Hi Kriton, vielleicht stellst du dich unseren Lesern zunächst einmal vor.

Mein Name ist Jens, 32 Jahre. Den (Tauren)-Druiden Kriton auf dem RP-Server “Zirkel des Cenarius” spiele ich seit der Open Beta – hauptsächlich Feral (Wilder Kampf) – zwischendurch war ich eine Zeitlang Balance (Gleichgewicht), bin aber in der laufenden Saison gerade wieder auf Feral gewechselt. In dem alten Ehresystem habe ich als Feral den Kriegsfürst erspielt. Dank eines Pyramidensystems war es nicht möglich Rang 14 ohne entsprechenden Unterbau zu erreichen. Nachdem ich dies, leider nicht bekannte, Detail erfahren “durfte” und im besten Fall der Zweite des Servers mindestens noch 2 Wochen auch nur für Rang 12 gebraucht hätte, habe ich den Grind beendet. Mit der Einführung der Arenen bin ich natürlich auch dort aktiv – momentan wieder in allen 3 Gruppen. Da gab (und gibt) es aber immer wieder Fluktuationen. Daneben raide ich derzeit in Mount Hyjal (clear) und im Schwarzen Tempel (aktueller Boss: Reliquary of Souls).

Wie findest du die Entwicklung der Schlachtfelder, besonders die des Alteractals, wo ja mittlerweile schon viel verändert wurde?

Die Änderungen des Alteractals sind sehr gut. Es gibt nicht mehr diese Endlosspiele – wie dies noch immer in Warsong möglich ist) – und endlich kann man auch mal den Snowfall übernehmen 😉 (Anm.: Ein strategisch wichtiger Allianz-Friedhof im Zentrum des Schlachtfeldes)
Mitunter ist es zwar immer noch ein PvE-Rennen, aber die Verteidigung ist wertvoller geworden und insgesamt habe ich schon das Gefühl, dass das Zergen (Anm.: Kompromissloser Sturm) etwas weniger geworden ist. Und dadurch, dass die Horde nicht mehr in der Höhle spawnt, fehlt es der Allianz an einem ihrer Vorteile – wobei ich es generell sehr faszinierend finde, dass Allianzler jetzt der Meinung sind, es würde nunmehr eine Favorisierung der Horde im Alterac geben (nachdem sie der Horde nun wirklich jahrelang erzählt haben, es wäre bis dato kein Vorteil der Allianz und wir müssten nur spielen lernen).
Bei den anderen Schlachtfeldern hat sich ja nicht viel getan, jedenfalls nicht in jüngster Zeit. Abgesehen von Warsong (Patt-Situationen) sehe ich aber auch wenig Änderungsbedarf an den bestehenden Schlachtfeldern. Ein paar mehr dürften es aber schon sein.

Alle Schlachtfelder haben ja mittlerweile ein eigenes System wie man zum Sieg kommt, viele sind von Shootern wie Unreal Tournament inspiriert. Würdest du, falls sich Blizzard entschließt noch einmal 2 oder 3 neue BG”s zu implementieren, lieber CTF (Capture the Flag) oder eher den Domination-Modus vom Arathibecken bevorzugen?

Eigentlich würde ich lieber etwas ganz Neues sehen 😉 Im Zweifelsfall aber lieber Domination. Warsong krankt daran, dass die Spiele theoretisch ewig dauern können und bedingt durch den Fokus auf einen Spieler (Anm.: den Flaggenträger) Ausrüstung einen größeren Faktor darstellt als in den anderen BG”s. Das konnte man früher sehr gut sehen als die Gruppen aus MC den BG zu dominieren begannen.

In welchen der 4 Schlachtfelder – Arathibecken, Alteractal, Warsong, Auge des Sturms – kann ein Druide seine Stärken, abhängig von der Skillung, am besten ausspielen?

Generell denke ich, dass die Skillung in den Schlachtfeldern nur eine geringe Rolle spielt. Sie beeinflusst natürlich die Spielweise und ein Heiler wird z.B. im Alterac anders agieren als ein Feral oder eine Eule, aber was die speziellen Möglichkeiten eines Druiden angeht, so gilt das meiste unabhängig von der Skillung.
Warsong ist natürlich ein beliebter Tummelplatz für Druiden, und gerade auf Heilung geskillte Druiden sollten hervorragende Flaggenträger abgeben. Aber generell kann man als Druide in allen BG”s gut was machen. Im Auge des Sturms ist man natürlich ebenfalls als Träger prädestiniert. In Arathi gibt man einen guten Verteidiger ab wenn man daran denkt, dass es nicht gilt den Gegner zu töten, sondern nur das Übernehmen der Flagge zu verhindern bis Verstärkung eintrifft. Außerdem schätze ich dort auch die Wassergestalt um relativ unbemerkt und dennoch schnell zu den Ställen und manchmal auch zum Hof zu kommen.
Im Alterac kann man als Schleicher natürlich hervorragend die beiden Türme der gegnerischen Basis einnehmen (wobei das in Abhängigkeit von der Verteidigung schwer zu halten ist). Alternativ kann man auch gleich den Friedhof einnehmen. In der Verteidigung ist es sehr effektiv den gegnerischen Tank in den Wirbelsturm zu stellen, damit die NSC”s ein wenig im gegnerischen Camp wüten.

Kommen wir zur Arena, wie hast du die 2te Saison abgeschlossen?

Die Zweite lief schlecht. Unser 5er Team, welches noch in der 1. Saison das Beste des Servers gewesen war, hat sich in der laufenden Saison aufgelöst. Im 3er haben wir vor allem Experimente gefahren (meistens 3 DPS – Schurke, Magier/Hexer und ich) und das 2er (mit einem Dämonologie-Hexer) lief zwischendurch ganz gut. Zum Ende haben wir aber noch mal massiv verloren – woran das lag kann ich allerdings nicht sagen. Die ganze 2. Saison habe ich, wie auch die Erste, als Balance Druide gespielt. Zum Schluss habe ich mich nur noch darauf konzentriert, die 5000 Punkte für meine Feral-Ausrüstung zu sammeln.
In dieser Saison setzte ich am meisten Hoffnung in mein 3er Team (MS-Krieger und Resto-Schamane). Beim 5er (neues Team) weiß ich noch gar nicht wie es laufen wird. Die 1. Woche war gut, aber unser Heil-Paladin will aufhören, und bisher haben wir keinen geeigneten Ersatz gefunden, was uns in der 2. Woche einige Punkte gekostet hat. Im 2er werde ich wohl weiterhin spielen, aber als Feral sehe ich da eigentlich kaum Möglichkeiten.

Besonders die 2te Saison war scheinbar “Coming Out” des Druiden, er fand in allen Brackets und in allen Teamarten seinen Platz, doch an den Fähigkeiten wurde im Vergleich zu Saison 1 wenig verändert. Woran lag das?

Ich finde nicht, dass die 2. Saison insgesamt ein “Coming Out” für den Druiden war. Der Heil-Druide ist unglaublich stark gewesen – jedenfalls im 2er und etwas weniger im 3er – aber im 5er ist er meines Erachtens noch immer der schlechteste Heiler mangels Defensivmöglichkeiten. Der Bär schaltet eben auch alle Heilmöglichkeiten aus. Das ist im 2er und 3er weniger problematisch, weil der Fokus-Schaden geringer ist.
Balance- und Feral-Druiden traf (und trifft) man – in den oberen Bereichen – kaum an. Ferals finden sich teilweise im 2er, sicherlich auch bedingt durch den 2er Bonus des T5-Sets. Nachwachsen konnte nach dem Verlassen einer Form instant gewirkt werden, normalerweise dauert das 2 Sekunden. Aber das waren eher Ausnahmen, man sieht dies teilweise auch an den Schlachtgruppen in denen diese (wenigen) Ferals gespielt haben. Das waren teilweise eher kleine, nicht ganz so schwierige Schlachtgruppen. Balance Druiden, die ein hohes Rating hatten, sind mir praktisch gar nicht bekannt. In Saison 1 gab es, wenn ich mich recht erinnere, einen in meiner Schlachtgruppe in einem 3er Team.
Also bis auf den Heil-Druiden im 2er und 3er würde ich daher nicht von einem “Coming Out” des Druiden in Saison 2 sprechen.

Wie bei jeder Klasse gib es auch beim Druiden viele Spieler, die in den offizellen Foren über den Druiden meckern. Einer der Hauptpunkte ist der CC (Crowd Control)-Effekt Cyclone (Wirbelsturm). Empfindest du den Cyclone als zu stark?

Hört man immer wieder. Die Kritikpunkte sind ja einerseits die Blase des Paladins, die dieser dann nicht benutzen kann, und die mangelnde Entfernbarkeit – auch wenn ein gewisser Paladin mich darauf hingewiesen hat, dass man die Blase in Anbetracht ihres Cooldowns und anschließenden Debuffs nicht mit Cyclone vergleichen kann. Das will ich hier auch gar nicht, denn beide Fähigkeiten sind so unterschiedlich, dass man dies meines Erachtens auch nicht kann. Es geht mir hier nur darum darzustellen, dass mir die Kritikpunkte der entsprechenden Klassen bekannt sind. Man muss bedenken, es dauert 1,5 (1,4 bei entsprechendem Handschuh-Bonus) Sekunden den Cyclone zu zaubern. Dann wirkt er 6 Sekunden, 3 und noch einmal 1,5 bevor das Ziel immun wird. Darüberhinaus wird das Ziel im Wirbel ja auch immun gegen jeglichen Schaden und einen erneuten Wirbelsturm. Man muss also sehr gut timen, wenn man jemanden damit länger wegstellen möchte, und das PvP-Trinket entfernt ihn. Er ist durch seine mangelnde Entfernbarkeit (ausser durch des Pvp-Trinket) natürlich verlässlich wenn man ihn gewirkt hat, aber ein gut gesetzter Gegenzauber reicht und 90% aller Zauber eines Druiden sind nicht mehr möglich weil sie alle als Naturzauber gelten. Und wenn ich mir im Vergleich das Fear (Furcht) beim Hexer ansehe (ich kann die Aufschreie der Hexer förmlich hören), dann stirbt im Wirbelsturm jedenfalls niemand (höchstens ein Partner).
Alles in allem denke ich also er ist nicht zu stark – nur anders. Und natürlich neigen die Leute dazu, die Schwächen einer solchen Fähigkeit nicht zu sehen. Außerdem drängt sich mir das Gefühl auf, dass Viele verschiedene Druiden-Erfahrungen miteinander vermischen – eine Heilende Berührung, die mich als Feral mit 3 Sekunden Zauberzeit für 3.000 Schaden heilt, macht mich nicht zu einem Heiler. Wenn dann bei anderer Gelegenheit mal gegen einen Resto (Wiederherstellungsdruide) gespielt wurde, der sich entsprechend gut heilen konnte, vermischt sich das mit der Erinnerung an den Feral oder die Eule, die gut Schaden gemacht haben. Die Folge sind dann Beschwerden über angeblich zu starke Druidenfähigkeiten.

Du spielst ja selbst eine Eule, kann sie in deinen Augen mit den dominierenden WoW-Arenaklassen wie Hexenmeister mithalten?

“”Eulen””-Druide (hier die Nachtelfen-Version) bei Karazhan

Zwischenzeitlich spiele ich keine Eule mehr. Mit Saison 3 habe ich wieder auf den Feral gewechselt. Aber zu der eigentlichen Frage: Ganz klares Nein. Der Eule fehlt eine ausreichende Verteidigungsmöglichkeit gegen Caster, und sie hat keinerlei kontrollierbaren Burst-Damage (Anm.: hoher Schaden in kurzer Zeit wie z.B. der Elementarschamane). Die Gruppen-Heilung ist gut, und natürlich hat sie den Wirbelsturm, aber ein Hexer oder ein Magier erzeugen deutlich mehr Druck als eine Eule. Hinzu treten auch nicht ganz unbedeutende Mana-Probleme.
In der Arena ist von den Druiden-Skillungen derzeit nur Resto wirklich konkurrenzfähig. Ein Feral oder eine Eule sind schlechter als andere Klassen. Nun sagen zwar immer wieder welche, dass nicht alle Skillungen überall tauglich sein müssen, aber es ist bei den Hybriden natürlich schon etwas anderes ob ich Caster, Nahkämpfer oder Heiler bin. Die Änderung der Spielweise ist deutlich stärker als bei einer Klasse, deren Skillung ihre Aufgabe nicht ändert. Insofern finde ich dieses “Argument” etwas engstirnig – und nein, nach über 3 Jahren will man vielleicht auch keinen neuen Char anfangen 😉

Wie siehst du die Zukunft für den “Wilden Kampf”-Druiden?

Im PvE ist er sehr gut. Natürlich gibt es Dinge, die man verbessern könnte, aber er hat im PvE keine herausragenden Skill-Probleme, die ihn dort nutzlos machen würden. Er kann sowohl guter Tank (Bär) als auch guter Damagedealer (Katze) sein.
Im PvP muss etwas geschehen – ich rede hier vor allem von der Arena, denn in den Schlachtfeldern machen sich die Probleme mangels Ausgeglichenheit meistens nicht bemerkbar. Dabei bin ich nicht sicher, ob ein weiterer MS-Debuff die Lösung sein sollte, wie schon des Öfteren vorgeschlagen wurde. Im 2er würde es aber zumindest die Möglichkeit eröffnen, auch mal mit einem Heiler ein Team zu bilden. Auch wenn ich das persönlich nicht sonderlich einfallsreich fände, würde es ihn jedoch so stark machen, dass er endlich gut in der Arena spielbar wäre.
Möglicherweise könnte man den Debuff mit Rip verbinden (der Debuff könnte in seiner Stärke von der Anzahl der Combo-Punkte abhängig sein) oder beim Bären mit Aufschlitzen (stapelt sich bis 5x). Alternativ könnte ich mir auch vorstellen, dass ein Effekt wie Krallenhieb z.B. Mana absaugt.
Die Rufe nach einem Snare-Effekt kann ich wiederum nicht nachvollziehen – bei 45% erhöhter Geschwindigkeit als Katze (mit Set-Bonus Skillung) habe ich wenig Probleme am Gegner zu bleiben. Ein Verlangsamungseffekt könnte allenfalls für die Gruppe interessant sein. Aber das würde den Feraldruiden keinesfalls arena-tauglicher machen, dafür wären die Auswirkungen zu gering.

Was würdest du an den Druiden verändern, falls du die Möglichkeit hättest?

Natürlich gibt es immer diverse Sachen, die man an seiner Klasse geändert sehen möchte. Ich versuche das mal kurz zusammenzufassen und für die verschiedenen Skillungen aufzulisten, wobei ich mich mit den Heildruiden aber etwas weniger auskenne.

Balance (Gleichgewicht)

  • Schutz gegen Caster
  • kontrollierbarer Burst-Damage
  • Indoor-Roots (Wurzeln)
  • entschlackter, strafferer Talentbaum
  • bessere Manaeffizienz
  • kontrollierbares 41er Talent für die beschwörbaren Treants (Pet-Bar?)
  • Feral Charge (Ansturm) auch als Eule nutzbar
  • Baumrinde ohne Global Cooldown (Globale Abklingzeit)
  • Instant-Heilungen und entgiften sollten in Moonkin-Gestalt machbar sein

Feral (Wilder Kampf)

  • Tigerfuror muss einen anderen Effekt bekommen oder kostenlos mit Cooldown werden
  • Krallenhieb braucht einen Nebeneffekt oder muss entsprechend gut mit Angriffskraft skalieren
  • Das Talent “Raubtierschläge” müsste skalieren
  • nach der Änderung von Herz der Wildnis müsste sich auch Beschützerinstinkt ändern
  • Baumrinde auch in Tierform (für die Katze eigentlich für den letzten Patch angekündigt, aber nicht realisiert)
  • größere Effektivität in der Arena – z.B. nach Art eines MS-Debuff oder der Möglichkeit Mana zu saugen

Resto (Wiederherstellung)

  • Verbessertes Mal der Wildnis müsste skalieren oder weniger Punkte kosten
  • der Verlangsamungseffekt für den Baum des Lebens müsste verschwinden
  • Naturzauber sollten auch im Baum des Lebens möglich sein (Zorn, Wucherwurzeln etc.)

So ganz unter uns, könntest du vielleicht noch 1-2 Tricks verraten, die man als Druidenspieler definitiv wissen sollte? Ich stell mir die ganze Gestaltwandelei recht kompliziert vor und würde noch gerne wissen wollen, ob du spezielle Add-Ons, Macros, Tastaturbelegungen etc. verwendest.

Zuerst einmal bin ich ein ziemlicher Purist. Ich spiele mit dem Standard-UI und nur sehr wenigen Addons (bei Macros sieht das schon wieder ein wenig anders aus). Bei den Addons habe ich (bezogen auf das PvP) folgende laufen:

  • Arena-Master
  • Capping (wann werden Flaggen in Alterac und Arathi übernommen)
  • Chronometer (Laufzeit der eigenen HoT”s (Anm.: “Heilung über Zeit” – Zauber) und selbst gesetzter Debuffs)
  • Classviewer
  • FocusFrame
  • SmartyCat und SmartyCatManaBar (für die Manaanzeige in Tierform)
  • SRaidFrames

Hinsichtlich der Macros habe ich sehr viele, die einfach die Fähigkeiten entsprechend der jeweiligen Form bzw. dem Stealth der Katze anpassen. Ansonsten arbeite ich noch mit Focus-Macros für den Wirbelsturm und Winterschlaf – für Wilde Attacke bin ich noch am ausprobieren ob es sinnvoll ist.
Bei den Tatstaturbelegungen ist es für einen Druiden tatsächlich recht hart – es sind schon verdammt viele Tasten die man braucht, trotz Wechselmacros. Ich habe mir dafür extra eine 7-Tastenmaus zugelegt. Ansonsten sind meine Formwandelfähigkeiten auf F1-F4. Bis F6 habe ich noch andere Sachen liegen – bei den Zahlen nur bis zur 8 – das Übergreifen dauert mir sonst zu lange. Ansonsten noch die Tasten in der Nähe von WASD – also R-Z und F-H, sowie V. Tipps sind immer so eine Sache – viele Dinge sind ja auch oft eine Frage der persönlichen Vorlieben und gerade auch bei Hybriden natürlich der Skillung. Ein Feral wird ganz anders spielen als ein Balance oder ein Resto. Insofern kann man da eigentlich praktisch gar keine allgemeingültigen Tipps geben – höchstens ein paar Basics, die aber den meisten Druiden bekannt sein dürften.
Wichtig ist sicherlich etwas, was viele zwischen verschiedenen Charakteren machen: Ähnliche Fähigkeiten auf dieselbe Taste zu legen – das gilt auch zwischen den Formen. Als Katze sollte man normalerweise Energie zurückhalten – gerade bei Castern ist es wichtig eine Unterbrechung (Maim) jederzeit anbringen zu können (die Schurken werden wissen wovon ich rede). Ansonsten cover ich meinen Cyclone wenn ich ihn caste gern mit einem Warstomp (jedenfalls wenn ich gerade einen Nahkämpfer an mir habe). Was mir bei vielen Feraldruiden auffällt, ist, dass sie sich praktisch gar nicht heilen. Auch wenn unsere Heilungen sehr ineffizient sind – wenn man seinen Gegner in einem Wirbelsturm packen kann, reichen sie oft aus. Solche 1:1 Situationen hat man natürlich eher in den BG”s als in der Arena, daher nutze ich in einer normalen Arena-Situation eigentlich nur die Gruppenheilung wenn Heilung benötigt wird.

Mittlerweile ist es ja nicht mehr so eine große Diskussion, aber wie stehst du persönlich zu Addons, welche dir anhand von Arsenal-Daten Auskunft über das gegnerische Team (Rating, Standings, Skillungen, Gear oder mögliche Teamzusammensetzungen) geben, oder dir aufgrund der typischen Arenaskillungen Cooldownanzeigen der gegnerischen Fähigkeiten gibt?

Ich habe keines solcher Addons benutzt. Weder solche, die Arsenal-Daten auslesen, noch solche, die mir Cooldown-Anzeigen geben. Die 1. Art Addon finde ich persönlich zu heftig – wenngleich es mich ein wenig an früher erinnert, als die BG”s noch serverspezifisch waren und man oft wusste, wer einem da eigentlich gegenüberstand. Aber ich mag sie nicht – verstossen irgendwie gegen meine Vorstellung wie man in der Arena gegeneinander antreten sollte.
Gegen die 2. Art Addon habe ich eigentlich nichts. Sie können durchaus eine taktische Bereicherung darstellen – wobei ein Schleicher vielleicht im Einzelfall mehr davon profitiert, weil er unter Umständen entscheiden kann, ob er einen Kampf jetzt führt oder später, wenn eigene CD”s vielleicht schon wieder bereit sind, die gegnerischen aber noch nicht.

Wir bedanken uns bei dir für das informative Interview, Kriton, und wünschen dir auch weiterhin viel Spass und Erfolg bei deinen künftigen Streifzügen.

Bitte sehr, gern geschehen.