Blackwinglair – Der Pechschwingenhort
Firemaw ist der erste von den drei Drachen Firemaw, Ebonroc und Flamegor. Diese Drachen teilen sich ein Aussehen und einen Teil ihrer Fähigkeiten.
Alle drei machen etwa im Schnitt alle 10-20 Sekunden eine Schattenflamme. Sie geht kegelförmig vom Kopf in Richtung des Ziels und verursacht etwa 4000-5000 Schattenschaden, sowie einen sehr starken DoT-Effekt. Letzterer kann und muss durch einen Onyxiaschuppenumhang komplett vermieden werden.
Die zweite gemeinsame Fähigkeit ist “Wing Buffet”. Exakt alle 30 Sekunden werden alle Spieler vor dem Kopf weggekickt und verlieren einen gewissen Anteil ihrer aufgebauten Bedrohung.
Firemaw hat eine besondere Fähigkeit, nämlich “Flame
Buffet”. Auf alle Spieler in direkter Sichtlinie mit Firemaw wirkt
eine Aura, die alle 5 Sekunden einen zusätzlichen Debuff erzeugt
und gleichzeitig Feuerschaden verursacht. Die Debuffs halten 20
Sekunden lang, verstärken erlittenen Feuerschaden und deren Effekte
summieren sich immer weiter, wenn man ihn nicht die 20 Sekunden
lang ohne neuen Debuff auslaufen lässt.
Für Firemaw ist folglich eine hohe Feuerresistenz nötig. Je höher diese ist, desto länger und sicherer kann jeder Spieler in Sichtlinie stehen. Für den Maintank ist eine maximale Feuerresistenz von 315 nötig, damit er möglichst oft 3-4 Debuffs in Folge widersteht und damit die Anzahl der aufsummierten Debuffs nach 20 Sekunden wieder auf Null zurückgesetzt wird. Zusätzlich benötigt er maximal mögliche Trefferpunkte, um hohe, kurzzeitige Schadensspitzen durch eine Schattenflamme, Nahkampfschaden und Auraschaden zu überleben. Besonders für die ersten Versuche empfiehlt es sich, zusätzliche Hilfen in Anspruch zu nehmen: Der Krieger geht auf über 172+ Feuerwiderstand, lässt sich dann im Eingangsbereicht von Blackrock Spire von einem kontrollierten Scarshield Spellbinder mit 83 Feuerwiderstand buffen und hat dann mit Buff und Aura / Totem seine 315 Resistenz. Weiterhin können konsumierbare Items wie Ausdauer-Nahrung, Lungensaftcocktail oder ein Fläschchen der Titanen die Trefferpunkte des Kriegers weiter erhöhen und so einen sicheren Puffer erzeugen.
Es ist sinnvoll, vor dem Kampf alle Krieger, Schurken und Offtankheiler (s.unten) mit Schattenschutz durchzubuffen, damit diese eine erhöhte Resistenz gegen die Schattenflamme haben.
Bevor der Kampf beginnt, wird der gesamte untere Raum
von Trashmobs befreit, damit diese nicht durch einen Kick nach
hinten gepullt werden können. Der eigentliche Kampf gegen Firemaw
lässt sich gedanklich zweiteilen. Der Maintank steht im Durchgang
am verschlossenen Gitter, Firemaw wird in seinen Raum hinein
getankt. Er darf sich von dieser Position möglichst keinen einzigen
Schritt bewegen, weil er sonst ausser Sichtlinie der Heiler kommt.
In den ersten Sekunden des Kampfes heilen Paladine in Gottesschild,
damit nicht ein Priester Heilaggro zieht und Firemaw in die
Raidgruppe fliegt. Nach ein paar Sekunden steigen dann die
restlichen Heiler ein. Dies gilt für alle drei Drachen. Fast
sämtliche Heiler stehen im Raum von Lashlayer genau so, dass sie in
direkter Sichtlinie mit dem Maintank stehen und ihn problemlos
heilen können, jedoch nicht in Sichtlinie mit Firemaw. Ein
festgelegter Priester zaubert immer genau dann ein Schild auf den
Maintank, wenn Firemaw seine Schattenflamme benutzt, um damit die
teilweise extremen Schadensspitzen abzufangen. Ein weiterer
Priester hält möglichst immer den HoT “Erneuern” aufrecht, ein
Druide ebenfalls seine entsprechenden HoTs.
Mehrere Offtanks stehen im Firemaw-Raum direkt um die Ecke hinter einer Säule, also an einer sicheren Position ausser Sichtlinie. An dieser Position stehen ebenfalls etwa 2-4 Offtankheiler, die sich darum kümmern, dass sämtliche andere Krieger immer hochgeheilt sind. Etwa 10 Sekunden, bevor das “Wing Buffet” angesagt wird, laufen die Offtanks zu Firemaw hin und stellen sich in etwa auf der dem Maintank gegenüberliegenden Seite auf. Dann warten sie ab, bis ein Addon ansagt, dass es nur noch 3 Sekunden bis zum Kick sind, zählen gedanklich nochmal “21 … 22″ und benutzen dann Spott. Firemaw wird sich kurzzeitig zu ihnen hindrehen und sie im Idealfall mit seinem “Wing Buffet” in den Raum hineinkicken. Eventuell wird er ihnen noch einen kurzen Augenblick hinterher fliegen (genau so lange, wie der “Spott”-Debuff auf Firemaw noch wirkt) und sich dann wieder dem Maintank zuwenden. Nach dem Kick begeben sich die Offtanks wieder an ihre sichere Position, lassen sich fix hochheilen und wenn nötig, lassen sie den “Flame Buffet”-Debuff in Ruhe wieder auf 0 auslaufen. Diese Aktion hat den Sinn, dass nur die Bedrohung der Offtanks reduziert wird und der Maintank weiterhin sicher die Aggro aufrecht erhalten kann.
Zu beachten ist, dass der “Spott” möglichst zum richtigen Zeitpunkt kommt. Wird zu früh gespottet, dreht sich Firemaw wieder zu früh zum Maintank und kickt diesen dann doch unerwünscht nach hinten und reduziert damit seine Bedrohung – und mit etwas Pech stürzt sich Firemaw dann auf ein völlig anderes Ziel. Wird zu spät gespottet, wird Firemaw nach dem Kick den Offtanks zu weit in den Raum hinein folgen, plötzlich zu weit weg von seinem eigentlichen Ziel, dem Maintank sein und daraufhin diesen mitten in den Raum zu sich teleportieren. Der Maintank ist völlig ausser Reichweite der Heiler und muss dann tunlichst seinen Schildwall oder irgendwelche Schmuckstücke oder Tränke benutzen, um zu überleben, während er wieder auf seine alte Position rennt.
Der zweite Teil ist der ausgeübte Schaden auf Firemaw von Schurken, Magiern, Hexern und Jägern. Diese sind in diesem Kampf völlig für sich selber verantwortlich. Sie laufen immer nach eigenem Ermessen in Sichtlinie zu Firemaw und verursachen Schaden. Sie werden im Prinzip von keinem Heiler geheilt, weil fast sämtliche Heiler auf die Krieger achten müssen. Sie müssen stattdessen ihre Trefferpunkte und die Anzahl der aufsummierten “Flame Buffets” im Auge behalten.
Nach eigenem Ermessen laufen sie dann wieder ausser Sichtlinie in Sicherheit, warten 20 Sekunden, bis der Debuff komplett ausgelaufen ist und bandagieren sich wenn wieder hoch. Nicht vernachlässigt werden darf hier die (im Grunde selbstverständliche) Aggrokontrolle von Schurken und Jägern. Jäger sollten regelmäßig ihren Tod vortäuschen, um ihre Bedrohung komplett zu löschen. Schurken sollten Finte benutzen und bei etwa 60-70% der Trefferpunkte Ebonrocs “entschwinden” – sollte ein Spieler ungewollt Aggro ziehen, so kann das im Pechschwingenhort oft schlimme Konsequenzen für den Raid haben.
Quellenangabe
Autor: DeusDeorum, Frugos, Ape









