Der Unheilig-Todesritter ist ein Nahkämpfer in World of Warcraft, der sich der als Kommandant der untoten Armeen versteht. Er macht sich Krankheiten und den Befehlen über eigenartige Kreaturen wie den Ghulen zu Nutze, um seine Gegner zu besiegen und sie in Angst und Schrecken zu versetzen. Mit dem Release von WoW: Legion wurde nicht allzu viel an dieser Spezialisierung geändert und auch Patch 7.2 brachte kaum Neuheiten für den Unheilig-Todesritter mit. Wie ihr diese Klasse nun in Schlachtzügen, Dungeons und Solo-Abenteuern am besten spielt, erfahrt ihr in unserem Klassenguide zum Unheilig-Todesritter in WoW: Legion.

Ihr wollt alle Details zu eurer Artefaktwaffe, den besten Talenten, benötigten Attributen, zu eurer Rotation und weitere Informationen zum Unheilig-Todesritter erfahren? Dann seid ihr hier genau richtig!


Die Änderungen am Unheilig-Todesritter in Patch 7.2

Für den unheiligen Ritter gab es in WoW Patch 7.2 keine wirklichen Änderungen. Allerdings wurde eurer Artefaktwaffe ein Upgrade spendiert. Dieses könnt ihr freischalten, sobald ihr Stufe 35 der Waffe erlangt habt. Dadurch erhalten alle Eigenschaften, die zuvor noch drei Ränge besaßen, einen zusätzlichen Rang. Außerdem wurden fünf komplett neue Artefakteigenschaften ins Spiel gebracht.

Des Weiteren wurden zwei legendäre Gegenstände angepasst, welche ihr als Unheilig-Todesritter tragen könnt. Die Stiefel Aggramars Schritte besitzen nun kritische Trefferwertung als zusätzliches Sekundärattribut. Der Ring Sephuz’ Geheimnis gewährt euch nun immer 10 % erhöhte Bewegungsgeschwindigkeit und 2 % Tempowertung. Außerdem wurde auch der Effekt des Ringes ein wenig angepasst.

Neue ArtefakteigenschaftenNeue Artefakteigenschaften[/*]

Änderungen an Legendaries

  • Aggramars Schritte – Hat jetzt bei Gegenstandsstufe 940 zusätzlich 617 kritische Trefferchance als dritten Bonussekundärwert. Gewährt jetzt Bewegungsgeschwindigkeit in Höhe von 75 % eurer Tempowertung, kritischer Trefferchance, Meisterschaft oder Vielseitigkeit, je nachdem, welcher dieser Werte am höchsten ist.
  • Sephuz’ Geheimnis – Gewährt jetzt immer 10 % erhöhte Bewegungsgeschwindigkeit und 2 % Tempowertung. Bei Auslösung wird dieser Bonus auf die aktuellen Werte von 70 % Bewegungsgeschwindigkeit und 25 % Tempowertung erhöht. Der Bonus von 10 % ist jetzt mit anderen Bewegungsgeschwindigkeitsboni stapelbar.

Wie ihr also seht, hat sich am Unheilig-Todesritter nicht allzu viel geändert, so dass ihr eure Spielweise nicht anpassen müsst, wenn ihr vor dem Patch schon diese Spezialisierung gewählt hattet.

Generelles zur Spielweise des Unheilig-Todesritters

Nachdem ihr nun erfahren habt, was sich an eurer Spezialisierung in WoW Patch 7.2 geändert hat, geht es mit der Spielweise des Unheilig-Todesritters weiter. Schließlich sollt ihr in unserem Klassenguide alles Wichtige zur Klasse erfahren und darüber, wie ihr mit dieser Spec am meisten Schaden austeilen könnt. Sowohl für Einzelziele, als auch mehrere Gegner ist die Unheilig-Spezialisierung bestens geeignet! Ihr solltet allerdings immer darauf achten, dass ihr die passenden Talente wählt und die richtigen Fähigkeiten in den entsprechenden Situationen einsetzt.

Eure Ressourcen: Schwärende Wunde, Runenmacht und Runen

Wie auch die anderen beiden Spezialisierungen des Todesritters, benötigt ihr als unheiliger Krieger Runen und Runenmacht, um Schaden austeilen zu können. In einem Kampf geht es vor allem darum, möglichst viele Runen auszugeben und zeitgleich Runenmacht zu generieren. Des Weiteren nutzt ihr als Unheilig-Todesritter Schwärende Wunden auf euren Zielen, um bestimmte Fähigkeiten einsetzen zu können.

Es gibt einige Standardfähigkeiten, die Runen nutzen und zeitgleich Runenmacht erzeugen. Außerdem besitzt ihr die Fähigkeit Schwärender Stoß, der die Wunden auf euer Ziel bringt. Genannte Standardfähigkeiten habt ihr immer, egal, welche Talente ihr gewählt habt.

  • Ausbruch – Kostet 1 Rune, erzeugt 10 Runenmacht.
  • Geißelstoß – Kostet 1 Rune, erzeugt 10 Runenmacht und lässt 1 Schwärende Wunde aufbrechen und erzeugt dadurch weitere 3 Runenmacht.
  • Tod und Verfall – Kostet 1 Rune, erzeugt 10 Runenmacht. Geißelstoß trifft alle Gegner in der Nähe des Ziels, wodurch ihr weitere Runenmacht erhaltet, wenn die Ziele von Wunden überzogen waren.
  • Schwärender Stoß – Kostet 2 Runen, erzeugt 20 Runenmacht und bringt 2-4 Schwärende Wunden auf das Ziel.
  • Todesmantel – Kostet 35 Runenmacht und stellt neben Todesstoß eine Möglichkeit dar, im Kampf dauerhaft Runenmacht loszuwerden und Schaden dabei auszuteilen.

Ihr solltet im Kampf immer darauf achten, dass ihr immer Runenmacht ausgebt, wenn ihr sie regeneriert habt. Spart ihr sie nämlich zu lange auf, verschwendet ihr die kostbare Ressource und somit auch Schadenspunkte. Es bringt also keinen Vorteil, Runenmacht bis ins Unendliche zu sammeln und nicht für Fähigkeiten auszugeben.

Insgesamt besitzt der Unheilig-Todesritter übrigens sechs Runen. Nutzt ihr eine Fähigkeit, welche eine Rune kostet, beginnt diese sich direkt danach wieder aufzuladen. Insgesamt drei Runen gleichzeitig können aufgeladen werden. Die Aufladezeit hängt dabei von der Tempowertung auf eurer Ausrüstung ab. Achtet darauf, dass ihr am besten immer drei Runen zeitgleich ausgebt, um die Aufladezeit optimal zu nutzen.

Die Gewichtung der Attribute

Um in jeglichen Situationen möglichst viel Schaden austeilen zu können, benötigt ihr als Unheilig-Todesritter spezielle Attribute. So bringen euch Meisterschaft und Tempowertung beispielsweise mehr Schaden, als Kritische Trefferwertung und Vielseitigkeit. Allerdings ist dies nur der Fall, wenn ihr bestimmte Limits von Tempowertung und kritische Trefferwerung erreicht.

Es ist bei dieser Spezialisierung übrigens egal, ob ihr gegen mehrere Ziele oder nur einen Gegner antretet – mit euren Ausrüstungssets seid ihr für jede Situation gut vorbereitet, wenn ihr die Prioritäten der Attribute befolgt.

Meisterschaft > Tempowertung bis 18-21 % > Kritische Trefferwertung bis 15-18 % > Vielseitigkeit

Talente und Artefaktwaffe des Unheilig-Todesritters

Wie auch die anderen Klassen in World of Warcraft, besitzt der Unheilig-Todesritter Talentpunkte, die ihr in aktive und passive Fähigkeiten investieren könnt. In bestimmten Situationen bringen euch manche Talente mehr, als andere und daher müsst ihr am besten vor den Kämpfen schon darüber nachdenken, wie ihr eure Talentpunkte verteilt. Auf der Maximalstufe habt ihr insgesamt sieben Punkte.

Außerdem spielt auch eure Artefaktwaffe Apokalypse eine große Rolle. Schon zu Beginn eurer Reisen auf den Verheerten Inseln werdet ihr dieses Zweihandschwert erhalten, das ihr im Laufe der Zeit mit Artefaktmacht verbessert. Das Artefakt besitzt einen eigenen Talentbaum und ihr könnt durch Artefaktmacht passive und aktive Eigenschaften freischalten. Wir zeigen euch, wie ihr die Punkte am besten verteilt, um eurer Aufgabe als Schadensausteiler gerecht zu werden.

Doch erst einmal geht es mit der Talentverteilung eures Charakters weiter:

Unheilig-Todesritter in 7.2
Stufe Talent Details
56 Schwarzes Fieber
57 Verseuchte Runenwaffe Für mehrere Ziele (2+) ist Pestilenzpusteln besser.
58 Reißende Schatten Ersetzt Geißelstoß. Kann aus 30 Metern genutzt werden und der ausgeteilte Schaden ist nicht von der Rüstung des Gegners abhängig.
60 Schlickspucker
75 Frei wählbar
90 Nekrose Für mehrere Ziele ist Infizierte Klauen eine gute Option. Wählt ihr Nekrose, müsst ihr dauerhaft darauf achten, dass ihr Todesmantel nutzt, um Geißelstoß/Reißende Schatten zu verstärken.
100 Seelenernter

Alles Wichtige zu Apokalypse

Das Zweihandschwert Apokalypse erhaltet ihr durch eine Questreihe zu Beginn eurer Abenteuer auf den Verheerten Inseln. Im Laufe der Zeit werdet ihr durch alle möglichen Aktivitäten im Spiel Artefaktmacht sammeln und mit dieser die Waffe verstärken können. So schaltet ihr drei erhebliche Fähigkeiten frei: Geißel der Welten, Der Schlurfer und Endlose Verdammnis.

Dabei gilt, dass ihr die zwei zuerst genannten erheblichen Fähigkeiten zuerst freischalten wollt, bevor es mit der dritten Eigenschaft weiter geht. Dafür wählt ihr den Weg über Ewige Pein und Kreuzzug der Finsternis aus, während ihr Portal zur Unterwelt zusätzlich mitnehmt. Geißelt die Ungläubigen sowie Unheilige Standhaftigkeit bringen euch dann zur zweiten erheblichen Eigenschaft von Apokalypse.

Falls ihr die beste Möglichkeit sucht, um Apokalypse mit Artefaktmacht zu verstärken, könnt ihr euch an folgende Reihenfolge halten:

  1. Festmahl der Seelen – 1 Rang.
  2. Ewige Pein – 3 Ränge.
  3. Kreuzzug der Finsternis – 3 Ränge.
  4. Portal zur Unterwelt – 1 Rang.
  5. Geißel der Welten
  6. Geißelt die Ungläubigen – 3 Ränge.
  7. Unheilige Standhaftigkeit – 3 Ränge.
  8. Der Schlurfer
  9. Armeen der Verdammten – 1 Rang.
  10. Seuchenbringer – 3 Ränge.
  11. Tödliche Widerstandskraft – 3 Ränge.
  12. Endlose Verdammnis

Im Anschluss wollt ihr jeweils drei Punkte in Mantel des sicheren Todes, Faule Berührung sowie Runentätowierungen stecken. Ganz zum Schluss wählt ihr Gravitationskraft, um danach die Artefaktwaffe auf Stufe 35 zu bringen.

Dadurch könnt ihr dann an der Verheerten Küste eine Quest bei Khadgar annehmen, welche euch am Ende einer kurzen Reihe ermöglicht, die Artefaktwaffe auszubauen und dadurch Zugriff auf die neuen Eigenschaften zu erhalten. Dazu gehört dann auch die vierte goldene Eigenschaft Schwarze Klauen.

Relikte für das Artefakt des Unheilig-Todesritters

Es gibt in WoW: Legion unzählige Relikte, die bei Bossen in Dungeons und Raids fallen gelassen werden oder aber als Belohnung bei unterschiedlichen Quests auf euch warten. Müsst ihr euch zwischen mehreren Relikten entscheiden, solltet ihr immer das Relikt wählen, das euch am meisten Gegenstandsstufen für Apokalypse mitbringt. Erst nach dem Itemlevel spielt die durch das Relikt verbesserte Eigenschaft eine Rolle bei der Auswahl.

  • Ist der Unterschied zwischen zwei Relikten 1 Gegenstandsstufe, solltet ihr nicht unbedingt ein von der Eigenschaft her besseres Relikt gegen ein schlechteres austauschen.
  • Ist der Unterschied zwischen zwei Relikten 3 Gegenstandsstufen, könnt ihr ein besseres, angelegtes Relikt mit einem schlechteren ersetzen.
  • Sollte der Unterschied zwischen zwei Relikten 5 Gegenstandsstufen oder höher betragen, solltet ihr auf jeden Fall das angelegte Relikt mit dem neuen ersetzen – unabhängig von der verbesserten Eigenschaft.

Falls es danach um Relikte geht, die dieselbe Gegensstandsstufe besitzen, aber unterschiedliche Eigenschaften verstärken, könnt ihr euch an der folgenden Liste orientieren. Hier erfahrt ihr, welche Relikte für den Unheilig-Todesritter die besten sind.

  1. Kreuzzug der Finsternis
  2. Seuchenbringer
  3. Ewige Pein
  4. Mantel des sicheren Todes
  5. Peitsche der Schatten

Die Rotation eines Unheilig-Todesritters

Bei einem Schadensausteiler wie dem Unheilig-Todesritter kommt es in Kämpfen immer darauf an, ob ihr vor einem oder mehreren Gegnern steht. Des Weiteren müsst ihr noch ein paar andere Dinge beachten, um möglichst viel Schaden austeilen zu können: Erscheinen in Kürze Adds, die ebenfalls erledigt werden müssen? Seid ihr eventuell kurzzeitig außer Reichweite des zu tötenden Gegners? Müsst ihr euch eventuell in Kürze bewegen und kommt deswegen nicht an den Boss heran?

Ganz unabhängig von der Antwort auf diese Fragen gibt es aber einige Prioritäten, die ihr als Unheilig-Todesritter immer beachten solltet. Eure Rotation baut dann sowohl gegen ein Ziel, als auch gegen mehrere Gegner, auf jene Prioritäten auf.

  • Ihr solltet immer genügend Schwärende Wunde auf dem Ziel aktiv haben, um Seelenernter und Apokalypse vernünftig einsetzen zu können. Außerdem solltet ihr immer genügend Runen übrig haben, um Geißelstoß nutzen zu können, wenn Apokalypse nicht aktiv ist.
  • Haltet Virulente Seuche durch den Einsatz von Ausbruch immer auf eurem Ziel aktiv.
  • Dunkle Transformation und Gargoyle beschwören nutzt ihr immer, wenn die Abklingzeit es zulässt.
  • Seelenernter setzt ihr dann ein, wenn ihr 3 oder mehr Schwärende Wunden auf dem Ziel habt und mindestens 3 aktive Runen. Alternativ können 3 Runen auch innerhalb von 3 Sekunden nach Einsatz von Seelenernter aktiv werden – diese Möglichkeit besteht ebenfalls.
  • Achtet immer auf eure Runen. Es ist nicht immer sinnvoll, alle sechs Runen direkt auszugeben, wenn sie verfügbar sind. Ihr solltet im Voraus wissen, welche Fähigkeiten ihr im Kampf an welchen Stellen einsetzen wollt, um so die passende Anzahl Runen zur Verfügung zu haben.
  • Für die Runenmacht gilt in etwa dasselbe: Ihr müsst nicht immer direkt alle Runenmacht ausgeben, wenn ihr sie regeneriert habt und Runen in Kürze ihre Abklingzeit abschließen werden. Spielt ihr mit Schattenmacht solltet ihr Runenmacht auf jeden Fall aufbewahren und gar nicht ausgeben, wenn circa 10 Sekunden von Dunkle Transformation als Buff auf eurem Begleiter übrig sind. Läuft der Buff aus, beginnt ihr, Runenmacht über Todesmantel auszugeben, um die Abklingzeit von Dunkle Transformation zu verringern.
  • Habt ihr keine Schwärenden Wunden aktiv auf dem Ziel, nutzt ihr Schwärender Stoß.
  • Habt ihr keine Runen, nutzt ihr Todesmantel.
  • Spielt ihr mit dem Talent Seelenernter solltet ihr unbedingt darauf achten, dass ihr die Fähigkeit kurz vor dem Einsatz von Apokalypse einsetzt. Wird Seelenernter innerhalb der nächsten 10 Sekunden nicht nutzbar sein, verwendet ihr Apokalypse immer dann, wenn die Fähigkeit verfügbar ist.

Diese Prioritäten solltet ihr immer einhalten, egal, ob ihr gegen einen Gegner oder gegen mehrere antretet. Ihr solltet hierbei natürlich darauf achten, welche Talente ihr gewählt habt (z.B. Seelenernter oder Reißende Schatten).

Es gibt beim Unheilig-Todesritter lediglich eine kleine Unterscheidung zwischen dem Kampf gegen mehrere oder nur einen Gegner. Spielt ihr gegen einen Gegner, solltet ihr Todesmantel auch dann einsetzen, wenn ihr keine anderen Fähigkeiten zur Verfügung, aber über 80 Runenmacht habt.

Tretet ihr gegen mehrere Ziele an, fällt diese Regel weg und dafür nutzt ihr Tod und Verfall immer dann, wenn die Fähigkeit zur Verfügung steht. Vor Einsatz von Tod und Verfall solltet ihr trotzdem 1 Mal Todesmantel einsetzen, wenn ihr mit dem Talent Nekrose spielt. Während Tod und Verfall aktiv ist, solltet ihr möglichst häufig Reißende Schatten einsetzen, um möglichst hohen Flächenschaden austeilen zu können.

Bevor ihr einen Kampf beginnt, wirkt ihr übrigens circa 4 Sekunden vor dem Pull Armee der Toten und circa 2 Sekunden vorher Dunkle Transformation. Vergesst dabei nicht, einen  Trank der verlängerten Macht zu nutzen.

Verbesserungen eures Charakters

In World of Warcraft könnt ihr Ausrüstungsgegenstände sammeln, die euren Charakter verstärken. Doch nicht nur die Ausrüstung spielt eine Rolle, sondern auch Dinge, die euren Unheilig-Todesritter kurzzeitig für schwierigere Kämpfe verbessern. Dazu gehören Fläschchen, Tränke und Essen. Des Weiteren gibt es Ausrüstungsstücke, die mit etwas Glück einen Sockelplatz besitzen und dadurch durch einen Edelstein verbessert werden können. Für Halsketten, Umhänge und Ringe gibt es außerdem Verzauberungen, die euch gar permanent verbessern.

Fläschchen, Tränke, Runen & Essen

Für einen Nahkämpfer, dessen Hauptattribut Stärke darstellt, gibt es lediglich ein Fläschchen, welches ihr in Kämpfen nutzt:  Fläschchen der zahllosen Armeen. Denselben Effekt – nämlich eine temporäre Erhöhung des Wertes Stärke – besitzt auch ein Geisterfläschchen. Dieses könnt ihr aus einem Geisterkessel erhalten, den Alchemisten für eure Gruppe aufstellen können.

Schaut man sich die Tränke an, gibt es für den Unheilig-Todesritter ebenfalls nur eine Option, die wirklich nützlich in Kämpfen ist. Ihr wollt immer einen  Trank der verlängerten Macht nehmen – einen vor dem Kampf und einen während des Bosskampfes.

Bei dem Buff-Food könnt ihr euch zwischen zwei Optionen entscheiden. Entweder wählt ihr die Erhöhung eures Hauptattributs Stärke durch ein  Üppiges Festmahl von Suramar, oder aber die Erhöhung des Sekundärattributs Meisterschaft durch Nutzung von  Delikatessenplatte der Nachtgeborenen. Beides ist durchaus sinnvoll und es kommt wohl hier eher auf die Herstellungskosten der Essen und die Schwierigkeit des bevorstehenden Bosskampfes an.

Nutzt ihr eine  Besudelten Verstärkungsrune, erhöht ihr abermals das Hauptattribut Stärke. Allerdings geht der Effekt verloren, falls ihr sterbt. Im Gegensatz dazu bleibt der Effekt von Vantusrunen über den Tod hinaus erhalten. Dieser erhöht jedoch den Stat Vielseitigkeit und das auch nur für Bosse, zu denen die entsprechende Rune gehört – als Beispiel Cenarius.

Verzauberungen und Edelsteine

Verzauberungen gibt es in WoW: Legion für Halsketten, Ringe und Umhänge. Hier wählt ihr die Erhöhung des Werts Meisterschaft als Ring-Verzauberung, einen Stärke-Buff auf dem Umhang sowie eine temporäre Erhöhung eures priorisierten Attributs auf der Halskette.

Zusätzlich zu diesen permanenten Verbesserungen eurer Ausrüstung, habt ihr als Todesritter Zugriff auf Waffenrunen. Ihr wollt als Unheilig-Todesritter immer die Rune des gefallenen Kreuzfahrers nutzen.

In der Erweiterung ist es außerdem möglich, Gegenstände zu erbeuten, die mit etwas Glück einen Sockelplatz besitzen. In diesen könnt ihr dann Edelsteine einsetzen. Es gibt die epische Variante, die die Stärke erhöht und die ihr einmal in eurem Ausrüstungsset benutzen dürft, und die seltene Variante für weitere Sockelplätze. Hier wollt ihr wieder einen Bonus auf den Wert Meisterschaft erhalten.

Legendäre Gegenstände und das Tier-19-Set

Seitdem die Nachtfestung als Raidinstanz geöffnet ist, könnt ihr bei den zehn dort ansässigen Bossen das Tier-19-Set erbeuten. Ihr wollt als Unheilig-Todesritter möglichst schnell vier Teile des Sets erhalten, denn der Bonus ist für euch wirklich stark. Hier bieten sich Kopf, Schultern, Umhang und Brustplatte an, da auf diesen Items die Wertigkeiten für diese Spezialisierung die besten sind.

Bei der Wahl der Setgegenstände kommt es selbstredend darauf an, welche legendären Items ihr schon erhalten habt. Außerdem können auch kriegs- oder titangeschmiedete Gegenstände, die nicht zum Set gehören, besser sein, wenn sie die besseren Attribute besitzen.

Apropos legendäre Gegenstände: in folgender Reihenfolge sind die Legendaries die besten für den Unheilig-Todesritter:

  1.  Die vierte Lektion des Instrukteurs
  2.  Kil’jaedens brennender Wunsch
  3.  Uvanimor, die Unschönheit
  4.  Todesmarsch
  5.  Draugr, Gurt des ewigen Königs

Da ihr euch nicht aussuchen könnt, welche Legendaries ihr zu welchem Zeitpunkt im Spiel erhaltet, hängt es hier natürlich immer von eurem Glück ab. Habt ihr kein wirkliches Glück, könnt ihr auch die genannte Prioritätenliste der legendären Gegenstände nicht einhalten. Allerdings wisst ihr nun, welche Legendaries für euch die besten sind, wenn ihr mehrere zur Auswahl habt.