Herzlich Willkommen zum vierten Teil meines Beta-Tagebuchs!

Thema dieses Artikels wird der Thron der Gezeiten sein, der eigentlich der Sitz von Neptulon, dem Herrscher der Wasserelemtare, ist. Doch der Thron der Gezeiten wurde von den Nagas unter der Führung von Lady Naz’jar sowie diversen Dienern der alten Götter überrannt. Nun liegt es an den Spielern Neptulon bei der “Säuberung” seiner Residenz zu helfen.

Der Thron der Gezeiten ist eine sehr kompakte Unterwasser-Instanz in Vashj’ir. Insgesamt beherbergt sie vier Bosse: Lady Naz’jar, Commander Ulthok, Mindbender Ghursha und Ozumat.

Momentan kann man die Instanz mit Level 80 betreten, nachdem man den Instanzeingang in Vashj’ir entdeckt hat. Vom Entwicklungsstand her ist der Thron der Gezeiten recht weit, einzig die Bossemotes und der Aufzug der Instanz fehlen noch.

Sobald man die Instanz betreten hat kann man außerhalb der Gänge, im Ozean, Naga gegen die Wasserelementare Neptulons kämpfen sehen. Einige dieser Naga werden dann aus dem Wasser kommen und den Weg versperren.

Direkt nach dieser ersten Trashgruppe kommt man in einen Raum mit drei Abzweigungen, von denen aber zwei durch riesige Tentakel versperrt sind. Weiter geht es dann über einen – zur Zeit noch nicht existenten – Aufzug in Richtung Neptulons Thronsaal.

Im Gang hinter dem Aufzug startet dann ein Trash-Event, einem Teil der Zerschmetterten Hallen nicht ganz unähnlich: Während man sich die Naga bekämpft, schickt Lady Naz’jar vom Ende des Gangs regelmäßig Gruppen von versklavten Murlocs ins Getümmel. Außer klein und für die Heiler nervig (Zauberunterbrechung) sind die jedoch nicht.

Lady Naz’jar

Nachdem man alle Naga im Gang besiegt hat, zieht sich Lady Naz’jar zurück, doch steht man ihr nach wenigen Minuten schon wieder gegenüber. Der Kampf gegen sie ist recht einfach, denn keine der folgenden Fähigkeiten ist wirklich gefährlich.

Geysir: Eine Art Voidzone, die nach 2 Sekunden etwa 25.000 Schaden verursacht und Spieler in die Luft schleudert. Dem auszuweichen ist sehr leicht.
Shock Blast: Ein Zauber, der den Tank trifft und ihm etwa 35.000 Schadenspunkte zufügt.
Fungal Spores: Pilzsporen werden auf einen Spieler geworfen und verursachen in kleinem Radius eine Krankheit, die über 15 Sekunden 50.000 Schaden verursacht. Dem kann man ausweichen und/oder die Krankheit reinigen.

Bei 66% und bei 33% schließt sich Lady Naz’jar in einer Wassersäule ein und ruft 3 Adds herbei, die auch ihr bereits im Gang bekämpft habt. Nachdem diese gefallen sind, geht der Kampf weiter.

Commander Ulthok

Sobald Naz’jar besiegt ist, kann man den Verteidigungsmechanismus des Throns der Gezeiten in Gang setzen. In einer Ingame-Zwischensequenz sieht man dann, wie Ozumat, der vorher die 2 Gänge versperrt hat, duch Stromstöße vertrieben wird und die Gänge dadurch begehbar werden. Doch bevor man den Gang zum Aufzug zurückgehen kann, wird der Weg von Commander Ulthok, dem zweiten Boss der Instanz, versperrt.

Ulthok hat zwar wenige Fähigkeiten, auf eine sollte man aber sehr gut achtgeben:
Dark Fissure ist ein Zauber der sich nach 1,75 Sekunden auf der Position des Tanks in einem 5m Radius entlädt und ca. 60.000 Schaden verursacht. Zusätzlich entsteht an dieser Stelle eine Voidzone die sekündlich 10.000 Schaden zufügt. Wer bei dieser Fähigkeit nicht aufpasst, liegt schneller im Dreck als er “tot” sagen kann.

Der Vollständigkeit halber nenne ich auch noch die anderen Fähigkeiten:
Squeeze: Ein zufälliger Spieler wird gegriffen und erleidet über 6 Sekunden 30.000 Schaden.
Enrage: Der physische Schaden von Ulthok wird 10 Sekunden lang um 100% erhöht.
Zusätzlich wird ab und zu ein Fluch verteilt, der das Bewegungs-, Angriffs- und Zaubertempo des Betroffenen reduziert. Jedoch sollte dieser Gegner euch vor keinerlei Schwierigkeiten stellen.

Mindbender Ghursha

Oben angelangt, geht es dann in Richtung Mindbender Ghursha. Nachdem die Gesichtslosen und ihre Gilgoblindiener, die im Zugang zu Ghurshas Raum lauern, aus dem Weg geräumt sind, steht man Mindbender Ghursha gegenüber.

Oder viel mehr Erunak Stonespeaker, einer der Questgeber in Vashj’ir, dem Ghursha auf dem Kopf sitzt (zur Zeit schwebt er über den Köpfen seiner Opfer) und ihn steuern kann.

Der Kampf unterteilt sich grob in zwei Phasen. In der Ersten muss man Erunak Stonespeaker bekämpfen bis er unter 50% seiner Lebenspunkte fällt. Sobald das passiert, löst sich Mindbender Ghursha von seinem Opfer und man kann ihn direkt angreifen. Nach kurzer Zeit sucht sich Gursha dann unter den Gruppenmitgliedern einen Spieler aus und übernimmt diesen. Wenn der Übernommene dann wieder auf 50% gebracht wurde, ist Ghursha wieder verwundbar. Das wiederholt sich dann etwa vier weitere Male, bis auch Mindbender Ghursha besiegt ist.

Mindcontrol-Phasen

Solange Ghursha den Schamanen kontrolliert, wird die Gruppe hauptsächlich mit Feuerschaden beharkt:
Lava Bolt: Fügt einem zufälligen Ziel 30.000 Feuerschaden zu und stößt es zurück.
Magma Splash: Verursacht in einem kegelförmigen Bereich vor Erunak 25.000 Feuerschaden sofort und 25.000 Feuerschaden über 10 Sekunden. (kann gereinigt werden)
Emberstrike: Fügt dem Tank erhähten Nahkampfschaden zu und hinterlässt einen 10-sekündigen Debuff, der 2500 Schaden zufügt wenn der Tank physischen Schaden erhält. (kann gereinigt werden)
Earth Shards: Der einzige Erdzauber im Repertoire Erunaks lässt an der Position eines Spielers Stacheln aus dem Boden schießen, die in einem 5m Radius 2000 Schaden alle 0,5 Sekunden verursachen. Hält 10 Sekunden lang an.
Kontrollierte Spieler werden die eigenen Fähigkeiten gegen ihre Mitspieler richten.

Auch in seiner eigentlichen Form hat Ghursha einige gemeine Fähigkeiten:
Unrelenting Agony: Eine Art Gedankenschinden, verursacht über 10 Sekunden 20.000 Schadenspunkte an allen Spielern.
Mind Fog: Erzeugt in einem 10m Radius eine Nebelwolke, die nicht nur 1000 Schaden pro Sekunde zufügt sondern auch Spieler am Angreifen und Zauberwirken hindert. Hält 20 Sekunden lang.
Absorb Magic: Eine Antimagische Hülle, die 3 Sekunden heilt und sämtlichen zauberschaden in die dreifache Menge an Heilung konvertiert.

An diesem Siegel sollte noch etwas gearbeitet werden

Ozumat

Bleibt nur noch ein Gang übrig. Nachdem man sich durch diverse verseuchte Wasserelementare gekämpft hat, kommt man in einen Raum, in dem Neptulon sich zurückgezogen hat. Was genau er dort macht bleibt bisher unklar, denn außer einem “COVER ME, ETC” bekommt er bisher kein Wort raus. Und genau das wird getan: Nachdem Neptulon angesprochen wurde beginnt der 3-phasige Endkampf der Instanz gegen Ozumat und sene Schergen.

Phase 1

In der ersten Phase spawnen 3 verschiedene Arten von Gegnern.
Kleine Murlocs: Wie schon Lady Naz’jar auf die Gruppe gehetzt hat. Sind sehr leicht durch AoE-Zauber zu töten.
Unyielding Behemoth: Diese großen Gesichtslosen sollten von Tank gespottet und gekitet werden, da sie sehr viel Schaden verursachen. Außerdem haben sie einen sehr starben Gebietsschaden, der aber ignoriert werden kann weil der Tank sie kitet.
Vivious Mindlasher: Diese Mobs sollten von den Schadensverursachern gezielt getötet werden, da sie zauber unterbrechen, Schattenblitze durch den Raum werfen und Flüche setzen, die die erhaltene Heilung im 50% reduzieren.

Phase 2

Nach einiger Zeit startet dann Phase 2 damit, dass Ozuman an Rand des Raumes erscheint. Er wird dann regelmäßig eine Verseuchung auf dem Boden hervorruft, die einen stapelnden Debuff für 300 Schaden pro Sekunde und Stapel verursacht. Abgesehen davon ändert sich die Addsituation:
Die Unyielding Behemoths erscheinen weiterhin, die Murlocs und die Vicious Mindlasher nicht mehr.
Zusätzlich spawnen Blight Beasts, die auch vom Tank gekitet werden sollten, da sie mit einer Aura Schattenschaden verursachen und den erlittenen Schattenschaden gleichzeitig noch erhöhen.

Das Hauptaugenmerk sollte in Phase 2 auf drei “Faceless Sapper” liegen, denn wenn diese getötet sind, geht der Kampf in Phase 3 über und ist damit praktisch vorrüber. Allerdings sollte man sich damit nicht zu viel Zeit lassen, denn die Faceless Sapper betäuben Neptulon und fügen ihm nach einiger Zeit sehr viel Schaden zu, was den Kampf dann schnell beendet.

Phase 3

Sind die Faceless Sapper erledigt, ist der Rest nur noch Formsache: Der ganze Boden ist jetzt zwar von Ozumats Seuche bedeckt, aber da Neptulon den Buff Tidal Surge spendiert (Leben und Heilung um 500% erhöht, Schaden um 2000%), macht euch das nichts mehr aus. Nun gilt es, den verbleibenden Adds und Ozumat gehörig in den Hintern zu treten und der Kampf ist gewonnen. Für die Hilfe bedankt Neptulon sich dann mit einer Truhe, die zwei Items blauer Qualität enthält.

Fazit

Der Thron der Gezeiten ist eine klasse Instanz. Die Laufwege werden durch gute Architektur sehr kurz gehalten, vom Friedhof direkt vor dem Eingang mal ganz zu schweigen. Der Schwierigkeitsgrad zieht von Boss zu Boss an: Während der Kampf gegen Lady Naz’jar doch relativ langweilig ist, fordert Ulthok die Tanks und Nahkämpfer, Ghurshak vor allem die Heiler und Ozumat ein gutes Zusammenspiel der Gruppe.

Und dann das Aussehen. Da ist den Entwicklern meiner Meinung nach ein Meisterstück gelungen. Denn grafisch gefällt mir keine andere Instanz, die ich bisher in WoW gesehen habe, so gut, wie der Thron der Gezeiten. Gespannt bin ich auch darauf was Neptulon – hoffentlich demnächst – zu sagen haben wird.

In diesem Sinne: So long, and thanks or all the fish!
Bis zum nächsten Mal.