller Spalten und kleinen Camps. Eine der, in meinen Augen, positivsten Veränderungen ist die Welt. Sie wirkt einfach lebendig. Überall sind kleine Kaninchen, Truthähne, oder Herden von Schaufelhauer. Um die Männchen sollte man übrigens wirklich einen Bogen machen, denn sie sind erstaunlich flink auf den Beinen. Die Kämpfe zwischen den Männchen sind auch eine wunderbare Sache, ähnlich wie Hirsche, kämpfen sie um ihr Territorium. Zusammen mit den Tieren der dritten Dimension, den Vögeln und Drachen, erzeugt Blizzard so eine wunderbar erfrischende Welt. Nach einige Minuten Reiten erreiche ich dann die Brücke, die die beiden Kliffe verbindet.

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Der Ausblick ist wahrlich großartig. Valgarde, Utgarde Keep und das Fjord bilden einen echten majestätischen Anblick. Etwas weiter den Weg entlang machen wir auch schon die erste Bekanntschaft mit einem der neuen Fraktionen. Die Tuskarr bitten um eure Hilfe – welcher Art möchte ich euch noch nicht verraten. Nachdem ihr bei dem kleinen Poblem geholen habt, erhaltet ihr eine Einladung nach Kamagua, einer ihrer Städte. Von dort aus könnt ihr weiter reisen, vorbei an seltsamen Dingen in Drachenöde. Worum es sich dabei handelt ist mir zu diesem Zeitpunkt auch nicht klar, doch dass hat Zeit bis später. Der Nervenkitzel in Richtung des Lichkönigs zu reisen ist doch größer. Nach einer fast endlosen Reise voller Gefahren in Drachenöde Richtung Eiskrone gibt es dann auch die erste Enttäuschung. Eiskrone ist noch nicht implementiert. Stattdessen ist der Wall verschlossen und einige von den Dienern des Lichkönigs stehen Wache. Aus der Entfernung selbst wirkt dieser Wall vielleicht noch winzig, hat man sich aber durch die dutzenden Wachen gekämpft und man vor zwei riesigen Monstrositäten steht, bleibt auch dem tapfersten Krieger nur die Flucht.

Etwas enttäuscht davon streife ich noch etwas durch Drachenöde. Doch selbst hier gibt es kaum Langeweile. Viele Questgebeber, markante Gebäude und Plätze, wenig später wird klar – in Drachenöde sollte man schon ein paar Level zugelegt haben. Die Quests sind größtenteils grau, nicht grade viel versprechend, wenn selbst ein Paladin für nicht stark genug erachtet wird. Der Weg führt in den Kristallsangwald, der doch eines der Gebiete war, welches mich am meisten gereizt hat. Wunderbare Architektur, Dalaran in der Nähe, viele Lichteffekte und ein einzigartiges Setting verwandeln den Wald schon jetzt in mein Lieblingsgebiet. Wenn man noch Gegner und Quests hätte, wäre es perfekt. Doch leider war der Kristallwald völlig leer – bis auf einen einsamen Reiter und sein Reittier. Das gleich anschließende Zul”Drak hielt gleich mehrere Überraschungen bereit. Zum einen ist Zul”Drak sehr weit fortgeschritten, zum anderen sind dort Gegner, mit denen man sich lieber nicht anlegen sollte. Denn als mir der gute Thyrm- Zerstörer der Hoffnung – über den Weg lief, war auch für mich nicht viel zu retten. Ich glaube, das Ende könnt ihr euch sicherlich denken…

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Zu guter Letzt warf ich noch einen Blick auf das berühmte Gundrak, welches das Heim der Eistrolle ist. Ebenso unfertig wie Storm Peak und die Eiskrone, aber Blizzard hat ja noch etwas Zeit. Die Orte, wo ich war, machten jedoch einen sehr guten Eindruck und versprechen viel Potential, für spannende Quests und Geschichten, die Blizzards Storyschreiben dort erzählen werden.

Ich hoffe, euch hat mein kleiner Ausritt gefallen, ab der nächsten Folge könnt ihr genaueres zu den Quests, Talenten und Instanzen lesen, die wir besuchen werden.

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