Grossangriff der Horde auf die Exodar

Arko, hallo erst einmal. Stell dich doch bitte kurz vor.

Hallo, mein Name ist Pascal, 17 Jahre alt, und ich spiele seit der Open Beta auf dem “Zirkel des Cenarius” den Charakter Arko.

Wie lang bist du bereits im PvP aktiv?

Seit Beginn des Spiels bin ich sehr aktiv im Open PvP tätig, wie später auch in den Battlegrounds, was dazu führte dass ich am Anfang kleinere Warsonggruppen geleitet hab und später Arathibecken sowie regelmässig stattfindende Alteractalgruppen mit bis zu 30-40 Leuten. Dazu gehörten dann auch Open PvP Events, wie diverse Angriffe mit kleinen und grösseren Gruppen auf die Städte der Allianz, und ebenfalls der kürzlich stattfindende Grossangriff, welcher bis zu 200 Spieler anlockte.

Was reizt einen Spieler auf einem Rollenspiel-Server überhaupt an PvP?

Der Aspekt des freien, intelligenten Kampfes gegen andere Leute hat mich schon immer fasziniert und mitgerissen. Für mich war das PvE, welches leider noch das Hauptaugenmerkmal in WoW darstellt, eher langweilig, denn das Hauptprinzip bei solchen Kämpfen ist die Routine, und die Eingewöhnung wie man gegen einen Gegner zu kämpfen hat. Das PvP hingegen stellt einen sportlichen Kampf dar, auf den man sich stets neu einstellen muss.

Du hast ja vor kurzem den Raid auf die Hauptstädte auf dem Zirkel durchgeführt, auf was für Resonanz bist du abseits der Foren gestossen?

Die Resonanz, auf die ich abseits der Foren gestossen bin, war teilweise gespalten. Manche Leute haben sich über die willkommene Abwechslung sehr gefreut und haben sich auch selber sehr engagiert und mitgewirkt; man merkt, dass dieser Aspekt des Spiels die Leute immer noch mitreisst und fasziniert. Hingegen gab es aber auch viele Kritiker, jene, für die das Event nichts anderes als einen zu erwarteten Serverabsturz und somit eine Verschwendung ihrer ach so kostbaren Zeit darstellte. Im Grossen und Ganzen aber war die Resonanz erstaunlich gut und die Leute waren sehr zufrieden, etwas Einzigartiges neben der alltäglichen WoW Routine zu erleben.

Bist du jemand der viel Rollenspiel betreibt?

Bin ich, ja. So hab ich früher auch an diversen RP Events teilgenommen, welche auf unserem Server stattfanden, besonders am Anfang des Spiels. Mittlerweile jedoch scheint das RP auf dem Zirkel des Cenarius eher abgeflaut und ausgestorben zu sein, oder es wird nur noch in privaten Kreisen durchgeführt, was sehr schade für jene Neuankömmlinge ist, welche sich für das Rollenspiel begeistern.

Konntet ihr den Schlachtzug auf die Hauptstädte teilweise oder ganz als Rollenspiel veranstalten?

Leider nicht. Am Anfang bei der Versammlung beispielsweise hab ich eine Seite für eine Kampfansage geschrieben und diese auch durchgeführt. Durch die grosse Masse an Leuten, unter denen auch viele OOC”ler gehörten, war es aber mehr als schwierig das Ganze in RP gerechter Form zu halten. So stell ich es in diesem Punkt jedem frei, ob er Rollenspiel durchführen möchte oder nicht, obwohl der Server ja eigentlich genau für diesen Zweck existiert. Doch die Methode, mit der man hier am besten fährt, ist wohl “Leben, und leben lassen”. Eine Masse von 200 Leuten zu bändigen ist in dieser Hinsicht auch recht schwierig, obwohl viele Leute dabei waren, welche mit koordiniert haben.

Wie lang hast du zum Entwickeln des Schlachtplanes gebraucht?

Um ehrlich zu sein, geschah das relativ spontan, ein paar Tagen vor dem Event. Wobei ich trotz genauer Überlegung einen wichtigen Punkt bei der Durchsetzung vergessen hab, was dazu führte, dass unsere erste Angriffswelle ein enormer Rückschlag war.

Würdest du uns das Event aus deiner Sicht beschreiben?

Die erste Phase des Angriffsplans stellte einen wellenartigen Angriff auf mehrere Städte der Allianz dar. So hatten wir schlussendlich insgesamt 5 Schlachtgruppen, welche wir in dem Sinne gut positionieren konnten. Die Überlegung dieses wellenartigen Angriffs war, die Allianz auf eine ihrer Hauptstädte zu locken, anstatt mit einer Welle von 200 Mann gleich einen Servercrash zu provozieren. Wir schickten zwei volle Schlachtgruppen nach Darnassus und Exodar, um die Allianz auf diese Städte zu leiten, damit wir mit den restlichen 120 Mann unser eigentliches Ziel angehen konnten. Wie sich jeder denken kann, waren das Ironforge und Stormwind. Der Angriff lief diesbezüglich sehr gut an; wir starteten die Angriffswellen in unterschiedlichen Zeitphasen, mit einem Intervall von cirka 5-10 Minuten.

Die zweite Phase startete mit weiteren Angriffswellen. Die erste Angriffswelle startete um 14:30 Uhr, in dem sich die zwei Raidgruppen, die sich am Zoramstrand versammelt haben, in Bewegung setzen. Sobald sie an ihren Zielen eintrafen, sollten die Gruppenanführer im Teamspeak Bescheid geben. Auch die zweite Phase lief ohne Probleme. Unsere zwei Raidgruppen erreichten problemlos die Städte und ein paar Minuten später setzte sich auch unsere Stormwind-Gruppe mit 40 Mann in Bewegung, und schliesslich unsere 80 Mann starke Hauptgruppe vor Ironforge.

Die dritte Phase bestand darin, die Bosse in den verschiedenen Hauptstädten so schnell wie möglich zu eliminieren. Das Problem war, dass die dritte Phase nie in Kraft trat und wir im Verlauf der Schlacht unseren Plan radikal ändern mussten. Der Grund war schlicht und einfach, dass die Allianz durch zwei bis drei Spione von der Horde, welche unter anderem hochrangige Hordler waren und sich auch aktiv beteiligt haben, umfassend informiert wurden. So wurden unsere Exodar- und Darnassus-Gruppe bereits beim Eintreffen von einer grossen Anzahl Allianzler erwartet und kamen gar nicht in die Nähe der Ziele. Die Stormwind-Gruppe wurde zwischenzeitlich bereits auf dem Weg abgefangen, und kämpfte sich schliesslich mühsam nach Stormwind vor. Unsere Ironforge-Gruppe setzte sich schliesslich auch in Bewegung und wurde bereits vor einer grossen Streitmacht vor dem Tor von Ironforge erwartet. Durch einen glücklichen Zufall wurden nur wenige dieser 80 Spieler getötet, da sofort durch den Zusammenprall dieser grossen Anzahl von Spielern ein Servercrash stattfand. Für uns war er jedoch ein Vorteil, wie sich im nachhinein herausstellte. Unser Angriffsplan war in der Hinsicht also massiv gescheitert. Eine Überlegung, welche mir leider viel zu spät einfiel, war dass man beispielsweise für die Stormwind- und Ironforge-Gruppe am Vortag ein paar Hexer hätte einschleusen können – in die Tiefenbahn. Sie hätten dort dann problemlos die 120 Mann reinporten können.

Aber zum Krieg gehören Spione dazu …

Das stimmt und wie zu erwarten, gibt es auch immer welche. Doch als Organisator, der sich die Mühe nimmt so etwas zu organisieren, stellt es trotzdem ein Tiefpunkt dar. Lustigerweise waren es genau die Hordler, welche selber sehr aktiv im PvP sind und von denen man es nicht erwartet hätte, aber wie auch immer. Dies war leider ein organisatorischer Fehler, welcher nicht berücktsichtigt wurde, von daher war’s schlussendlich halb so wild, denn das Event wurde dadurch nicht getrübt.

Nun denn, wie sah die weitere Durchführung aus? Dadurch, dass der erste Angriff durch ein paar Verräter, den Serverabsturz und die hohe Anzahl Allianzler (beim Zirkel überwiegt die Allianz gegenüber zur Horde von 80:20 ) ins Wasser fiel, mussten wir uns schnell etwas Neues einfallen lassen, damit dieses Event noch gerettet werden konnte. Die Gruppenleiter der Raidgruppen haben sich schliesslich auf eine radikale Massnahme verständigt, nämlich die, die Gruppen miteinander zu fusionieren und gemeinsam einen neuen Versuch zu starten – jedoch nutzten wir dabei jetzt die Hitze des Gefechtes aus. Die Allianz – geblendet dadurch, dass sie nun die erste Welle glorreich vernichtet haben – versammelten sich selber zu einem Grossangriff und haben mit cirka 100-200 Mann Undercity angegriffen. Dieser Punkt nutzen wir aus, indem wir eine Raidgruppe von 40 Mann als (Schein-)Verteidigung zurückliessen und mit 160 Mann woanders offensiv vorgingen. Wir gingen bei den Raidzielen nun bescheidener vor – die 160 Mann sammelten sich ín Orgrimmar und griffen danach Theramore an, wo wir schnell und erfolgreich Jaina Proudmoore besiegten. Die Verteidigung durch unsere 40 Mann, welche in Undercity ihre Stellung bezogen hatten, hielten den angreifenden Wellen unterdessen standhaft Wiederstand, während die Flut der Allianzler nicht aufhören wollte und diese nun ihren Angriff auf Silbermond ausweiteten. Durch unsere anfänglichen Startschwierigkeiten geschwächt, stieg durch die gute Verteidigung und den erfolgreichen Sieg die Motivation der Einzelnen jetzt wieder.
Die 40 Verteidiger hielten am Anfang stand, was aber mehr und mehr misslang. Wir schickten daher eine weitere Raidgruppe unseres Schlachtzuges mit in die Verteidigung, denn der Allianz-Gegenraid, welcher seinen Angriff auf Silbermond ausweitete, hatte das Oberhaupt der Stadt schon zu 50% besiegt. Die restlichen 120 Spieler, welche uns geblieben waren, setzten wir weiterhin für den eigentlich Angriff ein, und so nahmen wir uns zuerst Darnassus als Ziel vor, wo wir Tyrande Whisperwind erfolgreich bezwangen.
Durch die grosse Anzahl Allianzler, welche auch dort wieder eintrafen, war Staghelm leider schnell ein schwieriges Ziel, weswegen wir den Angriff kurzfristig wieder abbliesen und uns vor Zul’Gurub für unser eigentliches Ziel Stormwind sammelten.
Die Verteidigungsgruppe, welche unterdessen den Pulk der Allianzler erfolgreich besiegen konnte, ohne dass diese einen Boss bezwangen, sammelte sich ebenfalls mit uns vor Zul’Gurub. Dadurch, dass bereits einige Leute das Event verliessen, schrumpfte die Anzahl der Leute auf “nur” noch 120, was jedoch allemal für einen weiteren Angriff reichte. Wir sammelten uns vor Zul’Gurub, ritten gemeinsam nach Stormwind und gingen dann über die Tiefenbahn gleich zum Hochtüftler in Ironforge, den wir ohne grossen Widerstand besiegen konnten. Nur die heftigen Lags dort machten uns zu schaffen.
Durch den Angriff gestärkt wechselten wir wieder das Ziel und fuhren – praktisch und schnell – mit der Tiefenbahn nach Stormwind zurück, wo wir Hochlord Bolvar Fordragon unter Beschuss nahmen. Dies war wahrscheinlich unser härtester und am längsten andauernder Kampf, der ebenfalls durch den Lag eher zu einer Diashow ausartete. Fordragon schlugen wir aber auch ohne nennenswerte Verluste um. Da sich mittlerweile die Allianzler wieder in Stormwind formierten, bewegten wir unsere Raidgruppe schnell zurück nach Orgrimmar, von wo aus wir dann als nächstes Angriffsziel die Exodar angingen.
Unsere bestehende Schlachtgruppe schrumpfte weiter auf cirka 100 Spieler, welche aber für den Angriff noch ausreichte, und so war der Kampf in Exodar, gegen Prophet Velen, auch schnell vorüber. Dies war dann auch das Ende dieses Grossangriffes.

Wie würdest du den Erfolg des Raids einschätzen?

Die Bilanz hätte zurückblickend besser aussehen können. 5 Allianzbosse mit einer koordinierten Gruppe von 200 Leuten scheinen für Aussenstehende eher eine magere Ausbeute zu sein, was auch durchaus wahr ist. Gesagt sei in dieser Hinsicht aber, dass das Event zuvor gross im Forum angekündigt war, und im öffentlichen Channel auch sehr viel Werbung gemacht wurde. Ziel dieses Events war aber nicht, einen Vergleich zu anderen Raidgruppen aufzustellen, welche auf ihren Servern alle Bosse mit weniger Spielern gelegt haben. Ziel dieses Events war, das elementare Bedürfnis vieler Spieler nach einer grossen und epischen Schlacht zu wecken, und dieses Bedürfnis wurde auch für viele gestillt. Der Sinn dieses Events bestand genau darin, dass Gegenwehr und Gegenreaktionen erfolgen. Man hätte, wenn man einfach soviele Bosse wie möglich töten wollte, das Ganze mit ein paar Raidgilden um 3 Uhr nachts unternehmen können, aber Ziel war, das Open PvP wieder zu fördern. Durch die Art und Weise, mit der Blizzard diesen Aspekt angeht, ist dieses leider fast vollkommen in Vergessenheit geraten. Infolgedessen war auch die anschliessende Resonanz grossartig – den Leuten ging es nicht um die Köpfe der Bosse, sondern um eine Schlacht, wie man sie sich beispielsweise in Herr der Ringe ausmalt, mit einem grossen feindlichen Heer, welches auf ein anderes trifft und mit dem man eine spannende Schlacht erlebt.

Es ist schade, dass Blizzard diesen Aspekt des Spiels im Prinzip vernachlässigt hat. Das Open-PvP, welches sie durch ein paar Gebiete und Möglichkeiten in Burning Crusade fördern wollten, ist mehr als bescheiden – was vielleicht auch an der zu geringen Nutzung dieser Möglichkeiten liegt. Das Grossevent zeigte aber eindeutig, dass das Open PvP nach wie vor ein Zweig von WoW ist, nach dem ein Bedürfnis besteht, also liegt der Fehler an der bisherigen Umsetzung des Open PvP, die wenig Spielraum für Spontanität lässt. Alles folgt einem vorgegebenem Schema bzw. Plan. Von daher mein Appell an Blizzard, welchen ich durch dieses und künftige Events versucht habe rüberzubringen: Ihr habt eine so schöne Spielwelt erschaffen, welche nur so von Detailreichtum blüht und WarCraft in dem Sinne darstellt, wie man es sich als alter WC3 oder TFT Zocker vorgestellt hat, aber lasst diese Welt nicht verkümmern. Ihr erschafft Instanzen, sowohl für PvP als auch PvE, aber durch diese Umsetzung verpackt ihr die Welt in statischen Kästen, was einem schwer macht, die Welt dynamisch und aktiv zu erleben. Gebiete, welche man anfangs mit strahlenden Augen betrachtet, verkümmern am Ende des Spiels grundlos – sie verstauben quasi und existieren nur noch in unseren Erinnerungen: “Ah, da hab ich ja mit Level 40 gequestet, stimmt!”. Durch eine weniger statische Umsetzung des Open PvP in der alten Welt könntet ihr genau diese Welt beleben und etwas Neuartiges erschaffen, dass die Spieler wirklich ans Spiel fesselt. Anstatt mit jedem Patch eine neue Instanz ins Spiel zu bringen, würden solche PvP-Optionen in alten Questgebieten viele neue Möglichkeiten für spannende Kämpfe bieten – Burgenkämpfe, offene Schlachtfelder und ähnliches. Die Gebiete, welche im Spiel bereits zur Verfügung stehen, böten genügend taktische Möglichkeiten wenn sie mit einem gescheiten PvP-Konzept verbunden werden. Wenn ihr aber stattdessen lieblose PvP-Einrichtungen wie in den Pestländern oder in Silithus ins Spiel „klatscht“, und nicht mal einen richtigen Anreiz für die Spieler schafft, so dürft ihr euch nicht wundern, warum genau diese Einrichtungen schlussendlich leerstehen und am verstauben sind.

Wie gross waren die Probleme beim Raiden in der Welt wirklich, also bezüglich Lags?

Bezüglich der Lags war das Problem sehr schlimm. Am schlimmsten hat man dies in den Ballungsgebieten wie Stormwind bemerkt, als wir wirklich nahe einem Serverabsturz waren und eine Diashow vor uns hatten, mit vielleicht 10 Bildern in einer Minute. Ansonsten ging es, je nach dem Ort. Die Gruppe, die z.B. die Verteidigung für Untercity und Silbermond übernommen hatte, hatte ebenfalls mit schlimmen Lagproblemen zu kämpfen. An diesen (nicht instanzierten) Zonen sieht man, dass das Spiel für solche Events noch nicht tauglich ist. Vielleicht liegt das u.a. an den vielen NPC’s und das Lagproblem wäre in einer offenen Feldschlacht weit weniger gravierend.

Was glaubst du, warum ist das vergleichsweise weiter entwickelte Halaa als Open PvP-Objekt gescheitert?

Weil, wie bei allen Open PvP-Objekten eine angemessene Belohnung für das Spiel fehlt. Die Sachen, welche man dort für die Marken tauschen kann, sind eindeutig zu schlecht, als dass die Spieler dafür ihre Zeit investieren würden. Die Sachen stellten am Anfang von BC eine interessante Sache dar, doch schlussendlich bleibt im Zusammenhang mit dem PvP, welches mittlerweile sehr stark auf die Arena konzentriert ist, nur der Edelstein von dort etwas Lohnendes. So gehen die Spieler weiter ihren üblichen Tätigkeiten nach, sie farmen oder gehen in die Battlegrounds. Blizzard müsste das Open PvP und die dort zu gewinnenden Belohnungen schmackhafter machen und diese dann mit jedem Patch verbessern – wie sie es ja momentan beim Arenaset machen – damit man sich langfristig auf so ein Projekt stützen kann. Ein anderer Punkt ist zudem die Unausgewogenheit zwischen dem Verhältnis von Horde zur Allianz, die einen ausgewogenen, zügigen Gruppenaufbau erschwert und teils zu einem zeitraubenden, wenig lohnenswerten Unterfangen macht.

Was hältst du von den Ankündigungen zum zweiten Addon „Wrath of the Lich King“? Freies PvP, Belagerungswaffen, zerstörbare Gebäude usw.

Ich bin gespannt, ob sie durch BC etwas dazu gelernt haben. Falls ja, so dürfte man wahrscheinlich wirklich etwas Spannendes erleben. Jedoch wurde diese Hoffnung auch bereits in BC gesetzt, bevor dieses herauskam. Man hat von einer neutralen Stadt und epischen PvP-Schlachten geschwärmt und ganz allgemein, so hiess es ja, sollte das Open PvP mehr gefördert werden – was dann leider nicht eintraf. Es bleibt abzuwarten, wie Blizzard diese Gebiete mit Belagerungswaffen und zerstörbaren Gebäude umsetzt.

Wäre ein kontinentweiter Buff mit z.B. 5% mehr Schaden und/oder 5% mehr Erfahrung ein Anreiz?

Auf ganz Northrend bezogen meinst du?

Ja.

Dies wäre sicher ein sinnvoller Anreiz, der alle Spieler zu mehr Open PvP animieren würde.

Thema einnehmbare Burgen: Wäre ein System wie in Terrokar, beschränkt auf 2-3 Termine wöchentlich, vielleicht eine bessere Lösung? Open PvP ständig zu ermöglichen wäre wohl auch mit starken Belohnungen irgendwann nicht mehr möglich.

Das wäre meiner Ansicht nach eine gute Lösung. Open PvP andauernd zu ermöglichen würde über kurz oder lang wieder zu Desinteresse führen. Würde man es auf festgelegte Termine beschränken, wie 2 bis 3 mal die Woche, so würden sich genau zu diesen Terminen umso mehr Leute zu grösseren Schlachten treffen. Würde man zugleich noch gute Belohnungen vergeben, hätte man schon den ersten Schritt getan, das Open PvP in einen sinnvollen Wettbewerb umzusetzen und es so tauglicher zu machen.

Danke für das Interview, Arko. Wir wünschen dir auch weiterhin viel Spass und Erfolg bei deinen PvP-Streifzügen!

Bitte sehr, gern geschehen.

HINWEIS:

In unserer “World PvP” Galerie findet ihr eine ganze Reihe Bilder vom Grossangriff der Horde, der von Arko organisiert wurde!


Kapitän Arko nach dem Kapern des Schiffes Richtung Darnassus