[b]Frage: Werden Teile der Story aus Warcraft III in die Storyline von World of Warcraft miteinfließen?[/b]

[b]Bill Roper[/b]: Ja. Die Timelines werden übernommen. Ich glaube, dass World of Warcraft vier Jahre nach Warcraft 3 angesiedelt ist. Wir werden beispielsweise Einheiten aus Warcraft 3 in das Warcraft Universum einführen und diese dann auch mit in World of Warcraft integrieren. Ein Beispiel hierfür sind die Tauren. Die Tauren sind eine neue Einheit, eine neue Rasse, die wir den Leuten in Warcraft 3 zeigen werden und die auch in World of Warcraft auftauchen werden. Ich denke, dass man aufgrund der Menge der Orte, Zauber, Einheiten und neuen Namen, die wir einführen werden und einige der alten Namen, die wir zurückbringen in die Welt, einen gewissen Fluß der Story sehen wird. Das ist wirklich aufregend.Unser Creative Director in Irvine, Chris Messenger, arbeitet an beiden Projekten mit, um sicherzustellen, dass die Kontinuität der Story und der Welt gewährleistet wird. Es ist wirklich eine schöne Sache und wenn man ein Spiel allein durchspielt, ist die Story fantastisch, wenn man aber War 3 spielt und vorher War 2 oder War 1 gespielt hat, wird man sagen: „Wow, das ist cool., schau dir an, wie die Story verknüpft wird.“. Wenn man dann auch noch World of Warcraft spielt, dann wollen wir den Spieler mit den ganzen Verknüpfungen überwältigen. Die wichtigste Aufgabe ist es, eine reichhaltige Welt zu erschaffen, in der sich die Leute umherbewegen und viel Spass haben können.

[b]Frage: Ist Warcraft 3 deswegen stärker in Richtung RPS geändert worden, um Blizzards Hardcore RTS Fans zum kommenden Spiel World of Warcraft zu leiten?[/b]

[b]Bill Roper[/b]: Von diesem Standpunkt aus war das keine bewußte Entscheidung, die beiden Produkte derart zu verbinden. Wir haben uns vielmehr das angeschaut, was wir in der Vergangenheit getan haben, was unsere Wurzeln waren und was wir bisher geschafft haben. Als wir dies durchgegangen sind, und unsere Erfolge betrachteten, haben wir realisiert, dass wir etwas komplett anderes und gleichzeitig etwas bekanntes, eine schwierige Aufgabe. Wir wollen, dass Leute, die unser Spiel und andere Strategiespiele davor gespielt haben, sich hinzusetzen und das Spiel schnell spielen können, aber dann die spannende Zeit erleben, in der sie all die neuen Informationen und Dinge entdecken, die sie alle tun können und ihnen eine schöne, leichte Lernkurve zu geben, um dies zu erreichen. Wir haben uns sehr auf diesen Übergang zu mehr Rollenspielelementen konzentriert, um diesen Übergang für die Leute zu erleichtern. Das Spiel ist immer im Kern ein Strategiegame gewesen. Wir wollten es nie zu einem Rollenspiel machen, aber ich denke, wir wollten immer betonen, dass Rollenspielelemente und Rollenspielbefindlichkeiten da sind. Dies beginnt mit den Helden und führt über Dinge wie die Erkundung der Welt, dass man Einheiten hat, die wachsen, dass man im Inventory Gegenstände tragen kann und dass man Erfahrung sammeln kann, um neue Zaubersprüche zu erhalten und generell eine Verbindung zu den Figuren erhält. Man kümmert sich um die Charaktere. Dies ist ein Aspekt, den wir früher in unseren Strategiespielen nicht hatten, obwohl wir Helden Einheiten hatten, hatten wir keine Persönlichkeiten in den Spielen. Eine Sache, die wir wohl sehr gut hinbekommen haben ist, dass man nun einen richtigen Grund hat, mit ihnen zu agieren, weil es der Kern des Spiels ist. Dementsprechend war es vielmehr eine Entscheidung , inwiefern wir das RTS Prinzip in eine neue Richtung bringen konnten, um den Spielern eine neue Erfahrung zu geben als die sie bisher gemacht haben. Es passt natürlich gut zusammen mit dem Konzept von World of Warcraft, insbesondere, was die Story und ähnliche Aspekte angeht.