Schlachtfelder gibt es in World of Warcraft schon seit Anbeginn und wer Lust hat, nicht nur bösen Computergegnern eines auszuwischen, kann sich dort in Kämpfe gegen andere Spieler stürzen. Das Prinzip in den Schlachtfeldern ist relativ einfach: ihr kämpft gegen die gegnerische Fraktion und müsst bestimmte Aufgaben lösen, wie beispielsweise das Verteidigen und Einnehmen von Stützpunkten, um Ressourcen zu sammeln oder der anderen Fraktion abzuziehen und dadurch dann zu gewinnen.

Mit WoW Patch 7.2 kommen die PvP-Raufereien ins Spiel, die diese Prinzipien zwar beibehalten, aber ein paar neue Regeln für die Schlachtfelder in WoW mitbringen. Es geht also immer noch darum, als erste Mannschaft eine bestimmte Anzahl an Ressourcen zu erhalten, genügend Flaggen einzusammeln oder den Gegnern Punkten abzuziehen. Dafür gibt es aber neue Modi und landschaftliche Veränderungen, die das Ganze ein wenig schwieriger oder auch einfach lustiger gestalten.

Doch welche Modi, Regeln oder Veränderungen wird es mit den PvP-Raufereien geben? Könnt ihr auch in den Raufereien Belohnungen erhalten und lohnt es sich deswegen, diese anzugehen? All diese Fragen klären wir in unserer Vorschau auf die PvP-Raufereien in Patch 7.2.


Das solltet ihr über die PvP-Raufereien wissen

Rein prinzipiell geht es auch in den PvP-Raufereien darum, dem Gegner eines auszuwischen und die Schlacht für sich zu gewinnen. Schließlich bringen Siege in Schlachtfelder Ruf- und Ehrenpunkte sowie weitere Belohnungen wie Beutekisten. Das wird sich auch bei den Raufereien nicht ändern, so dass ihr wie bei den zufälligen Schlachtfeldern nach einem Sieg in einer Rauferei eine Belohnung erhaltet.

Alle zwei Wochen wird es eine neue PvP-Rauferei geben, an der ihr teilnehmen könnt. Der Modus wird euch unter dem Reiter „Spieler gegen Spieler“ im Gruppenbrowser zur Verfügung stehen. Das bedeutet, dass die normalen Schlachtfelder weiterhin für euch zugänglich sein werden, auch wenn eine Rauferei gerade stattfindet. Habt ihr also keine Lust, beispielsweise die Kriegshymnenschlucht im speziellen Rauferei-Modus zu spielen, braucht ihr das auch nicht tun.

Neben neuen Regeln gibt es auch Veränderungen an den Schlachtfeldern selber, wie Anpassungen an den Landschaften. Dazu gehört zum Beispiel die Deaktivierung der Schwerkraft, die jede Minute im Schlachtfeld Auge des Sturms stattfindet, wenn die PvP-Rauferei hier aktiv ist. Außerdem sprachen die Entwickler auf der BlizzCon 2016 über eine Schneelandschaft im Arathibecken.

Diese PvP-Raufereien gibt es

Bislang gibt es drei verschiedene PvP-Raufereien, die alle ihren eigenen Charme besitzen und sicherlich dem ein oder anderen viel Spaß bereiten werden. Ebenfalls auf der BlizzCon erklärten die Entwickler, dass es zukünftig möglich wäre, dass noch weitere Raufereien implementiert würden.

Gravitationsverlust – Ressourcenkampf

Im Auge des Sturms wird jede Minute die Gravitation deaktiviert und alle Spieler, die sich auf dem Schlachtfeld befinden, werden in die Luft katapultiert. Im Anschluss segeln sie wieder dem Erdboden entgegen und können ihrer eigentlichen Aufgabe weiter nachkommen – bis zur nächsten Minute, in der dann wieder alle in die Luft geschleudert werden.

Es geht weiterhin darum, dass ihr genügend Ressourcen sammelt, um die gegnerische Mannschaft zu besiegen. Dafür müsst ihr die vier Wachtürme im Auge des Sturms einnehmen und dann die Flagge aus der Mitte zu diesen transportieren. Punkte gibt es je nach eingenommenen Türmen und Abgabe der Flagge. Wer zuerst 1600 Ressourcen erreicht, gewinnt das Schlachtfeld.

Süderstade vs. Tarrens Mühle – Kriegskunst

Wer in WoW: Classic schon gespielt hat, wird sich eventuell an die blutigen Kämpfe der Horde gegen die Allianz zwischen Süderstade und Tarrens Mühle im Vorgebirge des Hügellands erinnern. Die Erinnerungen an diese Schlachten in der offenen Welt wurden in einem speziellen Schlachtfeld zum 10-jährigen Geburtstag von World of Warcraft zurück ins Spiel geholt.

Jenes wiederum kehrt in Patch 7.2 zurück und ihr könnt erneut in die gute alte Zeit des Welt-PvPs eintauchen. Es geht hier darum, als erstes Team die Ressourcen der Gegner aufzubrauchen. Dies passiert durch das Töten gegnerischer Spieler.

Ob in diesem Schlachtfeld die speziellen Ränge von 1 (Späher) bis 14 (Oberste(r) Kriegsfürst(in)) ebenfalls wieder eingeführt werden, ist bislang noch nicht bekannt. Diese konntet ihr während des Jubiläum-Events durch das Töten von Spielern im Schlachtfeld erreichen und so euren Schaden und eure Heilung erhöhen.

Kriegshymnenkeilerei – Flaggeneroberung

Die Kriegshymnenschlucht könnt ihr schon ziemlich lange in World of Warcraft besuchen und euch dort in Flaggeneroberungsschlachten behaupten. Ziel ist es, die Flagge des Gegners aus seiner Basis zu holen und mit ihr eure eigene Basis zu erreichen. Dort könnt ihr, vorausgesetzt eure eigene Flagge befindet sich nicht in den Händen der Gegner, einen Punkt erzielen, indem ihr die Flagge abgebt.

In Patch 7.2 wird die PvP-Rauferei Kriegshymnenkeilerei dasselbe Prinzip verfolgen, jedoch könnt ihr die Flagge einfach immer abgeben, wenn ihr sie klauen und unversehrt in eure Basis zurückkehren konntet. Außerdem sollen ein paar Boni dem Schlachtfeld etwas mehr Würze liefern. Welche das sein werden, ist noch nicht bekannt. Insgesamt müsst ihr fünf Flaggen erobern, um das Schlachtfeld zu gewinnen. In der „normalen“ Variante der Kriegshymnenschlucht sind es nur drei Flaggen, die erobert werden müssen.