Warlords of Draenor

Mit Warlords of Draenor wurde ein neuer Raidmodus eingeführt. Nun ist nicht mehr der heroische Modus die Krone des Raidprogress, sondern der mythische Modus. Und so kämpfen die Gilden nach Release in diesem Modus um die World Firsts. Hochfels und Schwarzfelsgießerei heißen die beiden Tier 17 Raids, welche wenige Wochen nach Release nacheinander geöffnet wurde.

Hochfels

Im Rennen um die Krone in Hochfels, dem Oger-Raid, hat sich eine neue Gilde eingemischt, die vorher noch keine große Rolle gespielt hat. Ascension vom Oceanischen Server Barthilas spielt diesmal an der Spitze der Welt mit. Ansonsten sind die üblichen Verdächtigen dabei: Midwinter, Method, Blood Legion und Paragon, welche dem 10er wieder den Rücken gekehrt haben um endlich wieder mitspielen zu können. Wichtig bei diesem Raid ist, dass die Reihenfolge, in welcher die Bosse angegangen werden müssen nicht feststeht. Dadurch gibt es einige Gilden, die sich früher an schwereren Bossen versucht haben und somit die Einfachen nicht mitnehmen konnten.

Kargath Messerfaust
am 09.12.14 Ascension vom Realm Barthilas US/OC

Quasi direkt am ersten Raidabend hat die US-Gilde Ascension eine echte Marke gesetzt. Leider wieder ohne EU-Konkurrenz, da die Raids hier immer erst 24h später freigegeben werden, konnten sie den ersten Boss in wenigen Trys legen. Der Warlord Kargath Messerfaust konnte dem Raid also nicht wirklich viel entgegenstellen. Dicht auf den Fersen von Ascension sind die bekannten US-Gilde Blood Legion und Midwinter, die sozusagen fast gleichzeitig den ersten Boss down hatten.

Farnspore
am 09.12.14 Ascension vom Realm Barthilas US/OC

Zum großen Vorteil der EU-Gilden stellte sich schon der zweite Boss des Raids, der Schlächter, als eine echte Hürde heraus. Denn Ascension, Blood Legion und Co. konnten ihn nicht schnell überwinden. Und so gelang ganze zwei Tage nach dem ersten Boss der EU-Gilde Method der World First. Gefolgt von der russischen Gilde Экзорсус sowie der chinesischen Gilde Style War, die aber schon fast einen Tag länger brauchte.

Ogronzwillinge
am 09.12.14 Ascension vom Realm Barthilas US/OC

Etwas mehr als eine Dreiviertelstunde später klingelte es erneut in der Kasse der Gilde Ascension, denn auch die Ogronzwillinge mussten sich den Jungs geschlagen geben. Blood Legion hat hier etwas länger gebraucht, dafür rückte die Gilde Midwinter deutlich auf. EU-Gilden waren hier immer noch nicht im Rennen.

Farnspore
am 09.12.14 Ascension vom Realm Barthilas US/OC

Und wenn man einmal einen Lauf hat… Auch Farnspore musste sich, knappe 2 1/2 Stunden später der Gilde Ascension unterwerfen und ihren Loot rausrücken. Verfolge wurde die Gilde hier nicht wirklich, denn Platz 2 geht an die US-Gilde Avast, die aber fast einen halben Tag länger brauchte. Und endlich können hier also die EU-Gilden aufholen, so ist Method nun auf Platz 3 angekommen.

Ko’ragh
am 10.12.14 Ascension vom Realm Barthilas US/OC

Doch den nächsten Boss, nämlich den Magievernichter namens Ko’ragh, kann sich noch Ascension auf die Fahnen schreiben, auch wenn Europa in Form von Method hier schon auf Platz 2 herangekrochen ist. An dieser Stelle bügelt sich also der Vorteil der US-Gilden langsam aus.

Tectus
am 10.12.14 Midwinter vom Realm Sargeras US

Als nächstes musste ein echter Berg ins Gras beißen. Tectus, der lebende Berg wurde von der US-Gilde Midwinter bezwungen. Midwinter hatte dabei eine andere Bossreihenfolge gewählt, wodurch sie hier den Vorteil hatten, mehr Trys anbringen zu können. Auf Platz zwei, erneut, Method, welche aber eigentlich immer noch einen halben Tag hinterherhängen. Trotzdem konnte sich keine andere Gilde dazwischendrängeln.

Der Schlächter
am 11.12.14 Method vom Realm Twisting Nether EU

Der vorletzte Boss des Raids und endlich kann Europa aufholen. Und Method setzt mit dem First Kill des Schlächters ein Zeichen. Denn schlagartig ist die erste US-Gilde, die den Boss besiegen kann nur noch auf Platz 4. Mit knapp 40 Minuten Abstand folgt auf Method die russische Gilde Экзорсус vom Server Ревущий фьорд. Und diesen schließt sich, mit mehr als 18 Stunden Abstand die chinesische Gilde Style War an. Method hat also die Nase vorn. Ascension landet mit fast einem Tag Abstand auf Platz 4.

Kaiser Mar’gok
am 13.12.14 Paragon vom Realm Lightning’s Blade EU

Zwei Tage nach dem Firstkill am Schlächter fällt auch der letzte Boss aus Hochfels. Niemand geringeres als der Kaiser der Oger muss hier den Weg alles Irdischen gehen. Aber die Gilde, der das gelang, sorgte für ein echtes Aufhorchen, denn guess who’s back? Paragon! Die Gilde, die früher sehr viele Firstkills erreichen konnte und das ein oder andere Progressrennen dominierte. In Mists of Pandaria hatte man auf Grund von Rekrutierungsproblemen nur den 10er Modus spielen können, doch mit Warlords of Draenor scheinen die Jungs wieder da zu sein! Method und Style War konnten sich einen Tag später anschließen, Ascension brauchte dann noch einmal drei Tage, bis der Kill endlich gesetzt werden konnte. Paragon hat also wirklich eine außergewöhnliche Leistung hingelegt. Erstaunlich: Blood Legion und Midwinter sind hier weit abgeschlagen.

An dieser Stelle findet ihr ein Interview mit der Gilde zum World 1st:

Schwarzfelsgießerei

Der zweite Startraid von Warlords of Draenor wurde knapp zwei Monate nach dem letzten Firstkill im vorherigen Raid für den Mythischen Progress freigegeben. Und wieder standen die alten Bekannten in den Startlöchern und haben sich ein enges Kopf an Kopf Rennen geliefert. Midwinter und Blood Legion vertreten dabei die Raidgilden von den US-Servern, während die Welt des Kriegshandwerks aber wieder gespannt auf Europa guckt. Denn hier wird ein spannender Kampf zwischen Method und Paragon erwartet, wobei letztere das Rennen im ersten Raid des ersten WoD-Tiers für sich entscheiden konnten. Sind die Finnen von Paragon wieder auf der Erfolgswelle angekommen und können auch hier den Sieg davontragen?

Abrichter Darmac
am 10.02.2015 Blood Legion vom Realm US-Illidan

Natürlich hatten, wie sollte es auch anders sein, die US-Gilden wieder den klassischen Vorteil, dass ihr Raid-Lockout fast einen ganzen Tag früher freigegeben wurde. Und somit ist es auch nicht verwunderlich, dass der Orc-Bestienmeister von Blood Legion zuerst gelegt wurde. Midwinter, Ascension und Avast konnten recht schnell nachlegen, aber Method erreichte den Sieg erst knappe 15 Stunden später erringen.

Gruul
am 10.02.2015 Midwinter vom Realm US-Sargeras

Midwinter, der zweite Kandidat auf den Thron aus den Vereinigten Staaten hatte sich zunächst dem Boss Gruul zugewandt und konnte somit hier den Firstkill einfahren. Etwa eine halbe Stunde nachdem Blood Legion mit Darmac fertig war, gingen auch hier die Lichter aus. Doch auch die US-Gilden taten sich hier deutlich schwerer, als an Darmac, denn Method konnte trotz des großen zeitlichen Nachteils bereits auf Platz 8 der Worldfirsts und gleichzeitig Platz 1 in der EU rutschen. Paragon hat diesen Boss erst sehr spät angegangen und wurde so nur 24ter. Blood Legion hingegen sicherte sich Platz 4.

Hans’gar und Franzok
am 10.02.2015 Blood Legion vom Realm US-Illidan

Doch noch bevor sich die Gilde Blood Legion dem Gegner Gruul zuwandte, widmete man sich dem Zwillingspaar Hans’gar und Franzok. Hier konnten die Jungs vom Server Illidan zum zweiten Mal und knapp eine Stunde vor Midwinter punkten. Midwinter holte sich damit Platz 2 bei diesem Boss. Und auch hier konnte Method sich wieder verbessern und landete schon auf Platz 6 und holte damit erneut den EU-Firstkill. Paragon landete noch recht abgeschlagen auf Platz 10.

Erzfresser
am 10.02.2015 Ascension vom Realm OC-Barthilas

Eine Stunde vor Mitternacht konnte die Gilde Ascension beim Metallliebhaber Erzfresser einen Achtungserfolg verbuchen. Die vom Ozeanischen Server Barthilas kommenden Spieler holten diesen Worldfirst in die eigene Ruhmeshalle. Doch das recht knapp, denn Midwinter konnte keine 30 Minuten später nachziehen. Avast und Blood Legion teilen sich die Plätze 3 und 4 und Method kann erneut den EU-Firstkill holen und landet im Weltranking damit auf Platz 9. Paragon sackt weiter ab und kommt nur auf den 19ten Rang.

Flammenbändigerin Ka’graz
am 11.02.2015 Midwinter vom Realm US-Sargeras

Die Orc-Dame mit dem großen Schwert konnte sich noch etwa zwei Stunden behaupten, bevor Midwinter sie in die ewigen Jagdgründe schickte. Mitten in der Nacht schafften es die US-Jungs, wieder einen Firstkill zu ergattern. Weitere zwei Stunden später legte Blood Legion dann auch wieder nach, erneut gefolgt von Ascension und Avast. Und wieder holte sich Method den EU-Titel und konnte sich insgesamt auf Platz 5 hocharbeiten. Paragon schafft es diesmal immerhin wieder auf Platz 9, es zeigt sich aber langsam aber sicher, dass die Finnen diesmal keine große Rolle spielen werden.

Zugführer Thogar
am 11.02.2015 Blood Legion vom Realm US-Illidan

Das Wort Zugführer im Namen hat hier nichts mit einer militärischen Einheit zu tun, sondern es handelt sich bei Thogar in der Tat um einen Bahnmitarbeiter. Und dieser wurde am folgenden Tag von Blood Legion in den Streik geschickt. Doch hier hätte es Method schon klar machen können, denn mit etwa 45 Minuten Verspätung hat es die Gilde auf Platz 2 geschafft. Midwinter ergattert kurz darauf auch Platz 3 und das Rennen geht so langsam aber sicher in seine spannende Schlussphase.

Kromog
am 12.02.2015 Method vom Realm EU-Twisting Nether

Und jetzt kommen wir wieder zu dem für die EU angenehmen Teil des Progress, denn Method hat sich endgültig wieder nach vorne gekämpft und kann als erste Gilde weltweit den Riesen Kromog in die Versenkung verschwinden lassen. 5 1/2 Stunden nachdem Blood Legion den Sieg über den Zugführer Thogar erringen konnte geht der erste World-First an die EU. Gefolgt von Midwinter und Bloodlegion bleibt es aber weiter spannend.

Die Eisernen Jungfern
am 13.02.2015 Midwinter vom Realm US-Sargeras

Jetzt beginnen die Abstände zwischen den Firstkills etwas größer zu werden, denn die Eisernen Jungfern (Iron Maidens) haben es anscheinend in sich. Und so braucht die hier erfolgreiche Gilde Midwinter mehr als einen Tag, bis die drei Orc-Grazien im Staub liegen. Und plötzlich sind auch die Finnen von Paragon wieder da und können zwei Stunden nach den Amerikanern den zweiten Platz klar machen. Anschließend folgen mit größerem Abstand die russische Gilde Экзорсус sowie Method, die hier ernste Schwierigkeiten hatten.

Der Schmelzofen
am 15.02.2015 Method vom Realm EU-Twisting Nether

Doch der leichte Rückstand von Method macht nicht viel aus, denn der Schmelzofen erweist sich als wirklich harter Brocken. Mehr als zwei Tage doktern die Gilden an dieser kleinen Ragnaros-Version und keiner bekommt den letzten Stich gesetzt. Doch dann schlägt wieder Method zu und kann mit einem halben Tag vorsprung vor Paragon (Platz 2) den Kampf gegen den Endboss des Raids angehen. Midwinter und Blood Legion verzweifeln schier an diesem Boss, denn sie benötigen 3 1/2 bzw. ganze 5 1/2 Tage länger. Der letzte und entscheidende Boss wird also wohl zwischen Method und Paragon ausgetragen.

Schwarzfaust
am 20.02.2015 Method vom Realm EU-Twisting Nether

Niemand geringeres als Schwarzfaust, der Kriegshäuptling des Schwarzfels-Clans ist der letzte Boss des ersten Raid-Tiers. Method und Paragon stehen vor ihm und versuchen den alles entscheidenden Firstkill zu landen. Doch es dauert ganze fünf Tage, bis auch der letzte Orc dieses Raids das Zeitliche segnet. Und diesmal holt sich Method den Erfolg, sogar mit großem Abstand. Denn Paragon braucht noch einmal weitere 5 Tage bis der Herr des Schwarzfelsens besiegt werden kann.

Method hat also, mit einem kleinen Ausrutscher bei den Eisernen Jungfern den zweiten Raid von Tier 1 dominiert. Gerade bei den letzten vier Bossen konnte die Gilde einen schnellen und sicheren Sieg nach dem anderen verbuchen. Herzlichen Glückwunsch zum Erfolg und wir sind gespannnt, wie das Ganze in Raid-Tier 2 weitergehen wird.

Die Höllenfeuerzitadelle

Die dritte Schlachtzugsinstanz in Warlords of Draenor wurde im mythischen Modus am 1. Juli 2015 geöffnet und somit hatten die Gilden knapp vier Monate Zeit, sich von dem Progress in der Schwarzfelsgießerei zu erholen. Natürlich standen auch hier wieder alte Bekannte in den Startlöchern wie Paragon und Method als europäische Gilden und Ascension sowie Midwinter im amerikanischen/ozeanischen Raum. Schon im letzten Content war das Kopf an Kopf Rennen zwischen Paragon und Method sehr knapp und auch dieses Mal schien es wieder dasselbe Schauspiel zu werden. Doch zu Beginn waren noch ganz andere Gesichter während des Rennens zu sehen. Doch wie sah es auf dem Weg durch dreizehn spannende Encounter aus?

Höllenfeuerangriff
am 30.06.2015 Limit vom Realm US-Illidan

Wie hätte es auch anders sein sollen: der World First Kill des ersten Bosses in der Höllenfeuerzitadelle ging an eine amerikanische Gilde. Diese haben das Rennen fast einen Tag vor den Europäern starten können und es ist nicht weiter verwunderlich, dass gar die ersten zwölf Tode des Höllenfeuerangriffs nach Amerika gingen. Als die Pforten für die europäischen Gilden geöffnet wurden, konnte Method bereits in der früh um 8:17 Uhr nachlegen, gefolgt von den Franzosen von From Scratch und den russischen Spielern von Экзорсус (Exorsus).

Eiserner Häscher
am 30.06.2015 Limit vom Realm US-Illidan

Dadurch, dass es am Anfang der Höllenfeuerzitadelle nicht möglich war, auszusuchen, welcher Boss als nächstes folgt, standen alle Gilden als zweites vor dem Eisernen Häscher. Hier hatte ebenfalls Limit als amerikanische Gilde die Nase vorn, gefolgt von Ascension und den Allianz-Spielern von Reckoning. Die im letzten Content ziemlich starke Gruppe von Midwinter legte den Häscher als achte Gilde weltweit – auf Platz 10 schlossen sich schon die Franzosen von From Scratch an. Wenig verwunderlich, dass danach auch Method und Exorsus nachlegten.

Kormrok
am 30.06.2015 Limit vom Realm US-Illidan

Bei Kormrok hingegen sah es schon ein wenig anders aus. Dieser Boss hatte es wesentlich mehr in sich, als noch die zwei vorherigen. Limit sicherte sich jedoch auch bei diesem den World First Kill – gefolgt von Ascension und einem wirklich guten Kill von Midwinter. Doch auch die Europäer waren nun gut dabei, so dass Exorsus Platz 4 belegte, Method auf Platz 5 rutschen konnte und danach From Scratch folgte. Direkt danach war es sogar der deutschen Gilde set sail for fail möglich, noch einen Platz in den Top 10 zu ergattern.

Hoher Rat des Höllenfeuers
am 01.07.2015 Ascension vom Realm OC-Barthilas

Der Hohe Rat des Höllenfeuers galt in der Raidinstanz als erster wirklich schwerer Encounter. Doch dies schien die ozeanische Gilde Ascension nicht zu stören, so dass sie – nachdem sie erst um 5:30 Uhr am selben Morgen Kormrok töteten – um 11:37 Uhr den drei Kollegen vom Hohen Rat den Garaus machten. Paragon überraschte alle und holte den zweiten Platz, während Midwinter ebenfalls das Treppchen bestieg. Method hingegen landete auf Platz 4, während der Spitzengegner der ersten drei Bosse (nämlich Limit) erst in der folgenden Nacht den Rat besiegen konnte.

Kilrogg Totauge
am 01.07.2015 Ascension vom Realm OC-Barthilas

Hach dieser Kilrogg… lange zu lachen hatte er nicht, denn schon knapp drei Stunden nach dem Tode des hohen Rats lag er im Dreck – getötet von Ascension. Erst acht Stunden später konnte Paraogon mit dem zweiten Kill nachziehen. Eine weitere Stunde später tat Midwinter ihnen gleich. Ähnlich wie auch beim Hohen Rat des Höllenfeuers waren die deutschen Gilden in den Top 20 der Kills bei Kilrogg nicht vertreten. Dafür jeweils mehr europäische Gruppen, als amerikanische.

Blutschatten
am 02.07.2015 Method vom Realm EU-Twisting Nether

Method hat sich anscheinend auf dem Weg nach Blutschatten überlegt, dass es nun an der Zeit wäre, die amerikanischen und ozeanischen Kollegen vom Thron zu stoßen. So waren sie es nämlich, die den sechsten Boss am 2. Juli Nachmittags um halb 4 als erste töteten. In den Abendstunden schlossen sich dann Midwinter, Paragon, From Scratch und Exorsus an. Die bisherigen Spitenreiter des Rennens – Limit – rutschten auf Platz 7 ab.

Schattenfürst Iskar
am 02.07.2015 Paragon vom Realm EU-Lightning’s Blade

Iskar flatterte um sein Leben und rief ein, zwei oder gar drei Kumpanen herbei, die ihm helfen sollten. Genutzt hat es ihm im Endeffekt nicht, denn Paragon konnte den Vogel am selben Abend wie noch Blutschatten vom Himmel holen. Method gelang zwar noch der Schritt auf’s Treppchen, jedoch mussten sie den zweiten Platz an Midwinter abgeben. Dies lag daran, dass sie als erstes zu Socrethar gegangen waren. Sowohl bei Blutschatten, als auch bei Iskar war dann auch eine deutsche Gilde im Rennen: Impact gelang der Kill als elfte und dreizehnte Gilde der Welt.

Socrethar der Ewige
am 02.07.2015 Method vom Realm EU-Twisting Nether

Aufgrund der Tatsache, dass Method zuerst dem draenischen Konstrukt einen Besuch abgestattet hat, gelang ihnen hier auch der World First Kill um 18:55 Uhr. Paragon hingegen legte erst Iskar und knapp 1 ½ Stunden später Socrethar – Midwinter tat ihnen gleich, brauchte jedoch etwas länger für das Konstrukt und seinen Aufseher. Nach diesen drei Gilden folgten abermals die Franzosen, die Russen und weitere europäische Gilden. Die erste deutsche Gilde – Impact – legte Socrethar als neunzehnte Gilde weltweit.

Teufelslord Zakuun
am 02.07.2015 Method vom Realm EU-Twisting Nether

Durch den schnellen Tod der vorherigen zwei Bosse gelang es Method dann auch beim Teufelslord, den ersten Platz zu belegen. Midwinter raidete die Nacht hinweg durch und konnte am 3. Juli mit dem zweiten Kill von Zakuun aufschließen. Danach folgte Paragon und die üblichen Verdächtigen in Form von From Screatch und Exorsus. Doch auch Rapid Eye Movement hatte die letzten Bosse schon gezeigt, dass sie es durchaus drauf haben und holten beim Teufelslord Platz sechs.

Tyrannin Velhari
am 04.07.2015 Paragon vom Realm EU-Lightning’s Blade

Die Tyrannin war scheinbar tyrannischer als erwartet, denn die Gilden benötigten für sie einen gesamten Tag. Als erste schafften es dann Paragon, sie auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Method belegte mit einem weiteren benötigten Trytag an ihr den zweiten Platz – in der Zwischenzeit war es ihnen aber gelungen, Xhul’horac zu töten. Alles in allem also ein besserer Lauf als Paragon. Die Franzosen schafften es am 6. Juli als dritte Gilde, die Russen am 7. Juli dann als vierte. Midwinter gelang der fünfte Kill wiederum einen Tag später. Die deutschen Gilden sah man bei der Tyrannin gar nicht in den Top 20, auch wenn Impact beim Teufelslord der 18. Platz geglückt war.

Xhul’horac
am 05.07.2015 Method vom Realm EU-Twisting Nether

Einige Gilden hatten sich nach dem Teufelslord Zakuun erst aufgemacht, Xhul’horac und seinen Dienern einen Besuch abzustatten. So auch Method, denen es Vormittags am 5. Juli gelang, ihm den Garaus zu machen. Paragon hingegen legten erst die Tyrannin und danach Xhul’horac als zweite Gilde. Midwinter hingegen ging den Weg von Method und schaffte den dritten Kill beim bösen Leerenphantom, bevor sie den Progress von Velhari starteten. Platz vier bei Xhul erlangte Rapid Eye Movement, denn auch sie zogen diesen Boss der Tyrannin vor.

Mannoroth
am 07.07.2015 Method vom Realm EU-Twisting Nether

Nachdem es sich die Gilden zuvor noch teilweise aussuchen konnten, welchen Boss sie angehen wollten, war dies ab sofort nicht mehr möglich. Nur noch Mannoroth und Archimonde warteten auf sie. Der wiedererweckte Mannoroth konnte als erstes von Method am 7. Juli getötet werden und auf den zweiten Kill mussten die Fans glatte zwei Tage warten. Diesen holte sich Paragon. Erst drei Tage nach diesem folgten die Russen am 12. Juli, während Midwinter und From Scratch es am 13. Juli schafften.

Archimonde
am 16.07.2015 Method vom Realm EU-Twisting Nether

Danach ging es zu Archimonde persönlich, der am Schwarzen Tor auf seine Widersacher wartete. Rogerbrown von Method erklärte nach ihrem World First Kill am 16. Juli, dass dieser Boss zu einem der schwierigsten Encounter in ganz WoW gelte. Demnach ist es auch verständlich, dass er fast neun Tage stand, bevor Method abermals das Rennen gewann. Paragon belegte am 18. Juli den wohlverdienten zweiten Platz, gefolgt von Exorsus am 23. Juli. Die erste deutsche Gilde, die Archimonde besiegen konnte, war Impact am 2. August und somit als 11. Gilde weltweit.

Method hat also mal wieder den Content dominiert und sich ein spannendes Rennen mit Paragon geliefert. Diese können sich über einen wohlverdienten zweiten Platz freuen. Herzlichen Glückwunsch zum Erfolg und wir sind gespannnt, wie das ganze Raidgeschehen in Legion weitergehen wird..