Der Wald von Elwynn ist wohl eines der schönsten Gebiete in ganz WoW. Ein idyllischer Wald, umringt von den reichen Feldern Westfalls, der weißen Königstadt Sturmwind und den reichen Gewässern von Seehain. Doch was passierte in den letzten fünf Jahren im Wald vor Sturmwind, nun, da die Gefahr der Defias-Bruderschaft abgewendet ist? Jede Menge, das können wir euch versichern. Aber noch immer sind die marodierenden Banditen tief in den Wäldern versteckt, legen die Koboldplagen in den Minen und machen die Wildtiere Jagd auf die Bewohner des Walds. Es wird Zeit für einen echten Helden, hier für Ordnung zu sorgen!

Grundlegendes

Level: 1 – 10
Spieldauer: 90 – 120 Minuten
Verbindung Allianz: Startgebiet der Menschen, ansonsten über die Tiefenbahn oder per Schiff nach Sturmwind
Verbindung Horde: Über den Zeppelin von Grom’gol, Teleport zum Dunklen Portal oder Steinard
Anzahl der Flugpunkte: 2
Anzahl der Quests: circa 55

Gebietskarte

Auf der Karte selbst gab es auch einige Neuerungen. Am meisten fällt wohl das allgemein neue Design der Karten auf. Satte Farben, eine neue Schrift für alle wichtigen Orte und natürlich auch Sturmwind – mit Hafen! Die größte Veränderung gibt es im Nordhain-Tal, wo eine tiefschwarze Fläche für die Besatzungszone der Orcs hinzugekommen ist.

Nicht sichtbar sind dagegen die kleinen Detail-Veränderungen am Waldrand oder bei der Fargodeep-Mine, die ein neues Lager für Goldzahn erhalten hat. Streift doch einfach einmal durch die Wälder und entdeckt Elwynn einfach neu!

Screenshot-Galerien

Wir haben für den Wald von Elwynn einige Screenshot-Galerien angefertigt. Neben den Bildern der neuen Region haben wir auch einige Eindrücke aus dem alten Elwynn für euch in Form direkter Vergleichsbilder.

Was ist alles neu?

Im Wald von Elwynn scheint alles normal zu sein. Die Kühe weiden noch immer, Banditen machen die Wege unsicher und auch die Wölfe reißen gerne das ein oder andere Kaninchen. Es sind vielmehr die Detailanpassungen, die den Wald von Elwynn so verändert haben.

Viele unnötige Laufwege werden euch erspart, weil man endlich zwei neue Flugpunkte eingefügt hat. Im Osttal und in Goldhain befinden sich nun zwei Flugpunkte, die jedoch zumindest in der Beta noch über Sturmwind führen. Sie nehmen euch einige Laufstrecken ab und sorgen für eine zügige Reise durch die Gebiete von Sturmwind.

Hier könnt ihr einen Blick auf Goldhain sehen, der unter anderem den neuen Greifenmeister zeigt. Doch die größte Änderung in Elwynn kann man im Nordhain-Tal finden, denn dort sind die Schwarzfels-Orcs in die Weingärten eingefallen. Da die Defias mittlerweile nicht mehr existieren (oder doch?), haben die Orcs ihren Platz eingenommen. Marodierend ziehen sie nun durch die Gegend und hinterlassen nichts als verbrannte Erde. Die Orcs wurden übrigens mit drei schönen Quests in die bisherige Geschichte eingebunden.

Auch vor der Abtei hat sich einiges getan, denn da mittlerweile ein Rekrutierungsbüro des Sturmwind-Militär finden. Dort trefft ihr übrigens auch zum ersten Mal auf König Varian Wrynn, der euch als Deputy für Elwynn rekrutiert. Jedoch muss er kurz darauf schon wieder abreisen, denn ihn erwarten wichtige Angelegenheiten im Schloss von Sturmwind.

Vorräte und Trainingspuppen gehören seit Cataclysm auch mit zur Abtei in Nordhain. Erste Testläufe an ihnen gibt es übrigens per Quest verordnet. Der Paladin zum Beispiel hat an ihnen das Siegelsystem zu testen.

Wieder näher an Goldhain solltet ihr übrigens einen Blick über den Kristallsee werfen, wo ihr nicht nur Angeln erlernen könnt. Bei der neuen Aussicht möchte man doch gleich seine Angel ins Wasser werfen oder? Zu doof nur, dass der Kristallsee noch immer von den Murlocs beherrscht wird. In eine der Quests müsst ihr unter anderem Seetang von ihnen holen.

Ein wirklich idyllischer Anblick, wenn da nicht die kleinen Fischmenschen wären. Aber nicht nur am Wasser hat sich einiges getan, auch an der Fauna und Flora wurde jede Menge gebastelt. Auf den Ultra-Einstellungen (ohne direktes Eingreifen in Sichtweite oder Flora) gibt es nun deutlich mehr von der Natur zu sehen. Da Bilder aber mehr als tausend Worte sprechen, hier ein Blick auf das Monument des Steinhügelsees:

Das Beste an der Ansicht ist übrigens, dass Cataclysm nicht viel mehr Leistung frisst. Hier hat man scheinbar einiges dazugelernt, denn selbst solch üppig gefüllte Wiesen belasten den PC nicht viel mehr als früher. Nebenan im Osttal kann man nicht nur einen neuen Flugpunkt und einige Quests finden, sondern auch die neue Weitsicht bestaunen.

Die neue Weitsicht mag vielleicht auf den ersten Blick gar nicht auffällt, trägt aber positiv zum Spielgefühl bei. Dieser blaue Nebel ist nun höchstens bei besonders weit entfernten Objekten wie Bergen sichtbar. Ein Beispiel wäre das Gebirge westlich von Sturmwind, an dessen Fuße der Spiegelsee liegt. Ihm hat die Überarbeitung des Wassers gut getan, denn es gibt wohl keinen schöneren Anblick in World of Warcraft als dieser Blick.

Abseits dessen sind auch einige Questgegner freundlicher positioniert. Die Prinzessin (das Wildschwein) und Goldzahn (der Kobold) liegen nun wesentlich näher am Questgeber. Das ist auf jeden Fall eine sinnvolle Entscheidung gewesen. Auch Hogger hat nun eine standesgerechte Unterbringung am Waldrand erhalten. Am Rand des Bildes könnt ihr übrigens die Brücke nach Westfall erkennen. Das wird das nächste Gebiet sein, welches wir erkunden werden.