(Sonntag, 25.03.2012 von Meiou)

Meine Pandarendame erblickt das Licht an einem tristen Sonntagvormittag. Ihre Berufung ist es, natürlich!, ein Mönch zu werden. So, nachdem die Rasse als auch die Klasse feststeht, muss sie erstmal zum Stylisten. Leichter gesagt als getan. Die “Grundausstattung” stand ja relativ schnell fest – ein schimmerndes rötlich-braunes Fell mit großen, blauen Kulleraugen und einem Augenaufschlag zum Niederknien. Was jetzt nur noch fehlt ist eine schicke Frisur! Wer die Wahl hat, hat schließlich auch die Qual und so geht es mir auch. Ein Zöpfchen, oder zwei, Schleifchen oder Blume im Haar, geflochten oder mit Haube. Entschieden haben wir, ja wir!, schließlich muss man sich ja mit seinem Charakter auch identifizieren, uns für zwei kesse mittellange Zöpfe, einem fransigen Pony und einer Blume im Haar! Sehr hübsch! Fertig gestylt packen wir es an. Jetzt kann das Abenteuer beginnen…

rrrrooooaaaarrr – hast du jetzt Angst?

Als wir dann die Wandernde Insel betreten, sehen wir erstmal nichts außer die Herren der Schöpfung, die ihre voluminösen Bäuche in der Sonne parken. Nach dem ersten Emotiontest (wir lieben nach wie vor den /pups. Tanzen ist zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht möglich) geht es ans Eingemachte, wir nehmen die ersten Quests entgegen. Im Anfangsteil braucht es erstmal nichts weiter als sich Waffen zu nehmen, in unserem Fall so etwas wie Fauswaffen, um dann ein paar Übungspuppen zu verdreschen. Gesagt – getan. Der erste Kampfeindruck: Wir sehen verdammt gut dabei aus!

Nachdem wir dann noch ein paar Pandarenlehringe verprügelt und dem Meister die Flamme geklaut haben, ziehen wir weiter. Unser Ziel ist es ja voranzukommen und lange verweilen wollten wir bei den Sonnenanbetern ja auch nicht. Also, wo müssen wir denn hin, ein kurzer Blick auf die Karte und… – hups, nanu was ist denn das? Grün! Die Map scheint dann wohl doch noch etwas fehlerhaft zu sein, statt einer Umgebungskarte sehen wir nur ein neongrünes Rechteck. Naja, egal, dann halt auf die “altmodische Art”: Erkunden wir das Gebiet eben komplett ohne Hilfe der Karte. Wir Frauen sind ja eh nicht unbedingt berühmt dafür, gute Kartenleser zu sein… Wir ziehen also frohen Mutes weiter. Am Fus Teich angekommen, treffen wir das erste Mal auf Aysa Wolkensänger. So viel sei verraten, dieser Dame werden wir heute noch öfter über dem Weg laufen. Wir dürfen sie aber derzeit bei ihrer Meditation nicht stören, also erledigen wir ein paar kleinere Aufgaben und sammeln hier und da ein paar Dinge ein, wie uns aufgetragen wurde. Kurz darauf dürfen wir Frau Wolkensänger bei einem Ritual helfen und halten währenddessen ein paar ungeliebte Eindringlinge ab, eine Höhle zu betreten.

Einige Level später, haben wir bereits die affenartigen, fiesen Ho-zen und die winzigen, kleinen Hasenbiester (Shed-Ling) kennengelernt und einige Rituale durchgeführt. Wir kommen dem Ziel unsere Fraktion zu wählen immer näher – dazu aber später mehr. Vorher müssen wir noch über Pfähle und Seile balancieren, mit Geistern spielen, uns durch die Lüfte schleudern lassen und mit Aysa einen schönen Rundflug mit dem Heißluftballon über die Insel machen. Ein Taxi wird uns übrigens in den Anfangsleveln auch geboten. Also bitte anschnallen und los geht die Fahrt! Mit dem Karren dürfen wir einige lange Laufstrecken verkürzen und können uns während der Fahrten in Ruhe die Umgebung anschauen, die wirklich schön gelungen ist.

Wir nehmen das inselinterne Taxiunternehmen..

Die Insel entpuppt sich als eine gigantische Schildkröte, sie leidet und wir müssen ihr helfen. Na klar, gerne! Wir kommen dem Finale immer näher, das spüren wir. Nachdem wir gelandet sind, treffen wir erst einige Mitglieder der Horde und kurz darauf welche der Allianz. Für beide Fraktionen, die kürzlich dort gestrandet sind, müssen wir eine Handvoll Aufgaben erledigen. Töten, sammeln, Leben retten – das mal als Kurzfassung :-) Das Insel-Finale fällt zwar nicht ganz so spektakulär aus wie gedacht, aber dennoch fühlt man sich als Held.

Eine Ballonfahrt die ist lustig, eine Ballonfahrt die ist schön

Nachdem wir all diese Aufgaben erledigt haben müssen wir nochmal mit dem Karren in den Tempel der fünf Sonnenaufgänge zurückkehren und werden vor die Wahl gestellt – Horde oder Allianz. Wir wählen die für uns richtige Fraktion und schwupps – verlassen wir die Wandernde Insel und begeben uns in ein neues Abenteuer. Pandaria, wir kommen…

Mein erstes Fazit: Der erste Tag in Pandaria war witzig, aufregend und bunt. Vor allem bunt. Zugegeben, es ist nichts Neues – wir sammeln und töten, alles nur eben fröhlicher, niedlicher und farbenfroher als es wir jemals bei World of Warcraft gesehen haben. Man muss sicher schon ganz schön mit der aufgedrückten Niedlichkeit kämpfen, wenn einem so etwas nicht gefällt.

Wer aber mal etwas über den Tellerrand lugt, sollte damit sicher keine Probleme haben. Denn gerade das macht vielleicht den neuen Charme von WoW und Mists of Pandaria aus. Wir, meine Pandarendame und ich, sind gespannt, wie die anderen, bisher noch nicht freigeschalteten Gebiete von Pandaria aussehen und was wir dort erleben werden. Die Landschaften sind sehr schön gestaltet, das Asiasetting drückt sich schon sehr stark in den Vordergrund, wirkt aber dennoch sehr stimmig. Was uns besonders gefallen hat, achtung jetzt kommt wahrscheinlich wieder von den Herren der Schöpfung ein “War ja klar!”, sind die kleinen, süßen Elementargeister, die uns in einigen Quests begleiteten. Kleiner Körper, großer Kopf und so groooße, runde Augen – wenn da keine Frau schwach wird. “Den brauch ich als Haustier!” – war mein erster Gedanke. Wir warten jetzt bis Blizzard die nächste Phase der Beta freischaltet und gehen derweil ein bisschen Blödsinn farmen 😛

/huhn ^^

Hier kommt ihr wieder zurück zur Beta-Schaltzentrale »