Loque’nahak
Autor: WorldofWar.de
Artikelübersicht
In unserer zweiten Artikelserie ‘Seltene Begegnungen im hohen Norden’ stellen wir euch interessante, seltene Gegner oder Nicht-Spieler-Charaktere (NPC’s) vor, denen ihr auf euren Streifzügen durch den eisigen Kontinent Northrend begegnen könnt, und von denen einige auch Gegenstand bestimmter Achievements (Spielerfolge) sind.
Folgende Artikel sind bislang erschienen:
Einleitung
Den Anfang der Serie macht ein ganz spezielles, als Geisterbestie klassifiziertes Wildtier mit dem indianisch klingenden Namen Loque’nahak , das seit seinem ersten Erscheinen in der zweiten WoW Expansion ‘Wrath of the Lich King’ besonders die Jägerwelt in helle Begeisterung versetzt hat, denn es ist auch als Begleiter zähmbar.
Wo auch immer ihr als Jäger mit diesem Pet auftaucht, ist euch
die Aufmerksamkeit der Mitspieler sicher, denn das für Loque’nahak
und seine Gefährtin verwendete Charaktermodell ist einzigartig im
Spiel.
Das elfenbeinfarbene, mit den dunklen, an Symbole erinnernde
Flecken marmorierte Fell verleiht dem eleganten Raubkatzenkörper
ein legendäres, nahezu statuenhaftes Aussehen. Dazu kommt das
cyanfarbene bis weisse, mit Partikeleffekten versehene Leuchten aus
den Augenhöhlen und dem Maul, das an die Mondbrunnen der Druiden
erinnert und den Gattungsnamen ‘Geisterbestie’ eindrucksvoll
unterstreicht. Und tatsächlich teilt “Wächter” Loque’nahak ein
besonderes Charakteristikum mit den Druiden in ‘World of WarCraft’,
den Zauber ‘Mondfeuer’. Der Unterschied liegt lediglich in der
Namensgebung, der bei der Geisterbestie
‘Geisterstoss’ lautet, aber im wesentlichen
dasselbe macht : Arkanschaden über Zeit.
Der Zauber ‘Mondfeuer’ bzw. ‘Geisterstoss’ erhält mit dem
Patch 3.0.8 übrigens ein grafisches Update (siehe Titelbild), bei
dem anstelle des bisherigen simplen Austrittspunktes an der Spitze
jetzt eine eindrucksvolle Mondkugel ruht, aus der der Lichtstrahl
nach unten schiesst. Mit diesem Update wird das ohnehin attraktive
Jägerpet noch schöner.
Info zu Loque’nahak
Loque’nahak gehört zur Klasse der extrem raren Kreaturen, ist Level 76 und besitzt Elite-Status, d.h. er kann mehr austeilen und einstecken als andere normale Mobs (Mobile Objects) im Spiel. Allerdings ist die Raubkatze euch gegenüber friedlich, d.h. neutral eingestellt. Sie wird euch nicht unvermittelt angreifen, es sei denn, ihr tut das.
– Info zu
Loque’nahak
Tipp: Die Datenbank ‘Wowhead’ bietet eine Anzeige in englischer und deutscher Sprache an, die ihr rechts oben auf der Webseite im Menü ‘Language/Sprache’ auswählen könnt.
Bei der Datenbank könnt ihr euch die Items u.a. auch schon einmal vorab in einer 3D-Vorschau mit Zoomfunktion anschauen.
Von der Gattung ‘Geisterbestie’ , der Loque’nahak angehört, gibt es zur Zeit nur ein einziges Exemplar im Spiel – ihn. Seine Gefährtin Har’koa , die zwar das gleiche Charaktermodell besitzt, befindet sich ausschliesslich als neutraler Questgeber-NPC (Non-Player Character) mit Boss-Status in der Eistrollregion Zul’Drak und ist nicht zähmbar. Bei dieser Gelegenheit sei gleich ein Missverständnis bzw. Fehler in der deutschen Übersetzung der beiden Namen geklärt: Loque’nahak ist ein ER, und die Tiergöttin Har’koa eine SIE, und nicht umgekehrt.
Für Jäger wichtig zu wissen ist, dass Loque’nahak bzw. die Geisterbestie als ‘exotisches Pet’ (Talentausrichtung ‘Wildheit’ ) klassifiziert ist, zu dessen Zähmung das höchste Tierherrschaft-Talent ‘Herr der Tiere’ erforderlich ist. Man kann nach der Zähmung die Talente zwar wieder umlernen, aber der Begleiter wird dann bis zu dessen Reaktivierung im Stall untergebracht und ist solange nicht mehr verfügbar.
Erfolge
Zum Leidwesen der Jäger ist die seltene Raubkatze auch Gegenstand von zwei möglichen Spielerfolgen (Achievements):
Diese Erfolge gibt es, wenn man bestimmte seltene Kreaturen in
Northrend ausfindig macht und tötet, und Loque’nahak ist ebenfalls
unter diesen zu finden.
Während es beim ersten Erfolg
‘Enttarnung im Norden’ ausreicht, eine beliebige der 23
gelisteten Kreaturen zu erledigen, müssen es beim folgenden Erfolg
‘Gnadenloser Spürhund’ bereits alle 23 sein. Das kann die
Chance, die Geisterbestie lebend anzutreffen, unabhängig von der
ebenfalls lohnenden Beute drastisch reduzieren.
Wo, Wann, Wie?
In diesem Abschnitt erfahrt ihr in Form einer FAQ (Häufig gestellte Fragen) alle Details, die ihr zum Aufspüren von Loque’nahak benötigt. Jäger erhalten zusätzliche Infos zum Zähmen des Tieres.
Wo genau ist Loque’nahak zu finden?
Die Spawnpunkte von Loque’nahak, d.h. die Orte an denen er
erscheinen kann, liegen alle im
Sholazarbecken.
Die folgende Karte (Quelle:
WOWDB ) zeigt 5 mögliche Spawnpunkte an. An
diesen Punkten kann die Raubkatze, nachdem sie entweder getötet
oder gefangen wurde, in bestimmten Intervallen immer wieder
auftauchen.
Die beiden rot umrandeten Zonen nahe der ‘Himmelszeltsäule’
und der ‘Lebensblutsäule’ markieren die Punkte, wo er am häufigsten
vermutet wird. Belegt ist das allerdings (noch) nicht. Da
wir Loque’nahak in beiden Fällen an der ‘Himmelszeltsäule’ gezähmt
haben, könnte aber etwas dran sein.
Alle genannten Spawnpunkte haben auch Knoten für Erze und
Kräuter sowie Wildtiere in der Nähe, d.h. sie werden häufig von
Bergbauern, Kräutersammlern und Lederern abgesucht bzw. abgefarmt.
Wenn Loque’nahak spawnt, wird er also wahrscheinlich nicht sehr
lange überleben.
Spawnpunkte
Wann ist Loque’nahak zu finden?
Die kurze, knappe Antwort auf diese Frage ist: Das hängt davon
ab. Die sogenannten
seltenen Kreaturen, erkennbar an dem Silberrahmen um das
Porträt, erscheinen in bestimmten Zeitintervallen wieder, nachdem
sie entweder getötet oder wie in diesem Fall gefangen worden sind.
Die genaue Länge dieser Zeitintervalle kennt nur Blizzard,
aber die Erfahrungswerte, die in den diversen Foren und Datenbanken
ausgetauscht werden, lassen den Zeitrahmen in etwa eingrenzen. Für
Loque’nahak wird eine Respawnzeit im Bereich
von 6 bis 10 Stunden vermutet. In den Foren werden häufig 6
bis 8 Stunden genannt,
WoWWiki gibt z.B. 10 Stunden an.
In dieser Zeit nach dem Tod erscheint eine Kreatur gewöhnlich
also wieder und bleibt solange im Bereich ihres Spawnpunktes (siehe
oben), bis sie erneut erlegt oder gefangen wird. Aus diesem Grund
kann man also nicht sagen, wann sie wieder da ist, es sei denn, man
kennt den genauen Todeszeitpunkt.
Bei Loque’nahak kommt nun ein anderer Punkt hinzu, der die
Suche noch weiter erschwert. Die Geisterbestie soll nach Aussagen
der bekannten Jägerquellen und Foren
nur 10 Minuten anwesend sein, nachdem sie gespawnt ist. Wird
Loque’nahak in dieser Zeit nicht gefunden, verschwindet er wieder.
Auch wenn diese Aussage nur auf dem Hörensagen beruht, würde sie
die Klassifizierung als ‘extrem selten’ erklären.
Diese Feststellungen beantworten auch die häufig gestellte
Frage, ob es lohnt, sich Nächte mit der Jagd um die Ohren zu
schlagen. Die Antwort ist Nein. Nur, wenn der Respawn der Kreatur
zufällig in die Zeit von sagen wir 2 bis 6 Uhr morgens fallen
sollte, hat sie vermutlich eine grössere Überlebenschance, da die
Server zu dieser Zeit wenig bevölkert sind. Wir haben Loque’nahak
einmal gegen Mittag und einmal um kurz vor 24 Uhr gefangen. Es
lohnt also nicht wirklich, sich den Schlaf rauben zu lassen
.
Wie fange ich Loque’nahak?
Egal, wie ihr Loque’nahak nachstellt – auf dem Flugreittier die
o.g. Spawnpunkte abfliegen oder an einer bestimmten Stelle längere
Zeit campen – solltet ihr euch ein Ziel-Makro anfertigen, es auf
die Aktionsleiste ziehen und in kurzen Intervallen immer wieder
drücken (Beispiel:
/target Loque). Nur so ist sichergestellt, dass ihr ihn
unter der Vielzahl Tiere im Sholazarbecken nicht überseht.
Damit wären wir auch schon bei der Frage nach der
Suchmethode: Lieber ständig die Spawnpunkte abfliegen oder lieber
eine vielversprechende Stelle wie die ‘Himmelszeltsäule’ wählen und
dort campen, oder solange andere Tiere dort farmen bis er
erscheint?
Wir empfehlen die letztgenannte Methode: Eine Stelle
aussuchen und dort bleiben. Mit einem schnellen Flieger seid ihr in
der angenommenen Spawndauer von 10 Minuten zwar locker einmal um
das Sholazarbecken geflogen, aber die Chance, dass ihr nach
Sichtung von Loque’nahak auch als erster dran seid, ist geringer.
Anfliegen, absitzen, das alte Pet freilassen und eine Eisfalle
stellen dauert seine Zeit, und bis dahin kann jemand, der bereits
am Boden war, längst an eurem Ziel sein.
Die Zähmung der Bestie
Zur Zähmung: Wenn ihr eine potentielle Spawnstelle becampt und
Loque’nahak während der wiederholten Betätigung des Ziel-Makros
plötzlich im Visier auftaucht, lasst ihr als erstes sofort eurer
altes Pet frei. Das kann z.B. ein temporäres Pet wie einer der
Gorillas von dort sein, sofern ihr Wert auf euren alten Begleiter
legt.
Dann nähert ihr euch auf Zähmreichweite und stellt eine
Eisfalle direkt zu euren Füssen auf. Warum direkt an die Füsse?
Weil Loque’nahak die besondere Eigenschaft hat, euch nach dem
Ansetzen der Zähmung direkt anzuspringen, und zwar punktgenau. Das
sieht zwar klasse aus und wird euch ein “Wow!” entlocken, aber wenn
ihr die Zähmung beenden bzw. überleben wollt, solltet ihr die
Raubkatze einfrieren
.
Ist die Zähmung erfolgreich abgeschlossen, seid ihr nicht nur
stolzer Besitzer eines sehr seltenen Pets, sondern auch Herr über
einen Begleiter, dessen einzigartige Fähigkeiten und Brüllen im
Kampf unglaublich viel Spass machen!
Geschafft, die “Druidenkatze” ist
unser!
Die Talente von Loque’nahak
Diskutiert in unseren Foren über Loque’nahak!
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