Der Friseur ist eine der größten Neuerungen des Addons Wrath of the Lich King im Bereich der Einzigartigkeit eines Charakters. Neben den Titeln, der Ausrüstung und den Erfolgen sind die Frisöre die vierte Möglichkeit, euren Charakter zu individualisieren. Es gibt in World of Warcraft sechs Frisöre, die quer über die Welt verteilt sind.

Die Allianz hat in Sturmwind und Eisenschmiede jeweils einen Laden, die Horde kann in Unterstadt und Orgrimmar auf die Dienste der Meister der Scheren zurückgreifen. Dazu könnt ihr noch in Nethersturm (Arena 52) und in Dalaran einen der Goblin-Coiffeure finden. Dort stehen dann allen Spielern verschiedene Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung.

Die typischen Veränderungsmöglichkeiten sind Haarfarbe und die Frisur. Doch auch die “Features” wie Hörner, Tentakel, Piercings oder Bärte könnt ihr nachträglich noch beeinflussen. Das Besondere am Frisör ist , dass ihr nicht nur auf die Frisuren eurer Rasse zugreifen könnt, sondern auch auf die der anderen Rassen. Zumindest soweit das wegen Hörner und Tentakel möglich ist. Die beliebtesten Frisuren stammen zur Zeit von den Blutelfen, die vor allem bei der Allianz sehr verbreitet sind.

Die Kosten für einen Haarschnitt unterscheiden sich stark. Während ihr auf Level 1 noch 0 Kupfer zahlen müsst, kann der Preis bis auf über 15 Gold auf Level 80 steigen. Ab Patch 3.2 können Tauren- und Nachtelf-Druiden über die Haarfarbe auch direkt die Fellfarbe der Katzen- und Bärenform bestimmen. Ob man in Zukunft ähnliche Veränderungen für die restlichen Formen einfügt, wurde noch nicht bekanntgegeben.

Die Auswahl an Frisuren soll laut den Entwicklern auch später noch angehoben werden. Zur Zeit nutzen viele Spieler ja die Blutelfen-Frisuren, was vor allem an der höheren Polygon-Anzahl liegt. Doch bevor neue Frisuren kommen, würde ein generelles Update aller alten Rassen bezüglich der Polygon-Anzahl sicherlich nicht schaden.

Davon unabhängig könnt ihr am Ende eures ersten Friseurbesuches auch noch einen tollen Erfolg erhalten. Dieser Erfolg ist ein Beweis, dass ihr euch schon einmal in die Hände der Coiffeure begeben habt.