Der Frost-Todesritter ist ein Nahkämpfer in World of Warcraft, der sich den Mächten des gefrorenen Nordens zu Nutzen macht, um das letzte Fünkchen Leben in den Adern ihrer Gegner gefrieren zu lassen. Mit dem Release von WoW: Legion hat sich nicht allzu viel an dieser Spezialisierung geändert und auch Patch 7.2 brachte nicht sonderbar viel Neues mit. Wie ihr den Frost-Todesritter nun in Schlachtzügen, Dungeons und auch Solo-Herausforderungen am besten spielt, erfahrt ihr in unserem Klassenguide zu WoW: Legion.

Ihr wollt alle Informationen zu eurer Rotation, den besten Talenten, benötigten Attributen, eurer Artefaktwaffe und weitere Hinweise zum Frost-Todesritter erfahren? Dann seid ihr hier genau richtig!


Die Änderungen am Frost-Todesritter in Patch 7.2

Für den eisigen Ritter gab es im Content-Patch 7.2 keine großen Veränderungen. Jedoch wurde eurer Artefaktwaffe ein Update spendiert, welches ihr freischalten könnt, sobald ihr Stufe 35 der Waffe erlangt habt. Dadurch bekommen alle Eigenschaften, die zuvor drei Ränge besaßen, einen zusätzlichen Rang hinzugefügt. Außerdem kamen fünf komplett neue Artefatkeigenschaften ins Spiel.

Außerdem wurden drei Legendaries angepasst, die der Frost-Todesritter tragen kann. Der Kopf Beharrlichkeit des Schwarzen Märtyrers lässt Heulende Böe nun nur mehr 20 % zusätzlichen Schaden an Gegnern anrichten, die zuvor von Umbarmherziger Winter getroffen wurden. Außerdem besitzt das Item Aggramars Schritte nun kritische Trefferwertung als drittes Sekundärattribut. Sephuz’ Geheimnis gewährt euch nun immer 10 % erhöhte Bewegungsgeschwindigkeit und 2 % Tempowertung und auch der Effekt des Rings wurde ein wenig angepasst.

Neue Artefakteigenschaften

  • Wildheit der Schwarzen Klinge – Erhöht den Schaden um 10% und die Ausdauer um 10%.
  • Runenfrost – Erhöht die Chance, dass ‘Runenauffrischung’ ausgelöst wird, um 5%.
  • Runische Kälte – Schaden von ‘Kristallene Schwerter’ verringert die Abklingzeit von ‘Sindragosas Furor’ um 1 Sek.
  • Thronbrecher – ‘Auslöschen’ hat eine Chance von 100%, Euer Ziel hinterrücks durch ein kristallines Schwert aufzuspießen.
  • Einigkeit der Legionsrichter – Eure Fähigkeiten haben die Chance, eure Stärke für 10 Sekunden lang zu erhöhen.

Änderungen an Legendaries

  • Beharrlichkeit des Schwarzen Märtyrers – Erhöht den Bonusschaden von Heulende Böe auf Gegner, die kürzlich Schaden von Unbarmherziger Winter erhalten haben, nur mehr um 20 %.
  • Aggramars Schritte – Hat jetzt bei Gegenstandsstufe 940 zusätzlich 617 kritische Trefferchance als dritten Bonussekundärwert. Gewährt jetzt Bewegungsgeschwindigkeit in Höhe von 75 % eurer Tempowertung, kritischer Trefferchance, Meisterschaft oder Vielseitigkeit, je nachdem, welcher dieser Werte am höchsten ist.
  • Sephuz’ Geheimnis – Gewährt jetzt immer 10 % erhöhte Bewegungsgeschwindigkeit und 2 % Tempowertung. Bei Auslösung wird dieser Bonus auf die aktuellen Werte von 70 % Bewegungsgeschwindigkeit und 25 % Tempowertung erhöht. Der Bonus von 10 % ist jetzt mit anderen Bewegungsgeschwindigkeitsboni stapelbar.

Wie ihr also seht, hat sich für den Frost-Todesritter nicht wirklich etwas geändert. Zwar wurde der Helm abgeschwächt, aber die restlichen legendären Gegenstände blieben so, wie sie noch vor Release des Patches waren.

Generelles zur Spielweise des Frost-Todesritters

Nachdem ihr nun wisst, welche Änderungen an eurer Spezialisierung in WoW Patch 7.2 vorgenommen wurden, geht’s ans Eingemachte. Schließlich sollt ihr in unserem Klassenguide alles darüber erfahren, wie ihr am effektivsten Schaden austeilen könnt. Denn dazu ist der Frost-Todesritter schließlich da! Sowohl einzelne Ziele, als auch größere Gegnergruppen sind für den frostigen Ritter kein Problem, wenn er die richtigen Fähigkeiten einsetzt und die passenden Talente wählt.

Eure Ressourcen: Runenmacht und Runen

Um Schaden auszuteilen, benötigt ihr Runen und Runenmacht. Im Kampf geht es darum, möglichst viele Runen auszugeben und gleichzeitig viel Runenmacht zu regenerieren. Diese setzt ihr dann wiederum für weitere Fähigkeiten ein, um Schaden zu verursachen. Es gibt einige Standardfähigkeiten, die genau das machen und somit bei Nutzung Runen kosten und dafür Runenmacht herstellen. Diese Fähigkeiten habt ihr immer, unabhängig davon, welche Talente ihr für euren Charakter wählt.

  • Heulende Böe – Kostet 1 Rune, stellt 10 Runenmacht wieder her. Habt ihr den Effekt ‘Raureif’ aktiv, kostet diese Fähigkeit keine Rune.
  • Auslöschen – Kostet 2 Runen, stellt aber auch 20 Runenmacht her.
  • Unbarmherziger Winter – Kostet 1 Rune, stellt 10 Runenmacht her.
  • Froststoß – Kostet 25 Runenmacht und stellt die einzige Möglichkeit dar, im Kampf dauerhaft Runenmacht loszuwerden und Schaden dabei auszuteilen.

Achtet darauf, dass ihr immer Runenmacht ausgebt, wenn ihr sie regeneriert habt. Es bringt nämlich keinen Vorteil, Runenmacht bis ins Unendliche zu sammeln und sie nicht für unterschiedliche Fähigkeiten einzusetzen.

Insgesamt besitzt der Frost-Todesritter übrigens sechs Runen, die er ausgeben kann. Nutzt ihr eine Fähigkeit, die Runen kostet, beginnen diese sich direkt danach wieder aufzuladen. Insgesamt drei Runen können gleichzeitig aufgeladen werden. Die Aufladezeit hängt übrigens von eurer Tempowertung ab. Schaut darauf, dass ihr am besten immer drei Runen einsetzt, damit die Aufladezeit optimal ausgenutzt wird.

Die Gewichtung der Attribute

Um möglichst viel Schaden austeilen zu können, benötigt ihr als Frost-Todesritter spezielle Attribute. So bringen euch beispielsweise Tempowertung und kritische Trefferwertung mehr als die Attribute Meisterschaft und Vielseitigkeit.

Es kommt bei der Verteilung der Attribute übrigens darauf an, welche Spielweise ihr bevorzugt. Wollt ihr lieber mit dem Talent Sindragosas Hauch spielen oder doch lieber mit Auslöschung? Hier gibt es kleine Abweichungen, was die Wertigkeiten betrifft.

Außerdem variiert die Stärke eines Sekundärstats mit der Höhe der bereits vorhandenen Attribute auf eurer Ausrüstung. Es gibt also keine wirklich zwanghaft benötigten Werte, die ihr mit den Attributen erreichen solltet. Allerdings könnt ihr euch an die folgenden Priorisierung der Attribute halten.

Auslöschung/Unaufhaltbarer Gletscher:
Tempowertung (bis 21 %) > Kritische Treffwertung > Meisterschaft > Vielseitigkeit
Sindragosas Hauch:
Kritische Trefferwertung > Tempowertung >= Meisterschaft > Vielseitigkeit

Talente und Artefaktwaffe des Frost-Todesritters

Wie die anderen Klassen in World of Warcraft auch, könnt ihr als Frost-Todesritter spezielle Talente auswählen, die euch in bestimmten Situationen im Spiel den meisten Schaden bringen. Insgesamt gibt es siebe Punkte, die ihr in die Talente eines Charakters auf Maximalstufe stecken könnt. Pro Talentreihe gibt es drei Talente, aus denen ihr das für euch beste auswählen könnt.

Für mehrere Ziele solltet ihr immer das Talent wählen, welches euren Flächenschaden verbessert. Tretet ihr nur gegen einen Gegner an, bietet sich das jeweilige Talent für die Verbesserung eures Einzelzielschadens an. Achtet also vor den Kämpfen darauf, welche Aufgaben euch erwarten, um das für euch beste Talent wählen zu können.

Außerdem spielt auch eure Artefaktwaffe Klingen des gefallenen Prinzen für diese Spezialisierung eine große Rolle. Schon zu Beginn eurer Reisen auf den Verheerten Inseln schaltet ihr die beiden Einhandschwerter frei, die ihr dann im Laufe der Zeit mit Artefaktmacht verbessert und für die ihr einzelne aktive und passive Eigenschaften freischaltet. Wir zeigen euch, wie ihr am sinnvollsten die Punkte in die Klingen des gefallenen Prinzen investiert, um eurer Aufgabe als Schadensausteiler gerecht zu werden.

Doch erst einmal geht es mit der Talentverteilung für euren Charakter weiter.

Das Talent Sindragosas Hauch…

Vorabinformationen zu Sindragosas Hauch

Vorab sei erwähnt, dass es zwei unterschiedliche Möglichkeiten gibt, die Talente für den Frost-Todesritter zu wählen – Wollt ihr mit dem Talent Sindragosas Hauch spielen, wählt ihr andere Talente aus, als wenn ihr ohne unterwegs seid. Das liegt daran, dass ihr möglichst viele Talent nutzen wollt, welche eure Ressourcen-Regeneration ankurbelt. Sindragosas Hauch nutzt über die Effektdauer nämlich Runenmacht, bis sie aufgebraucht ist.

Um das Talent Sindragosas Hauch zu nutzen, solltet ihr mindestens den Viererbonus des Tier-19-Sets besitzen. Des Weiteren ist dieses Talent herausragend, wenn ihr eines der folgenden legendären Items ergattern konntet:  Koltiras neugefundener Wille oder  Siegel der Nekrofantasie. Am besten spielt es sich, wenn ihr gar beide Legendaries besitzt.

Hinweis: Für die Tabelle wurde „SH“ als Abkürzung für Sindragos Hauch genutzt, um jenes Talent nicht dauerhaft auszuschreiben.

Frost-Todesritter in 7.2
Stufe Talent Details
56 Ohne SH: Eisige Klauen
Mit SH: Mörderische Effizienz
Zerschmetternde Stöße kann gut gegen einzelne Ziele sein, aber auch durchaus anstrengend, wenn Ziele schnell sterben.
57 Ohne SH: Gefrorener Impuls
Mit SH: Horn des Winters
Wenn ihr in einem Kampf häufig gegen zahlreiche Gegner antreten müsst, bietet sich Gefrierender Nebel als Option an.
58 Ohne SH: Lawine
Mit SH: Hungernde Runenwaffe
Habt ihr 30 % kritische Trefferwertung oder mehr, könnt ihr gegen einzelne Ziele auch Eiskappe nutzen (ohne SH).
60 Frei wählbar
75 Frei wählbar
90 Runischer Kreislauf Sowohl mit SH, als auch ohne, ist Runischer Kreislauf das Talent, was euch für Einzelziele am meisten Schaden bringt. Habt ihr SH nicht gewählt und es steht Flächenschaden an, könnt ihr Frostsichel nutzen.
100 Auslöschung oder eben Sindragosas Hauch Bei 4 oder mehr Zielen wird Unaufhaltbarer Gletscher stärker als Auslöschung (ohne SH).

Alles Wichtige zu den Klingen des gefallenen Prinzen

Die Klingen des gefallenen Prinzen bekommt ihr durch die Erledigung einer Questreihe schon recht früh zu Beginn eurer Abenteuer in WoW: Legion. Nach und nach könnt ihr diese Schwerter mit Artefaktmacht verbessern und so drei erhebliche Fähigkeiten freischalten: Sindragosas Furor, Unterkühlung und Eisseele.

Dabei gilt, dass ihr Sindragosas Furor und Unterkühlung zuerst freischalten wollt, bevor es mit der dritten Eigenschaft weitergeht. Dafür wählt ihr den unteren Weg über Nichts als die Stiefel, Gefrorener Kern, Gefrorene Haut und Tödlicher Winter aus. Eiskalt, Spiegelsphäre und Beidhändigkeit bringen euch dann zur zweiten erheblichen Eigenschaft. Im Anschluss geht es dann zum letzten goldenen Talent der Waffe.

Falls ihr die beste Möglichkeit sucht, um die Klingen des gefallenen Prinzen zu leveln, steckt ihr eure Artefaktmacht in der folgenden Reihenfolge in eure Fähigkeiten:

  1. Klingen des Frosts – 1 Rang.
  2. Nichts als die Stiefel – 3 Ränge.
  3. Gefrorener Kern – 1 Rang.
  4. Gefrorene Haut – 3 Ränge.
  5. Tödlicher Winter – 3 Ränge.
  6. Sindragosas Furor
  7. Eiskalt – 3 Ränge.
  8. Spiegelsphäre – 1 Rang.
  9. Beidhändigkeit – 3 Ränge.
  10. Unterkühlung
  11. Böenradius – 3 Ränge.
  12. Eis in den Adern – 3 Ränge.
  13. Übermächtig – 3 Ränge.
  14. Eisseele

Die Reihenfolge der danach folgenden Eigenschaften der Klingen könnt ihr frei wählen. Lediglich die Eigenschaft Durch und durch böse solltet ihr zuletzt skillen, denn diese bringt euch am wenigsten Schaden.

Habt ihr Stufe 35 mit den Klingen des gefallenen Prinzen erreicht, bekommt ihr in eurer Ordenshalle eine Quest, welche euch nach Abschluss erlaubt, euer Artefakt zu verstärken. Auf diesem Weg erhaltet ihr Zugriff auf vier weitere Eigenschaften, inklusive der neuen goldenen Fähigkeit Thronbrecher.

Relikte für das Artefakt des Frost-Todesritters

Müsst ihr euch zwischen verschiedenen Relikten für die Klingen des gefallenen Prinzen entscheiden, solltet ihr immer das Relikt wählen, das euch am meisten Gegenstandsstufen für die Waffe mitbringt. Erst nach der Gegenstandsstufe spielt die durch das Relikte verstärkte Eigenschafte eine Rolle bei der Auswahl.

  • Ist der Unterschied zwischen zwei Relikten 1 Gegenstandsstufe, solltet ihr nicht unbedingt ein von der Eigenschaft her besseres Relikt gegen ein schlechteres austauschen.
  • Ist der Unterschied zwischen zwei Relikten 3 Gegenstandsstufen, könnt ihr ein besseres, angelegtes Relikt mit einem schlechteren ersetzen.
  • Sollte der Unterschied zwischen zwei Relikten 5 Gegenstandsstufen oder höher betragen, solltet ihr auf jeden Fall das angelegte Relikt mit dem neuen ersetzen – unabhängig von der verbesserten Eigenschaft.

Da es in World of Warcraft: Legion unzählige Relikte gibt, die die einzelnen Eigenschaften der Artefaktwaffe verbessern, ist es vielleicht nicht immer ganz einfach, aus diesen zu wählen. Falls ihr unabhängig vom Itemlevel wissen wollt, welche Relikte für den Frost-Todesritter die besten sind, erfahrt ihr nun hier die Antwort:

  1. Beidhändigkeit
  2. Eiskalt
  3. Nichts als die Stiefel
  4. Böenradius

Die Rotation eines Frost-Todesritters

Bei einem Schadensausteiler wie dem Frost-Todesritter kommt es natürlich immer darauf an, ob ihr vor einem oder mehreren Gegnern steht. Außerdem gilt es noch andere Dinge zu beachten, so dass ihr zum Beispiel immer wissen solltet, ob in Kürze weitere Adds erscheinen werden oder ob ihr euch vermehrt bewegen müsst.

Es gibt aber einige Prioritäten, die ihr unabhängig von der Anzahl der Gegner und anderen Faktoren als Frost-Todesritter beachten solltet. Eure Rotation baut dann sowohl gegen ein Ziel, als auch gegen mehrere Ziele, auf jenen Prioritäten auf.

  1. Nutzt Sindragosa’s Fury nur dann, wenn ihr 5 Stapel von Schneidendes Eis auf dem Ziel aktiv habt und gleichzeitig Säule des Frosts. Diese Fähigkeit teilt am meisten Schaden aus, daher ist es wichtig, diese beiden Punkte zu beachten.
  2. Nutzt Säule des Frosts immer dann, wenn es möglich ist, oder ihr in circa 5 Sekunden hohen Burst-Schaden auf einen Gegner bringen oder gegen viele kleine Gegner antreten müsst.
  3. Froststoß wirkt ihr, wenn ihr derzeit keinen Stapel von Eisige Klauen aktiv habt oder jene in Kürze verschwinden werden.
  4. Heulende Böe nutzt ihr immer dann, wenn euer Ziel nicht von Frostfieber betroffen ist oder wenn ihr den Effekt von Raureif aktiv habt.
  5. Auslöschung nutzt ihr dann, wenn ihr genügend Runenmacht besitzt, um Froststoß zu nutzen, oder Tötungsmaschine derzeit aktiv ist. Stellt dabei sicher, dass ihr immer wieder gleichzeitig Säule des Frosts aktiviert.
  6. Benutzt Froststoß, wenn ihr 80 oder mehr Runenmacht habt.
  7. Auslöschen nutzt ihr, wenn ihr Runen verbrauchen wollt, aber keine andere Fähigkeit verfügbar ist.
  8. Unbarmherziger Winter wird dann genutzt, wenn ihr eine Rune aktiv habt.
  9. Könnt ihr all das oben genannte nicht einsetzen, nutzt ihr Froststoß, wenn ihr 40 oder mehr Runenmacht besitzt.

Diese Prioritäten haltet ihr immer ein. Es ist dabei völlig gleich, ob ihr nur gegen ein Ziel, oder gegen mehrere Gegner kämpft. Natürlich achtet ihr auch auf eure Talente und bindet jene nützlich in eure Rotation ein.

Für die Nutzung von Sindragosas Hauch gilt, dass ihr immer darauf achten müsst, nicht zu viel Runenmacht auszugeben, um zu verhindern, dass die Fähigkeit vorzeitig abgebrochen wird. Eure gesamte Rotation baut darauf auf, Runenmacht nicht unnötig auszugeben. Eine Prioritätenliste gibt es hier nicht, denn es kommt vorrangig darauf an, ein Gefühl für den Einsatz eurer Fähigkeiten und des Talents zu entwickeln.

Verbesserungen eures Charakters

Neben der eigentlichen Ausrüstung könnt ihr euren Frost-Todesritter auch noch durch Fläschchen, Tränke und Essen zeitweise verstärken. Außerdem gibt es Items, die mit etwas Glück Sockelplätze besitzen und somit mit einem Edelstein ausgestattet werden können. Für Halsketten, Umhänge und Ringe gibt es zusätzlich verschiedene Verzauberungen, die euch gar permanent verbessern.

Fläschchen, Tränke, Essen & Runen

Für einen Nahkämpfer, dessen Hauptattribut Stärke ist, bietet sich nur ein Fläschchen zur Benutzung an:  Fläschchen der zahllosen Armeen. Denselben Effekt – nämlich eine temporäre Erhöhung des Attributs Stärke – besitzt auch das Geisterfläschchen. Dieses könnt ihr aus einem Geisterkessel erhalten, den Alchemisten für eure Gruppe aufstellen können.

Schaut ihr euch die Tränke an, gibt es für den Frost-Todesritter zwei Optionen, die im Kampf gegen mächtige Gegner sinvoll sein können: Einen  Trank der verlängerten Macht nehmt ihr, wenn ihr mit Sindragosas Hauch spielt. Habt ihr ein anderes Talent gewählt, nur ihr einen  Trank des Alten Krieges.

Beim Buff-Food gibt es mittlerweile zwei Möglichkeiten. Entweder nehmt ihr  Der hungrige Magister, wenn ihr alleine unterwegs seid oder aber gerade kein Festmahl gestellt werden kann, oder ihr nehmt an einem  Üppigen Festmahl von Suramar Platz und erhöht so das Attribut Stärke.

Eine zusätzliche Erhöhung eures Hauptattributes Stärke bekommt ihr durch die Verwendung einer  Besudelten Verstärkungsrune. Bedenkt, dass ihr den Effekt verliert, wenn ihr sterbt. Im Gegensatz dazu bleibt die Erhöhung des Attributs Vielseitigkeit durch eine Vantusrune über den Tod hinaus erhalten. Diese gilt aber nur in Kombination mit entsprechenden Bossen, wie beispielsweise Cenarius.

Verzauberungen und Edelsteine

Durch Verzauberungen bekommt euer Frost-Todesritter auch eine Erhöhung bestimmter Attribute – und das dauerhaft. Mit dieser Spezialisierung wollt ihr 21 % Tempowertung erreichen, weswegen sich entsprechende Verzauberungen anbieten, wenn ihr diesen Wert noch nicht auf eurer Ausrüstung tragt. Habt ihr 21 % Tempowertung erreicht, könnt ihr euch der kritischen Trefferwertung widmen. Für Umhänge gibt es allerdings nur Verzauberungen, die die Hauptattribue erhöhen, weswegen ihr hier zu  Umhang – Bindung der Stärke greifen solltet.

Als Todesritter habt ihr des Weiteren die Möglichkeit, eure Waffen mit einer Rune zu verbessern. Da ihr als Frost-Todesritter gleich zwei Schwerter tragt, könnt ihr zwei verschiedene Exemplare anbringen. Ihr nutzt die Rune des schneidenden Eises für die Hauptwaffe und die Rune des gefallenen Kreuzfahrers für die Nebenhand.

In WoW: Legion erhalten erbeutete Gegenstände mit etwas Glück einen Sockelplatz, in den ihr dann Edelsteine einsetzen könnt. Diese erhöhen zusätzlich bestimmte Attribute. Als Frost-Todesritter wählt ihr als epischen Edelstein ein Säblerauge der Stärke, das ihr einmal für euer Ausrüstungsset verwenden könnt. Besitzen weitere Items einen Sockelplatz, nutzt ihr unter der magischen 21 % Tempowertung-Grenze den Edelstein Spiegelndes Morgenlicht. Habt ihr schon genügend Tempowertung erreicht, wollt ihr Tödliches Auge der Prophezeiung einsetzen.

Legendäre Gegenstände und das Tier-19-Set

Seit der Öffnung der Nachtfestung als Raidinstanz in WoW: Legion könnt ihr das Tier-19-Set bei den zehn Bossen erbeuten. Als Frost-Todesritter wollt ihr auf jeden Fall vier Tierteile tragen, um den entsprechenden Setbonus zu erhalten. Dieser ist übrigens elementar wichtig, wenn ihr mit dem Talent Sindragosas Hauch spielen möchtet. Schaut also, dass ihr möglichst früh jene vier Setteile erhaltet.

Es kommt bei der Wahl eurer Setgegenstände natürlich auch darauf an, welche Items ihr bereits erbeutet habt. Das gilt sowohl für normale Gegenstände, als auch für die legendären. Besitzt ihr zum Beispiel den legendären Kopf Beharrlichkeit des Schwarzen Märtyrers, könnt aber einen Tier-19-Umhang anlegen, dann solltet ihr vorerst nicht den Tier-19-Kopf anstreben.

Die legendären Gegenstände sind in dieser Reihenfolge wohl die besten für euren Frost-Todesritter:

  1.  Toravons Schneesturmbindungen
  2.  Siegel der Nekrofantasie – Solltet ihr für Sindragosas Hauch-Spielweise anstreben.
  3.  Beharrlichkeit des Schwarzen Märtyrers
  4.  Koltiras neugefundener Wille – Notwendig für die Spielweise mit Sindragosas Hauch.
  5.  Eisiger Kern der Gemahlin

Da ihr euch nicht aussuchen könnt, welches legendäre Item ihr zu welchem Zeitpunkt im Spiel erhaltet, hängt es immer ein wenig von eurem Glück ab, ob ihr die oben genannte Prioritätenliste an Legendaries einhalten könnt. Allerdings wisst ihr nun zumindest, welche legendären Gegenstände für euch die attraktivsten sind.