Die Rollen der einzelnen Charakterklassen

Rollen der Charaktere in Raids
oder: Was ist wichtig zu beachten

Krieger:
Es hört sich so einfach an, braucht aber die volle Konzentration: Ziel des Tanks ist es, als erster zu sterben, falls es nicht anderweitig geht. Krieger müssen mittels Verteidigungshaltung oder ihren Fähigkeiten versuchen, möglichst viele Gegner an sich zu binden. Am Besten gelingt dies wie erwähnt in der Verteidigungshaltung und mittels “Spott”. Wichtige Fähigkeiten, welche ebenfalls große Aggressivität des Gegners auslösen, sind “Rüstung zerreißen” und “Waffe entreißen”, welche nach Möglichkeit eingesetzt werden sollten. Weiter sehr lohnend ist der “Demoralisierender Schrei”, welcher den Schaden der Gegner verringert. Gegner, welche vom Krieger ablassen und auf die Stoffträger (Heiler, Magier) gehen, werden durch “Spott” erneut an einem gebunden. Während dessen können die Mitspieler diese Gegner verzaubern (Schaf, Schlaf usw.).

Paladin:
Paladine sind entweder als Hilfsheiler gefordert oder übernehmen Tankrollen. Wichtig ist es, dass man die eigenen Siegel und Segen kennt. In Raids besonders nützlich sind beispielsweise “Siegel des Furors” oder “Richturteil des Furors” sowie auch “Segen der Rettung”. Ebenfalls von grosser Bedeutung ist die Reinigungsfunktion des Paladins, welche verschiedene gegnerische Fähigkeiten bzw. Beeinflussung von eigenen Gruppenmitgliedern entfernen kann. In Kampfpausen gilt es die “Segen-Zauber nachzuzaubern, während den Kampfphasen sollte man nach Möglichkeit auf die Gegner und die Situation reagieren (beispielsweise durch eine Resistenz-Aura gegen bestimmte Gegner). Auch besonders vorteilhaft ist es, einen befreundeten Spieler in Bedrängnis für kurze Zeit zu “erretten” und ihn aus dem Gefecht zu nehmen.

Schurke:
Schurken sind unter anderem ebenfalls Aushilfstanks, können aber auch bestimmte Gegner durch Stun für kurze Zeit außer Gefecht setzen. Ansonsten funktionieren sie auch als Schadensmacher, welche den Haupttank unterstützen. In ihrer Tarnfunktion können sie gegnerische Patrouillen ausspionieren oder mittels Sap Gegner vor dem Kampf bereits betäuben. Truhen sollten erst dann geöffnet werden, falls die Umgebung auch wirklich als sicher gilt.

Jäger:
Jäger funktionieren ebenfalls als Schadensverursacher, wichtig ist aber, dass sie sich nicht zu weit von der Hauptgruppe entfernen (ansonsten können andere Gegner angelockt werden). Sollte der Fernkampf zu gefährlich sein, müssen sie in den Nahkampf wechseln. Weiter gilt es die eigenen Tiere immer gut unter Kontrolle zu halten, um ebenfalls unnötige “Adds” zu verhindern oder um abgelenkte Gegner nicht aufzuscheuchen. Gerne werden die Hauptziele des Raids durch die Jägermarkierung angezeigt, damit sich der Schlachtzug danach ausrichten kann. Falls Jäger-Spieler die Ingenieurskunst beherrschen, sollten sie rechtzeitig in auswegslosen Situationen an ihre “Tod stellen”-Möglichkeit denken

Priester:
Vor dem Pullen kann man sich viel zukünftige Heilarbeit sparen, falls man den “Puller” durch ein Schild kurzzeitig vor Schaden schützt. Priester sollten sich während Kampfphasen vor allem auf die Hauptschadensnehmer konzentrieren, um diese rechtzeitig zu heilen. Am besten spricht man sich mit Klassenkollegen ab, wer welches Ziel wann heilt, oder aber achtet auf den Manahaushalt der anderen Priester. Auch kann es hilfreich sein, gewisse Gegner kurzzeitig via “Gehirnskontrolle” zu übernehmen und diesen Gegner speziell zu beschäftigen (beispielsweise als Hilfsheiler oder Anlenkung). Sollten Untote als derzeitige Gegner auftreten, gilt es diese zu “fesseln”, damit sich die eigene Gruppe in aller Ruhe darum nach und nach kümmern kann. In ganz auswegslosen Situationen kann man notfalls ebenfalls zu AE-Furcht greifen, falls es in der unmittelbaren Umgebung keine weiteren Gegner gibt. Einen weiteren Kontrollblick sollte den Verstärkungszauber gelten: regelmäßig buffen, z.b. mit “Seelenstärke”. Krankheiten heilen und Magie bannen, die verschiedenen Heilsprüche sinnvoll einsetzen, hier hilft nur viel Übung (Heilzauber über Zeit oder sofortige schnelle Heilung, Stärke des Heilzaubers usw.).

Druide:
Druiden sind durch ihre diversen Rollen sehr vielseitig und können dem entsprechend auch stark das Kampfgeschehen mitbestimmen. Sie sollten hellwach sein und immer auf die gegebene Kampfsituation reagieren. Entweder sie treten als Heiler auf, indem sie mit HoTs (Heal over Time) die Tanks mitheilen, oder aber sie versuchen gegnerische Tiere durch “Schlaf” kurzzeitig außer Gefecht zu setzen. Sollte es sich bei dem Kampfgebiet um ein Außengebiet handeln, kann auch “Wurzeln” eingesetzt werden. Sollte die Gruppe über genügend Heiler verfügen, kann man sich seiner Zauberfunktion widmen. In unkontrollierten Angriffsmomenten ist es ebenfalls sehr hilfreich, kurzzeitig in die Tankrolle zu fallen und mittels Bärfunktion Gegner an sich zu binden. Eine weitere Besonderheit ist die Kampfwiederbelebung, welche nur auf Befehl ausgeführt werden sollte. Sollte man nebenbei dank dem Talentausbau über “Anregen” verfügen, gilt es von diesem Talent öfters Gebrauch (bei den Heilern ohne Mana) zu machen

Hexenmeister:
Besonders wichtig ist es für den Hexenmeister, genügend Steine während den Kampfphasen zu sammeln. Am Besten versorgt man die ganze Gruppe mit Heilsteinen, außerdem sollte jeweils auf einen Heiler der Seelenstein angewendet werden. Auch die Kontrolle der eigenen Flüche muss eingehalten werden, Flüche sollten nur auf die Hauptziele angewendet werden, da ansonsten die ganze Gegnerkontrolle (Schaf/Schlaf) durcheinander kommen kann. Natürlich sollten die Verstärkungszauber für die eigene Gruppe dabei nicht ganz zu kurz kommen. Betreffend der Pet-Wahl sollte man sich mit dem Raid oder der eigenen Gruppe absprechen und sich dementsprechend anpassen

Magier:
Fast jeder Spieler weiß es: Magier können richtig nett Schaden machen! Aber in Raids ist es umso wichtiger, WIE man dieses Schadenspotential ausnützt. Deshalb sollten Magier mit ihrer Magie sorgfältig umgehen und auf den Aggressivitätsaufbau des Tanks achten. Ebenfalls eine wichtige Rolle kommt der Gegnerkontrolle zu, Magier sollten ihr Schaf jeweils mit einem Auge überwachen und gegebenenfalls rechtzeitig nachzaubern. Dass die Verstärkungszauber nicht vergessen gehen sollten, ist selbstverständlich. Das Gleiche zählt für Speis und Trank, welches als Festbuffet herbeigezaubert werden sollte.

Schamane:
Dank ihren Totems kommt den Schamanen eine besondere Rolle zu. Welches Totem wann das richtige ist, wird durch das Kampfgeschehen bestimmt, immer hilfreich sind selbstverständlich Totems welche Schaden verhindern oder aber die eigene Gruppe stärken. Ansonsten konzentriert man sich als Schamane entweder auf seine Heilkunst oder stürzt sich ebenfalls ins Kampfgeschehen. Auf Grund ihrer Selbstwiederbelebung sind sie oft auch die letzte Hoffnung nach einem Wipe. Man sollte darauf achten, dass man immer genug Ankhs bei sich trägt.


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