Tief im Süden von Kalimdor liegt ein gewaltiger Urwald, der nur unter dem Namen Feralas bekannt ist. Tausende Jahre gestaltete die raue Kraft der Natur die Klippen und Wege nach ihrem Belieben und erschuf so eine einzigartige Landschaft. Diese gefährlichen Wälder sind nicht nur dicht und unheimlich, sie bieten auch den Gnollen der Waldpfoten, den Harpien von Rabenwind und riesigen Ogern Zuflucht.

Doch Feralas wird nicht nur von einigen Ogern oder Gnollen bewohnt, stattdessen finden sich hier unzählige Raubtiere wie Bären und Wölfe, Affen, Yetis und einige Gerüchte ranken sich sogar um Drachen des grünen Drachenschwarmes.

Grundlegendes

Level: 35-40
Spieldauer: 120-150 Minuten
Verbindung: Anreise über Desolace
Anzahl der Flugpunkte (Allianz): 5
Anzahl der Flugpunkte (Horde): 3
Anzahl der Quests: circa 90

Gebietskarte

Feralas mag auf den Karten klein aussehen, ist aber ein durchaus großes Gebiet. Es gibt insgesamt drei große Regionen, die ihr nacheinander erforschen werdet. Im Norden von Feralas befindet sich die obere Wildnis, die Heimat für die Zwillingskolossen, den Ruinen von Rabenwind und einem der Portale in den Smaragdgrüner Traum ist. Alle Mitglieder der Horde werden aber sicher auch im Gasthaus in Camp Ataya einen Halt machen und ein Gläschen kalte Milch genießen.

Etwas weiter südlich könnt ihr nicht nur Düsterbruch und viele Ruinen von der ehemaligen Elfenhochburg Düsterbruch finden, sondern auch die neuen Festungen von den Mondfedern (Allianz) und den Steinbrechern (Horde). Zusammen mit der Insel von Sardor und den Ruinen von Isildien bildet diese Region eine wahre Questhochburg.

Alles, was sich östlich der verschlungenen Pfade befindet, wird im Volksmund als die untere Wildnis bezeichnet und ist Hochburg der Waldpfoten-Gnolle, Gordunni-Oger und Grimmtotem-Tauren. Dem gegenüber steht aber nicht nur die alte Siedlung der Tauren, die den namen Camp Mojache trägt, sondern auch noch zwei Lager der Nachtelfen. Angehörige der Allianz werden sicher eine Menge Aufgaben im Schattenzweig-Expeditionsposten und in ihrem neuen Turm finden.

Was passiert hier?

In den nächsten Absätzen werden wir etwas genauer auf die Geschichte von Feralas eingehen, solltet ihr also euch alle Geheimnisse bewahren wollen, solltet ihr zum nächsten Themengebiet springen. Feralas selbst wurde zwar vom Gelände her etwas überarbeitet – die wirklichen Änderungen kann man aber im Detail erst finden!

Außerdem möchten wir anmerken, dass sich der Levelfluss in Feralas vollständig geändert hat. Man startet nun im Norden mit Level 35 (vorher 45) und kämpft sich über die Mitte bis zur unteren Wildnis, die dann in die Tausend Nadeln wechseln. Dort wird man Level 40 sein, in etwa das Level, was zuvor für Feralas ausgelegt war. Früher begann man in der unseren Wildnis und kämpfte sich zum Norden durch.

Um die Quests in Feralas zu verstehen, sollte man sich Cataclysm und vor allem das nördliche Kalimdor genauer anschauen. Denn seitdem Todesschwinge aus der Welt brach, haben die Druiden in ganz Kalimdor das Szepter in die Hand genommen. Egal ob Tauren, Trolle, Nachtelfen oder vereinzelt auch die Worgen – überall grünt und blüht es. Dass ihnen da die Verderbnis der Natur nicht verborgen bleibt, ist selbstverständlich.

Und genau an dem Platz kommt ihr ins Spiel. Denn die Druiden brauchen einen passenden Helfer. Eure ersten Aufträge gibt es schon kurz nach eurer Ankunft und dort trefft ihr auch zum ersten Mal auf Dinge, die so nicht sein sollten. Denn den Tieren geht es nicht gut. Wenig später nennt euch sogar die einzigartige Ysondre den Grund, warum das so ist und bittet euch, dem Einhalt zu gebieten. Immerhin ist es zum Teil ihre Schuld, denn der Smaragdgrüne Traum ist näher, als ihr glaubt.

Habt ihr den Wunsch von Ysondre entsprochen, werdet ihr zu der größten Basis eurer Fraktion geschickt. Dort werdet ihr ganz im Dienst einige alte Aufgaben wiederentdecken, die es schon früher gab – Yeti-Pelze sammeln, Muisik besorgen und nebenher sich um die Oger- und Gnollbedrohung kümmern.

Neue Aufgaben gibt es trotzdem, den es gibt neue Ruinen zu erkunden und in Neu Thalanaar sollen Kämpfe stattfinden. Was dort unten passiert ist, dürft ihr aber erst im kommenden Artikel zu den Tausend Nadeln nachlesen.

Die Veränderungen durch Cataclysm

Auch wenn es beim Ausbruch von Todesschwinge aus Tiefenheim nur kleine Veränderungen der Landschaft selbst gab, so hinterließen die Bewohner der rauen Wildnis stärker ihre Spuren. Damit ihr euch in dem neuen Level 35-40 Gebiet auch zurecht findet, haben wir einige der markantesten Punkte von Feralas heute und mit der früheren Version miteinander verglichen und zeigen euch hier die Ergebnisse:

Thalanaar in neuer Blüte

Einer der größten Änderungen für Feralas ergeben sich sicher aus dem Steinrutsch in Tausend Nadeln, der die gesamte Salzwüste Schimmernde Ebene und die Steine unter Wasser gesetzt haben. Deshalb haben die Nachtelfen Thalanaar verlassen und etwas weiter oben Neu Thalanaar aufgebaut. Diesmal ist der Stützpunkt aber nicht nur ein größeres Zeltlager, sondern bietet neben den Mondbrunnen auch einen Wachturm und einige Verkäufer sowie Quests an.

Diese neue Stadt ist auch deutlich einfacher zu erreichen, als es vor einigen Jahren der Fall war. Durch die neuen Allianzstützpunkte in Feralas wird man auch direkt hingeführt. Leider ist die Straße noch immer von einem Hordestützpunkt versperrt, weshalb ihr entweder einen kleinen Umweg in Kauf nehmen müsst – oder zur altbewährten Methode zurückgreift und euren Weg freikämpft. Dort ist übrigens vieles gleich geblieben, die letzten fünf Jahre haben dieser Siedlung der Horde nicht geschadet.

Neuer Außenposten Schattenzweig

Südlich von Camp Mojache findet ihr mittlerweile nicht nur die Hügel der Waldpfoten-Gnolle, sondern auch ein neues Allianz-Camp. Dieses kleine Lager trägt den Namen Shadebough, was übersetzt Schattenzweig bedeutet. Dieses kleine Lager war einst ein Teil der riesigen Zeltstadt der Waldpfoten. Nun aber wird es in Zukunft an diesem kleinen idyllischen Ort Quests für den gesamten mittlere Teil von Feralas geben.

Aber auch wenn in Feralas die Allianz mittlerweile fünf Stützpunkte hat, braucht sich die Horde nicht zu verstecken. Denn die Jungs der Horde haben keine kleinen Vorposten sondern riesige ausgebaute Festungen, die sich der Allianz entgegen stellen.

Ruinen aus dem Nichts

Auch bei ihrer Höhle, der unter dem Waldpfotenbau bekannt ist, gab es neue Entdeckungen. Hier sehen wir deutlich, wie stark sich die Welt verändert hat. Das neue Feralas ist noch immer eine ungezähmte Wildnis, aber viele der zuvor steilen Klippen und Berge sind verschwunden – geblieben sind neue Pfade, die uns zu noch nie erkundete Gebiete führen. Ein verschlungener Pfad zu den Dunkelnebel-Ruinen hat sich aufgetan.

Welche Abenteuer uns in diesen uralten und verwitterten Ruinen erwarten, haben selbst wir noch nicht herausgefunden. Neben einigen alten Säulen findet ihr in diesem stickigen Sumpf auch noch alte Häuser, die früher wahrscheinlich ein Außenposten oder Kultstätte der Bewohner von Düsterbruch waren. Heute jedoch ist hier nur viel Morast, tote Bäume und eine Atmosphäre, die einem Schauer über den Rücken jagt.

Die Horde erhält Verstärkung

Etwas weiter westlich der Ruinen, in etwas vertrauteren Gebieten, finden wir noch immer die Ruinen von Isildien. Oder besser gesagt, das, was von den Ruinen noch übrig ist. Denn ein Erdrutsch hat die einst stolzen Kuppeln und Säulen unter sich begraben. Die überlebenden Oger versuchen zwar, aus ihrer Not das Beste zu machen, verlieren aber seit Jahren immer mehr ihrer Krieger. Und seitdem die Horde und Allianz neue Stützpunkte aufbauen konnte und Kopfgelder gegen die derzeiten Herren von Düsterbruch aussetzt, kämpfen selbst die gewaltigen Oger um ihr überleben.

Nur wenig nördlich von den alten verwitterten Ruinen befindet sich auch eine neue Basis der Horde. Zusammen mit den Steinbrecher-Clan hat die Horde dort eine Basis – direkt neben Düsterbruch aufgebaut. Sie ist bereits voll ausgebaut und verfügt nicht nur über dicke Schutzmauern aus den örtlichen Bäumen, sondern auch über eine eigene Nahrungsversorgung, Flugpunkte und viele Händler. Die Festung der Steinbrecher eignet sich nicht nur für Streifzüge gegen die Oger der Umgebung, sondern auch gegen die neu errichtete Basis der Mondfedern.

Die neue Festung der Mondfedern befindet sich am ehemaligen Bootssteg an der Küste von Feralas. Dort haben die Nachtelfen eine wahrlich beeindruckende Festung aufgebaut. Neben dutzenden Belagerungswaffen haben die Krieger der Nachtelfen auch eine riesige Festungsanlage konstruiert. Aber auch ein riesiger Baum beherrscht nun den Strand und ist die neue Heimat der berühmten Shandris Mondfeder. Diese hat übrigens eine Aufwertung erhalten, denn mittlerweile steht die stolze Dame als Boss-Level Charakter mit 68,7 Millionen HP in der neuen Mondfeste – nichts womit man sich alleine anlegen sollte.

Welche Streifzüge sie von ihrer neuen Festung aus plant, wissen wir noch nicht, aber wir sind uns sicher, dass sie uns auch zur verlorenen Insel von Sardor führen werden. Die einst stolzen Hallen und Festungsanlagen wurden von einem gewaltigen Erdbeben erschüttert und die wenigen überlebenden Wachen kämpfen gegen die Naga, die die Gunst der Stunde nutzen wollen. Es scheint, als ob die Natur selbst sich entschlossen hat, gegen die Nachtelfen vorzugehen.

Besser ist der restliche Norden von Feralas den Kataklysmus entkommen. Hier haben viele Landstriche die vergangenen Jahre nahezu unverändert überstanden. Nahe den Zwillingskolossen jedoch haben die Tauren und Nachtelfen eine neue Siedlung gegründet. Mit Camp Ataya (Tauren) und Dreamer’s Rest (Nachtelfen) werdet ihr einen guten Ausgangspunkt für eure Streifzüge in die Wildnis rund um die Zwillingskolosse und nach Rabenwind. Doch ein Rätsel wird euch sicher einige Kopfschmerzen bereiten.

Denn es hat eine unerklärliche Korruption in die Tierwelt Einzug gehalten und bedroht nun auch die grünen Drachen des Drachenschwarms von Ysondre. Wie ihr diese Korruption aufhalten könnt, solltet ihr am besten selbst herausfinden!

Artikel, Screenshot-Galerien und Videos

Wir haben für Feralas-Screenshots parat und ein zeigen euch in Kürze ein umfangreichenVideo. Wir wünschen euch viel Spaß bei diesem Vorab-Blick in die Zone.

Weitere hochwertige Screenshots zu den neuen und alten Zonen findet ihr hier in unserer Cataclysm Bildergalerie.