Die goldenen Felder von Westfall gelten als die Kornkammer von Azeroth. Aber die glorrreichen Zeiten von einst sind lange vergangen. Trotz der Nähe zur Hauptstadt Sturmwind ist das Land nie wirklich in der Hand der Herren von Sturmwind gewesen. Durch den Krieg mit den Orcs größtenteils verschont geblieben, zahlten die vielen Familien ihre Steuern – doch mehr taten sie selten.

Mit dem Ende des Krieges und den Zerwürfnissen der Adligen übernahmen die Defias Bruderschaft spielend die Macht. Die Garnison der Westfallbrigade ist nur Schein, Gnolle, Murlocs und Wildtiere wildern auf den Feldern und der Ausbruch von Todesschwinge aus Tiefenheim hat die Landschaft für immer gezeichnet….

Grundlegendes

Level: 10 – 15
Spieldauer: 120 Minuten
Verbindung Allianz: Anreise über Sturmwind durch den Wald von Elwynn
Verbindung Horde: Über den Zeppelin von Grom’gol, Teleport zum Dunklen Portal oder Steinard
Anzahl der Flugpunkte: 3
Anzahl der Quests: circa 45

Gebietskarte

Westfall ist sehr schlicht aufgebaut. Die gesamte Küste besitzt einen breiten Strand und reiche Fischgründe, die Herrscharen von glitschigen Murlocs angezogen hat. An den durchaus steilen Klippen befinden sich nicht nur immer wieder Erzadern, auch zwei ehemals wichtige Minen liegen direkt in Sichtweite zum Meer. Sie eignen sich hervorragend, um Zinnerz abzubauen.

Zentral befindet sich eine Art Energiesturm, der dem Land schwer zusetzt. Wer oder was dieses Phänomen ausgelöst hat, wird leider nicht erklärt. Zuletzt gibt es die neue Westfall-Garnision, die nun sehr schnell wiederaufgebaut wird. Denn Hauptmann Gryan Starkmantel ist vom kalten Kontinent Nordend wieder in seiner Heimat und treibt alle Arbeiter hart voran.

Screenshot-Galerien

Wir haben für Westfall einige Screenshot-Galerien angefertigt. Neben den Bildern der neuen Region haben wir auch einige Eindrücke aus dem alten Elwynn für euch in Form direkter Vergleichsbilder.

Was ist alles neu?

In der ehemals reichen Kornkammer Azeroths hat sich viel geändert. Die Familienn nagen an Hungertuch, hohe Steuern für das Militär schüren die Stimmung gegen Sturmwind und Flüchtlinge von der Katastrophe des Parkviertels sind überall in Westfall. Und damit ist wirklich überall gemeint. Sie schlafen auf den Feldern, es gibt viele Kämpfe um die wenigen verbliebenen Essensvorräte und Fremde sind sowieso nicht gerne gesehen.

Zu allem Überfluss stellen die Mordermittler aus Sturmwind auch noch jede Menge unangenehme Fragen und sorgen für mächtig viel Wirbel. Gut, dass man zwei weitere Flugpunkte hinzugefügt hat. Damit entfallen einige lästige Laufwege zur Späherkuppe. Zeit, etwas die Landschaft zu genießen.

Und die kann sich sehen lassen! Vor allem die Naturphänomene, die seit dem Ausbruch von Todeschwinge häufiger in Westfall vorkommen. Die Tornados sind sicher einer der optischen Highlights, die es neben dem Anti-Schwerkraftfeld in der Mitte von Westfall zu sehen gibt. Diese sind aber nicht nur schön anzusehen, sondern können euch auch ziemlich überraschen. Denn im falschen Moment kann der Fallschaden töten, keine angenehme Art zu sterben.

Neu sind übrigens auch die Rüstungen der Wachen in Späherkuppe. Diese echte Plattenrüstung ist nur stellvertretend gezeigt, denn fast alle Rüstungen haben eine Überarbeitung erhalten. So kann man schon im Startgebiet optisch zusammenpassende Sets sammeln. Eine definitive Verbesserung zu den Patchwork-Rüstungen zuvor. Eine andere gute Sache ist die Lebendigkeit von Westfall. Es gibt viele Personen, überall wird gekämpft und man hat eigentlich nie das Gefühl durch ein Gebiet mit nur 15 Einwohner zu laufen.

Was kann man hier erleben?

Wenn ihr keine Spoiler zu diesem Gebiet lesen möchtet, solltet ihr nun aufhören. Wir verraten euch zwar nicht die gesamte Geschichte, doch ein paar Kernpunkte müssen dennoch sein.

Den Anfang macht in Westfall der gute Horatio Laine, der mit seinem Team den Mord an den Furlbrows untersucht. Entsprechende Hinweise sind schnell gesammelt doch wirklich weiter bringen sie euch nicht. Ihr müsst daher auch zu etwas unkonventionellen Maßnahmen greifen. Solid Snake und die Pappschachtel lassen grüßen! (ach und es ist schön zu sehen, dass sich nicht alles verändert hat)

Wenig später werdet ihr Zeuge von weiteren seltsamen Ereignissen, die euch jedoch noch eine ganze Weile verfolgen werden. Da scheint ein ganz gewiefter Feind seine Finger im Spiel zu haben, denn er legt viel Geschick mit seinen Manipulationen an den Tag.

Doch das hält einen echten Held nicht auf. Genug zu tun habt ihr eigentlich immer – abseits des Mordfalls gibt es viel Ärger mit Gnollen und verschwundenen Agenten. Diese ist übrigens schon etwas länger vor Ort – Veteranen kennen sicher noch Kearnan.

Auch die Quests rund um dem tollen Westfall-Eintopf und das Verteilen an die Armen ist toll – eine gute Abwechslung zu den vielen Töte X-Quests. Doch irgendwann lassen sich die Hinweise nicht mehr ignorieren und ihr geht auf Spurensuche in der Vergangenheit. Und das ist nicht ohne, denn unterwegs trefft ihr enorm viele Bettler und Vertriebene.

Mit Hilfe eines Schamanen deckt ihr des Rätsels Lösung in den verlassenen Todesminen auf, doch ist es schon zu spät? Ist dieser Hexenkessel wirklich noch zu stoppen?

Entdeckt die Geheimnisse von Westfall CSI:WoW und werdet Zeuge von einem der schönsten Questreihen in ganz WoW!