An dieser Stelle möchten wir eine neue Guide-Sektion ins Leben rufen, in welcher wir Hearthstone-Decks verschiedener Klassen gegeneinander antreten lassen. Diese Guides sind speziell an Anfänger von Hearthstone gerichtet, die immer wieder nach Tipps & Tricks suchen, um in Blizzards Kartenspiel voranzukommen.

Den Anfang möchten heute der Jäger und der Magier machen, die beide mit einem ausgewählten Deck in einem Match aufeinandertreffen. Auf dieser Seite möchten wir euch erklären, warum wir die Decks so aufgebaut haben und wie die einzelnen Karten der jeweiligen Klasse in Hearthstone funktionieren.


Um die Anschaulichkeit zu verbessern, haben wir das Match aufgenommen und stellen es euch in einem Let’s Play-Video zur Verfügung.

Jäger-Deck

Unser Jäger-Deck ist für jene ausgelegt, die versuchen wollen, ihren Gegner möglichst früh in die Enge zu treiben. Mit schnellen Attacken und Karten, die den Spott auf andere ablenken, solltet ihr kein Problem haben, das Spiel für euch entscheiden zu können.

Mal des Jägers – 0 Mana (2x)
Es gibt wenige gute 0 Mana Karten und diese hier haut dem Fass den Boden aus. Lästige Monster mit 22+ HP werden so locker vom Feld gehauen und in Kombination mit dem Steinhauereber, könnt ihr jedes Monster für ganze 1 Mana vom Feld fegen.

Arkaner Schuss – 1 Mana (2x)
Der Arkane Schuss sieht nicht nur toll aus, sondern bringt in Verbindung mit dem Mal des Jägers eine weitere gute Option, dem Gegner die besten Monster vom Feld zu schlagen.

Steinhauereber – 1 Mana (2x)
Die Attacke des kleinen Ebers gehört zwar nicht zu den stärksten, dafür kann er jedoch im selben Zug noch angreifen und eignet sich so perfekt für einen Konter. Wichtig: Nicht zu Beginn spielen, da diese Karte später sehr wertvoll wird.

Waldwolf – 1 Mana – Waldwolf (2x)
Der Waldwolf stärkt befreundete Wildtiere um jeweils einen Angriffs- und Verteidigungspunkt, weshalb ihr ihn immer in Kombination mit einer Spott-Karte spielen solltet.

Blutsumpfrapor – 2 Mana (2x)
Eine standardmäßige 3-Angriff/2-Verteidigung-Karte ohne spezielle Effekte. Falls ihr schon bessere Karten besitzt, könnt ihr den Raptor gerne gegen diese tauschen. Passt jedoch auf, dass Wildtiere bevorzugt werden sollten.

Fass! – 3 Mana (2x)
Falls ein Wildtier auf eurem Feld liegt, so könnt ihr einer Kreatur eurer Wahl 5 Schaden zufügen, falls nicht, nur drei. Sorgt also dafür, dass immer ein Wildtier auf eurer Seite liegt.

Tierbegleiter – 3 Mana (2x)
Der Zauber Tierbegleiter beschwört ein zufälliges Monster mit den folgenden Werten:

  • 2 Angriff, 4 Verteidigung, +1 für alle freundlichen Bestien
  • 4 Angriff, 2 Verteidigung, +Ansturm
  • 2 Angriff, 4 Verteidigung, +Spott

Leider könnt ihr euch das zu beschwörende Monster nicht aussuchen, weshalb es sich bei dieser Karte um ein Glücksspiel handelt.

Eisenpelzgrizzly – 3 Mana – (2x)
Der Eisenpelzgrizzly ist nicht wirklich speziell, kommt jedoch mit Spott und hat normale Angriffs- und Verteidigungswerte. Im Zusammenspiel mit dem Tundranashorn kann er jedoch sehr gut sein.

Silberrückenpatriarch – 3 Mana – (2x)
Eine weitere Verteidigungskarte. Diese liegt zwar mit 1 Angriff und 4 Verteidigung unter dem Durchschnitt, kann jedoch gerade in der 3 Mana-Phase entscheidend sein. Falls ihr bessere Karten besitzt, könnt ihr diese hierfür wechseln.

Mehrfachschuss – 4 Mana – (2x)
Der Mehrfachschuss trifft zwei Mal und das für jeweils 3 Schadenspunkte. Die Ziele kann man sich leider nicht aussuchen, weshalb diese Karte auf Glück beruht.

Hundemeister – 4 Mana (2x)
“Ich hab die Hunde freigelassen” – Und hier ist unsere erste Karte, die wirklich spielentscheidend wirken kann. Der Hundemeister stärkt nicht nur ein freundliches Tier um 2 Angriff und 2 Verteidigung, sondern verleiht dieser auch noch Spott. Ein absolutes Muss in jedem ordentlichen Jäger-Deck.

Oasenschnappkiefer – 4 Mana (2x)
Die bissige Schildkröte schreckt zwar viele mit ihren Werten auf den ersten Blick ab, wirkt jedoch zusammen mit dem Hundemeister wahre Wunder, denn durch 9 Verteidigung und 4 Angriff muss man sich erst einmal durchSCHNAPPEN.

Tundranashorn – 5 Mana (2x)
Gegen Mitte des Spiels wird es mit dieser Karte besonders interessant und ihr solltet sie soweit es geht verteidigen, denn so erhalten eure Wildtiere Ansturm und dem Gegner geht es schlecht.

Verhungernder Bussard – 5 Mana (2x)
Der Bussard wurde erst vor kurzem von Blizzard’s Nerfhammer getroffen und das nicht zu unrecht, denn er bewirkt, dass ihr bei jeder Beschwörung eines Wildtieres eine Karte ziehen dürft. Das gilt für Zauber als auch für normalen Karten aus eurer Hand.

Kernhund – 7 Mana (2x)
Der Kernhund hat zwar eine miese Verteidigung, kann jedoch das Spiel entscheiden. Vor allem, wenn auf dem Feld bereits ein Tundranashorn liegt und ihr so mit ganzen 9 Angriffspunkten dem Gegner durch die Verteidigung geht.

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