Die Grafik war in World of Warcraft immer ein Thema. Außenstehende finden sie einfach nur kindisch, die meisten Spieler haben sich damit angefreundet und vielen gefällt mittlerweile der comic-artige Look. Was die meisten nicht wissen, ist dass WoW über die mittlerweile 4 Jahre, wo es auf dem Markt ist, große Veränderungen durchgemacht hat. Neben der deutlich erhöhten Sichtweite, verbesserten Partikeleffekten und detaillierteren Texturen kommt mit Wrath of the Lich King die nächste Welle an Neuerungen, die einfach nur Atem berauben sind, wenn man sich das Alter der Engine vor Augen hält.

Wir haben einmal ein paar Vergleiche aufgestellt, sind in der Wrath of the Lich King Beta mit unserer Kamera durch die Welt gelaufen und haben einige Screenshots mit unterschiedlichen Einstellungen vorgenommen. Wir haben nun insgesamt acht verschiedene Fotoreihen, die wir mit verschiedenen Einstellungen aufgenommen haben. Welche das sind, könnt ihr nun hier erfahren:

  • Minimaleinstellungen: Das erste Bild der Reihen wird jeweils die minimal zulässige Einstellung der Schieberegler sein, die man im Grafikmenu einstellen kann.
  • Standardeinstellung Burning Crusade: Das zweite Bild der Reihen wurde in den Standart-Einstellungen des ersten Addons aufgenommen.
  • Standardeinstellung Wrath of the Lich King: Das dritte Bild der Reihen wurde in den momentanten Standart-Einstellungen des zweiten Addons aufgenommen.
  • Sondereinstellungen 1: Diese, direkt in die Config geschriebene, Einstellungen sind höher als der maximal zulässige Wert der Schieberegler im Grafikmenu. Diese Einstellungen sind auf momentanen High-End-Systemen teilweise noch spielbar.
  • Sondereinstellungen 2: Diese, direkt in die Config geschriebene, Einstellungen sind das maximale dessen, was die World of Warcraft-Engine darstellen kann. Alle Werte sind an der maximal zulässigen Grenze. Die Einstellungen sind auf momentanen High-End-Systemen nicht mehr spielbar, da die neue Grafikberechnung auf diesem Niveau zu viel Leistung kostet.

Eisenschmiede (Blick auf Dun Morogh)

Dun Morogh gehört schon seit je her zu den besonders beliebten Gebieten. Die triste Schneelandschaft gehört schon immer zu Rollenspiel-lastigen Gebieten. Und genau mit diesem geschichtsträchtigen Gebiet fangen wir unseren großen Grafik-Vergleich an. Es fällt vor allem auf, dass zwischen den einzelnen Standardeinstellungen wenige Unterschiede zu erkennen sind. Der fast ähnliche Look der Spezialeinstellungen lässt die Vermutung zu, dass man in der alten Welt nicht viel an der Sichtweite verändern kann. In allen Startgebieten selbst sind ähnliche Phänomene zu beobachten, weshalb man hier von einer festen Reglementierung seitens Blizzards ausgehen kann.

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Brachland (Eingang von der Höhle der Wehklagen)

Das Brachland bietet da schon bessere Möglichkeiten. Besonders die Oasen waren immer schon ein Ort, der vor Details nur so gestrotzt hat. Viele Pflanzen und Kreaturen machten sie zu wahren Oasen des Lebens. Mit den Minimaleinstellungen erkennt man, wie man sieht, fast gar nichts. spärliche Vegetation und geringe Sichtweite. Die Standardeinstellungen sind da schon deutlich detailreichen. Richtig dicht wird der Minidschungel jedoch erst mit den Spezialeinstellungen. Die letzten beiden Bilder zeigen deutlich, wie stark die Unterschiede sein können. Die volle Vegetation erschafft eine vollkommen andere Atmosphäre, wenn man mit ihr spielen sollte. Auch wenn World of Warcraft kein Spiel ist, welches für Grafik berühmt ist, erzeugt es mit den Spezialeinstellungen jedoch genau das richtige Gefühl, welches man an der Oase vorfinden sollte.

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Nagrand (Blick in Richtung Oger-Hügel)

In dieser Einstellung kann man gleich zwei der “neuen” Phänomene beobachten. Zum einen die deutlich angehobene maximale Sichtweite und zum anderen die neuen Schatten, die man auf den Bildern deutlich erkennen kann. Die aufsteigende Sichtweite lässt sich an den linken Bergen sehr gut beobachten: Vor allem zwischen Bild 3 und 5 lassen sich die großen Unterschiede zwischen den Schieberegler-Einstellungen und denen, die man per Config einstellt, gut erkennen. Negativ fallen hier nur noch die Schatten im Baum bei den Spezialeinstellungen auf, die nicht sehr plastisch die Schatten darstellen. Bedenkt man den Beta-Status, kann man das wohl verschmerzen. Nagrand selbst wird jedoch erstaunlich gut mit den Standardeinstellungen wiedergegeben, was auf eine optimierte Programmierung für diese Sektion schließen lässt.

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Terokkar (Wälder bei Tuurem)

In Terokkar kann man die Umgebungsdetails besonders gut sehen, da hier das Unterholz besonders gut skaliert. Mit steigenden Einstellungen sieht man die zusätzlichen Sträucher, Gräser und Büsche besonders gut. Die Sichtweite ist hier Aufgrund der Bäume schnell erreicht, was aber dank des Nebels irrelevant ist. In den Wäldern treten auch die Schatten stark auf, oft hat man nur kleine Lichtungen, die vom Licht durchflutet sind, während der Rest sehr dunkel gehalten ist. Hier sind die Unterschiede zwischen der Classic-Version und den Addons besonders stark zu sehen. Auch die Spezialversionen grenzen sich noch einmal deutlich ab, denn die erzeugten Schatten heben das gesamte Szenario noch einmal auf ein anderes Level.

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