Spielmodi

Es gibt genau drei Modi, in denen ihr Hearthstone spielen könnt. Den Übungsmodus, den Spielen-Modus und den Arena-Modus. Und im Großen und Ganzen solltet ihr diese Modi auch in genau dieser Reihenfolge spielen. Doch was bedeuten diese und warum solltet ihr auf jeden Fall zuerst im Übungs-Modus spielen? Hier die Antwort:

Übungsmodus

Im Übungsmodus könnt ihr, und jetzt haltet euch fest, üben :) Ihr spielt gegen die KI und könnt neben Erfahrung und einigen Karten noch etwas sehr Wichtiges erhalten. Denn in diesem Modus spielt ihr die anderen Klassen frei. Wie oben erwähnt, beginnt ihr mit Jaina, also der Klasse Magier. Besiegt ihr nun im Übungsmodus die KI einer anderen Klasse, so wird diese für euch mit einem Grundstock an Karten freigeschaltet und ihr könnt sie nun auch spielen.

Um später in der Arena spielen zu können, müsst ihr alle Klassen freigeschaltet haben. Ihr müsst dies natürlich nicht tun, aber es lohnt sich schon, alle Klassen freigespielt zu haben. Außerdem könnt ihr hier sehr gut neue Decks antesten, bevor ihr euch damit in die Spiele gegen Mitspieler begebt. Die KI ist nicht wirklich schlecht und passt sich eurer Erfahrung und eurem Können etwas an. Aber nur etwas…

Spielmodus

Der Spielmodus ist vermutlich der Teil von Hearthstone, in welchem ihr die meiste Zeit verbringen werdet. Hier könnt ihr mit euren Klassen und euren Decks gegen Mitspieler antreten. Dabei erhaltet ihr Erfahrung und natürlich übt ihr auch mit jedem Spiel, wie Hearthstone am besten funktioniert.

Im Endeffekt macht Hearthstone in diesem Modus auch den meisten Spaß, denn ihr könnt beliebig viele kurzweilige Spielchen gegen Gegner spielen, die auf etwa gleichem Level sind wie ihr. Das Matchmaking scheint schon in der Beta richtig gut zu funktionieren und sehr selten bekommt man Gegner zugewiesen, denen man haushoch überlegen oder unterlegen ist.

Arenamodus

Dies ist der vermutlich herausfordernste Modus von Hearthstone und ihr müsst hierfür Geld oder Ingame-Gold investieren. Denn der Zugang zur Arena will freigekauft werden. Habt ihr eine Arenarunde gestartet, erhaltet ihr zunächst die Möglichkeit, ein Deck zu bauen. Dabei bekommt ihr immer drei zufällige Karten angezeigt, aus welchen ihr euch eine aussuchen müsst, die in euer Deck wandert. Dabei ist die Auswahl nicht auf eure Karten beschränkt, sondern es können alle Karten vorkommen, die ihr mit der ausgewählten Klasse spielen könnt. Das macht ihr dann 30 Mal und schon werdet ihr in die Arena geschickt.

Nun tretet ihr mit diesem etwas zufälligeren Deck gegen Mitspieler an und es gibt eigentlich nur eine Regel. Verliert ihr drei Matches, ist die Arenarunde für euch beendet. Als Belohnung erhaltet ihr hier Kartenpakete, so dass der Einsatz, den ihr für das Betreten bezahlt, wieder herausgespielt wird. Der Sinn des Modus ist es, mit dem zufälligen Deck so lange wie möglich durchzuhalten. Aber ehrlich: Für diesen Modus solltet ihr schon einige Erfahrung haben, da vor allem das Zusammenstellen des Decks am Anfang dem Einsteiger nicht so leicht von der Maus gehen wird.

Sonstiges

Dann möchten wir euch abschließend noch auf drei Bereiche hinweisen, diese aber nur kurz anschneiden, da sie eigentlich selbsterklärend sind oder den Rahmen dieses Guides massiv sprengen würden.

Die Spielbretter

Die Spielbretter sind in Hearthstone mit kleinen, feinen Gimmiks gespickt. Wartet ihr auf den Zug eures Gegners, so klickt doch mal die Umgebung am Rand an und findet heraus, was sich dort alles auslösen und spielen lässt.

Der Aufbau des Spielbretts ist aber in jeder Version gleich. Oben ist der Gegner, unten seid ihr, rechts sind die noch nicht gezogenen Karten sowie der “Runde beenden”-Knopf und links bekommt ihr angezeigt, welche Karten als letztes gespielt wurden. Sehr viel mehr gibt es nicht zu wissen.

Deck Building

Ihr könnt in Hearthstone natürlich eure eigenen Kartendecks bauen, welches über das Sammlungs-Menü möglich ist. Ein gutes und vor allem spielbares Deck zu erstellen ist aber nicht so leicht. Ihr müsst auf diverse Ausgewogenheiten achten, was Einsteiger definitiv überfordert. Dazu werden wir euch auch noch einen eigenen Guide an die Hand geben.

Generell kann man sich etwas Hilfe holen. Zum einen könnt ihr, nachdem ihr im Deckerstellungs-Menü seid, einfach dieses wieder verlassen und werdet gefragt, ob das Spiel euer Deck vervollständigen soll. Klickt ihr auf ja, habt ihr anschließend eigentlich immer ein funktionierendes Deck. Dieses ist natürlich nicht optimal, sollte aber zum gelegentlichen Spielen und für den Übungsmodus ausreichen.

Abseits davon könnt ihr auch noch etwas mehr Einfluss nehmen. Ihr könnt, wenn ihr mit dem Erstellen eines Decks angefangen habt, oben auf “Karte vorschlagen” klicken und bekommt damit dann drei Karten zur Auswahl. Auch diese sind immer sinnvoll und man kann mit dieser Methode recht gut lernen, wie man ein Deck so aufbauen sollte. Dabei kommt kein optimiertes und bis aufs letzte ausgefeiltes Deck heraus, aber es wird sicher brauchbar sein.

Abgesehen davon müsst ihr kein wirkliches Deck bauen, denn wenn ihr im Übungs- und im Spielmodus einfach eine Klasse wählt, spielt ihr mit einem Standard-Deck.

Quests

Ja, auch in Hearthstone gibt es Quests und diese sind sogar Dailies… Widerlich, oder? :) Nein, ist es eigentlich nicht. Denn ihr bekommt hier lediglich Aufgaben, wie z.B. eine bestimmte Klasse zu besiegen. Damit erhaltet ihr mehr Erfahrung und Ingame-Gold. Es lohnt sich also, diese Quests mitzunehmen und immer mal wieder zu schauen, ob man nicht eine erledigen möchte oder kann. Ihr findet sie unten links neben dem Shop.

Schlusswort

Ich hoffe, dass euch dieser Einsteiger-Guide geholfen hat, zu verstehen, was es mit Hearthstone auf sich hat. Das Spiel ist eigentlich nicht schwer zu verstehen, folgt aber schon dem Grundsatz “Einfach zu lernen, hart zu meistern”. Mit etwas Übung werdet ihr aber sicher viel Spaß in Hearthstone haben.

Falls noch Fragen offen oder Anregungen da sind, schreibt uns einfach in die Kommentare, was ihr gerne näher erläutert oder erklärt haben möchtet und wir werden sehen, dass wir den Guide euren Bedürfnissen entsprechend anpassen und ausweiten.

Nun aber viel Spaß mit euren Karten und ein glückliches Händchen.