Ab an den Spieltisch – Der Start

Nun haben wir das elendige Vorgeplänkel hinter uns gebracht und beginnen endlich mit dem Spiel. Nach dem ersten Start gelangt ihr dann sofort in das Tutorial, welches sechs “Schaukämpfe” gegen bekannte Größen aus World of Warcraft umfasst.

Das Tutorial

In diesen sechs Matches geht es grundlegend um zwei Dinge. Zunächst sollt ihr lernen, wie man das Spiel spielt, welche Arten von Karten es gibt und wie sich diese auswirken. Außerdem sammelt ihr euch hier eure ersten Karten für eure erste Klasse zusammen, damit ihr nach dem Tutorial schon einigermaßen gerüstet in die nächsten Schlachten ziehen könnt.

Ihr beginnt in Hearthstone immer mit der Heldenklasse Magier und spielt also zuerst Jaina Prachtmeer. Diese muss sich den Gegnern Hogger, Millhaus Mansturm, Lehrensucher Cho, König Mukla, Hemet Nesingwary und Illidan stellen. Was genau es mit den Helden und Klassen auf sich hat, das besprechen wir im Anschluss bei den Grundlagen.

In den ersten beiden Kämpfen geht es um die generellen Mechaniken des Spiels. Wie spiele ich welche Art von Karten aus, wie verwende ich diese usw. Habt ihr Hogger und Millhaus Manasturm besiegt, geht es weiter zu Lehrensucher Cho und König Mukla. Diese Kämpfe erklären euch die unterschiedlichen Kartentypen und was es mit den Attributen auf sich hat. Abschließend geht es dann zu Hemet Nesingwary und Illidan und wir werfen einen Blick auf das Thema der Heldenfähigkeiten.

Hier findet ihr noch unsere Videos aus der US-Beta, welche alle Kämpfe des Tutorials zeigen:

Hogger & Millhaus Manasturm

Lehrensucher Cho & König Mukla

Hemet Nesingwary & Illidan

Grundlagen

Schaut man sich Hearthstone genau an, gibt es eigentlich drei grundlegende Dinge, die wichtig sind. Euer Held, seine Manasteine und die Karten, die ihr habt. Genau diese drei Grundlagen wollen wir euch nun genau vorstellen.

Helden und Klassen

Aktuell gibt es neun Helden, die jeweils eine Klasse repräsentieren. Diese sind:

Dabei sind diese Klassen nicht einfach nur hübsch anzusehende Figuren, sondern sie haben auch jeweils eine unterschiedliche Spielweise. Denn sie werden von zwei Dingen bestimmt: Ihrer Heldenkraft und den Klassenkarten. So spielt sich z.B. der Krieger völlig anders als der Priester und auch die Decks, die man mit diesen Figuren benutzt, sind meist anders aufgebaut. Aber schauen wir uns die beiden wichtigen Aspekte der Klassen an.

Heldenkräfte

Jede Klasse und jeder Held verfügt über eine Heldenkraft. Diese ist der Ausrichtung und dem Flair der jeweiligen Klasse in WoW nachempfunden. So stellen Schamanen Totems, Schurken ziehen ihre Dolche, Krieger bekommen ein Schild, Magier schießen mit Feuerbällen usw. Diese Heldenkräfte könnt ihr immer für 2 Mana (Erklärung siehe unten) einsetzen, sie stehen in jeder Runde neu zur Verfügung.

Und natürlich haben auch diese Kräfte Einfluss auf die Spielweise der jeweiligen Klasse. Eine Auflistung der Heldenkräfte findet ihr oben bei den Helden. Noch mehr Einfluss darauf haben jedoch die Klassenfähigkeiten, welche als Heldenkarten daher kommen und über welche wir als nächstes sprechen wollen.

Heldenkarten

Jede Klasse bzw. jeder Held hat eine gewisse Anzahl an Karten, die nur er nutzen kann. Dabei handelt es sich meist um Fähigkeiten, welche direkt den Fähigkeiten der Klassen aus WoW entnommen sind. So haben Schurken beispielsweise Gifte für ihre Dolche, Priester können sich heilen oder in Schattengestalt wechseln, Magier können gegnerische Kreaturen in Schafe verwandeln oder mit Frostblitzen einfrieren und so weiter.

Hier nun genau aufzuzählen, was welche Klasse für Klassenkarten hat, würde den Rahmen des Guides sprengen. Ihr werdet sicherlich bald herausfinden, welche Karten im Spiel sind. Generell kann man aber sagen, dass es nie schlecht ist, die ein oder andere Klassenkarte mit im Deck zu haben. Denn diese sind sehr wichtig, um gegen geübte Gegner zu bestehen.

Mana

Mana ist die Währung, mit der ihr Karten bezahlt. Dabei steigt euer Manavorrat mit jeder Spielrunde um einen Manakristall, bis zu einem Maximum von 10 Mana. Das bedeutet, dass ihr in Runde 1 einen Kristall habt, in Runde 2 zwei, in Runde 3 drei usw. Es gibt Karten, die euch mehr Manakristalle gewähren, so bekommt z.B. immer der Spieler, der nicht den ersten Zug machen kann, die Karte Die Münze. Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass sich das Mana zum Beginn einer neuen Runde immer wieder komplett auffüllt.

Jede andere Karte, die ihr ausspielen könnt, hat in der linken oberen Ecke eine Zahl, die angibt, wie viel Mana sie euch kostet. So könnt ihr gut planen, in welcher Runde welche eurer Karten ausgespielt werden kann und welche Kombinationen von Karten wann funktionieren würden. Überschüssiges Mana, das nicht in der Runde verbraucht wird, verfällt am Ende.

Karten

Karten sind natürlich die Grundlage eines Online-Kartenspiels, ohne würdet ihr vor einem leeren Spielbrett sitzen. Karten sind generell so aufgebaut, dass alle Informationen schnell erfasst werden können. Ihr habt in der linken oberen Ecke stehen, wie viel Mana sie kosten, in der Mitte steht der Name und darunter ist ein kleiner Edelstein zu sehen, der die Qualität angibt. Handelt es sich um eine Kreaturenkarte, habt ihr noch unten links die Angriffskraft und unten rechts die Lebenspunkte stehen. Diese beiden Werte werden auch oft in der Form von 1/2 oder 4/3 angegeben, was dann bedeutet, dass die Kreatur 1 Angriff und 2 Leben bzw. 4 Angriff und 3 Leben hat. Unten in der Mitte steht dann eventuell noch ein Attribut, welches euch die Karte verleiht, wenn ihr sie ausspielt oder eine Erklärung, was die Karte genau macht.

Ihr merkt schon, es gibt unterschiedliche Arten und Qualitäten von Karten.

Karten-Arten

Hier unterscheiden wir ganz einfach drei Arten. Es gibt Kreaturen, es gibt Angriffskarten und es gibt unterstützende Karten.

Kreaturen werden auf das Spielfeld gelegt und verbleiben dort, bis sie getötet oder anderweitig entfernt werden. Dabei brauchen Kreaturen in der Regel eine Runde, bis sie selber angreifen können. Das bedeutet, dass ihr sie in der Runde, in der ihr sie ausgespielt habt, nicht angreifen lassen könnt. Ausnahmen gibt es hier natürlich (siehe weiter unten Attribute). Kreaturen können immer nur einmal pro Runde angreifen und nehmen dabei selber Schaden, welcher dem Angriffswert des angegriffenen Gegners entspricht. Greift ihr als mit eurem 2/1 eine 1/2er Gegner an, werden beide Karten zerstört. Das erkennt ihr aber auch daran, dass ein Totenkopf auf eurer Karte erscheint, wenn ihr den Gegner angreifen wollt.

Angriffskarten hingegen stellen direkten Schaden oder z.B. Waffen dar. Zauber, die direkten Schaden machen, gibt es einige. So kann man Feuerbälle schleudern, AoE-Schaden an mehreren Gegnern machen und ähnliches. Hierbei braucht ihr keine Sorgen zu haben, euer Held nimmt dabei keinen Schaden. Waffen hingegen werden ausgerüstet und haben auch zwei Werte, Angriff und Haltbarkeit. Jedes Mal, wenn ihr eine Waffe benutzt, verliert sie einen Punkt Haltbarkeit. Ist die Haltbarkeit 0, wird sie zerstört.

Unterstützende Karten sind dabei unsere letzte Abteilung. Dabei handelt es sich um Karten, die eure Kreaturen oder Waffen verbessern, die euch heilen, euch Mana gewähren oder auch eine gegnerische Karte aus dem Spiel nehmen.

Wenn es ans Bauen des eigenen Decks geht, ist diese Kategorisierung nicht wirklich die beste. Dort unterscheidet man dann zwischen Schadenskarten (Kreaturen, Zauber und Waffen), Kontrollkarten (die Gegner einfrieren, ganz aus dem Spiel nehmen, betäuben etc.) und Hilfskarten (die die eigenen Kreaturen oder Waffen verbessern, heilen, Mana gewähren etc.)

Qualität an zweierlei Fronten

Es gibt in Hearthstone eigentlich zwei verschiedene Kartenqualitäten. Zum einen gibt es die Qualität, die anzeigt, wie gut eine Karte wirklich ist und dann gibt es noch eine, die anzeigt, dass bestimmte Karten sehr selten sind.

Die Wichtigere zeigt natürlich an, wie gut eine Karte ist. Dies ist am Stein unterhalb des Namens der Karte zu erkennen und wird ähnlich wie in WoW mit Farben (Weiß, Blau, Lila, Orange) und Namen angegeben. Die Einteilung ist: Verbreitet, Rar, Episch und Legendär. Natürlich sind legendäre Karten auch seltener als z.B. rare, aber sie sind eben auch signifikant besser.

Bei der Häufigkeits-Qualität gibt es nur zwei Stufen, normale und goldene. Goldene Karten sind seltener, als normale, sehen goldiger aus, haben aber keine besonderen Werte. Sie sind genauso gut, wie ihre normalen Pendants. Goldene Versionen gibt es von allen Kreaturen.

Das Quäntchen Spaß – die Attribute

Es gibt einige Zauber- und Kreaturen-Karten, die besondere Attribute haben. Diese stehen dort, wo bei Zaubern die Beschreibung steht, also unterhalb des Namens und des Qualitätsedelsteins in der Mitte.

Attribute sind sehr wichtig, da es einige gibt, die euch das Leben retten bzw. ohne welche man eigentlich nicht wirklich spielen kann. Dazu gehört auf jeden Fall Spott. Diese Kreaturen müssen vom Gegner immer zuerst getötet werden, bevor er sich eurem Helden zuwenden kann, sie sind also quasi ein Schutzschild eures Helden. Es ist wichtig zu wissen, welches Attribut welche Auswirkungen hat, also findet ihr hier eine Liste inkl. der dazugehörigen Erklärungen:

Folgende Attribute können Kreaturen haben:

  • Ansturm – Anstatt eine Runde warten zu müssen, könnt ihr mit dieser Kreatur angreifen, sobald ihr sie ausgespielt habt.
  • Combo – Diese Kreatur bekommt einen Bonus, wenn vorher im Zug schon eine Karte ausgespielt wurde.
  • Einfrieren – Friert einen Gegner ein, welcher in der nächsten Runde handlungsunfähig ist.
  • Geheimnis – Diese Karte bleibt für den Gegner verdeckt, bis sie durch eine benannte Aktion ausgelöst wird.
  • Gottesschild – Die Kreatur hat einen Schild, der den kompletten ersten Angriff gegen diese absorbiert.
  • Gewähre Anstürmen – Diese Karte erlaubt es allen Kreaturen die ausgespielt werden, sofort anzugreifen.
  • Kampfschrei – Wenn die Karte auf das Spielbrett gelegt wird, tritt der beschriebene Effekt in Kraft.
  • Spott – Euer Tank. Jeder Feind muss diese Kreatur angreifen, bis sie nicht mehr auf dem Spielbrett liegt.
  • Beschwört – Wird diese Karte ausgespielt, beschwört sie eine weitere Kreatur.
  • Todesröcheln – Wird die Karte zerstört, tritt der beschriebene Effekt in Kraft.
  • Transform – Die Karte verwandelt sich unter angegebenen Umständen.
  • Überladung: X – Ist diese Karte ausgespielt, habt ihr in der nächsten Runde X Mana weniger.
  • Verstohlenheit – Eure Kreatur ist in Verstohlenheit und kann erst angegriffen werden, wenn sie selber angegriffen hat.
  • Windzorn – Windfury-Totem! 😀 Ihr könnt mir dieser Kreatur 2x pro Runde angreifen.
  • Wutanfall – Wird die Kreatur verletzt, wird ein Wutanfall ausgelöst, welche den beschriebenen Effekt aktiviert.
  • Zaubermacht – Eure Zauberkarten verursachen # mehr Schaden.
  • Zum Schweigen bringen – Entfernt alle Zusätzlichen Effekte

Die Basis-Karten

Hier findet ihr noch eine kleine Übersicht zu den Karten, die ihr am Anfang an besitzt, oder auch bis Level 10 mit den jeweiligen Helden freispielt.

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