Im folgenden Guide bekommt ihr alle Informationen zur Begegnung mit Megaera, dem fünften Boss des Thron des Donners, welcher mit WoW Patch 5.2 erscheinen wird.


Megaera

Megaera ist eines der Experimente, von denen die Zitadelle heimgesucht wird. Einst ein Himmelsdrache Pandarias, wurde sie auf Wunsch Lei Shens modifiziert. Diese Hydra weilt nun in den Katakomben unterhalb des Thrones und wartet darauf ihre Beute zu machen. Ihr Körper vom Nebel verborgen, ihre Köpfe jedoch immer auf der Jagd.

Fähigkeiten

  • Ein Körper, viele Köpfe: Wird ein Kopf zerstört, erleidet der Körper Schaden in Höhe der maximalen Gesundheit des Kopfes und es wachsen zwei Köpfe nach.
  • Verbergender Nebel: Der Körper und die entfernten Köpfe werden von einem Nebel verborgen und können nicht direkt angegriffen werden.
  • Toben: Megaera tobt für 20 Sekunden, wenn einer der Köpfe zerstört wird. Spielern wird jede Sekunde 52.000 Elementarschaden zugefügt und der von einzelnen Elementen verursachte Schaden wird pro aktivem Kopf des Elements um 25% erhöht.
  • Hydrenraserei: Nach dem Tod eines Kopfes werden die verbliebenen Köpfe außerhalb des Nebels komplett geheilt und schlagen für 20% schneller zu. Der Effekt ist stapelbar.
  • Elementarblut der Megaera: Wachsen Köpfe nach, wird der Schaden aller Köpfe des gleichen Typs um 15% pro weiteren Kopf des Typs erhöht. Der Effekt ist stapelbar.
  • Megaeras Zorn: Köpfe außerhalb des Nebels spucken Spieler an, wenn sie kein Ziel in Nahkampfreichweite haben. Alle Spieler erleiden 250.000 Elementarschaden im Umkreis von 5 Metern um den Einschlagsort.
  • Feuriger Kopf
    • Glut: Die feurigen Köpfe im Nebel nutzen diese Fähigkeit. Die feurigen Köpfe zünden einen zufälligen Spieler an und verursachen 105.000 Feuerschaden und über weitere 30 Sekunden jede Sek. 75.000 Feuerschaden. Vom Effekt betroffene Spieler können vereisten Boden schmelzen lassen, wenn sie damit in Kontakt kommen. Wird Glut entfernt, entsteht unter dem Spieler für 1 Minute eine Flammenpfütze, die jedem Spieler innerhalb von 5 Metern jede Sekunde 105.000 Feuerschaden zufügt.
    • Fleisch entzünden: Die feurigen Köpfe spucken Feuer auf die Ziele vor ihnen und fügen diesen für 3 Sekunden jede Sekunde 127.500 Feuerschaden zu. Für weitere 45 Sekunden erleiden von Fleisch entzünden betroffene Spieler jede Sekunde 30.000 Feuerschaden.
  • Eisiger Kopf
    • Eisige Sturzflut: Die eisigen Köpfe im Nebel nutzen diese Fähigkeit. Sie richten einen Eisstrahl auf einen zufälligen Spieler, der bei Berührung für 8 Sekunden alle 0,5 Sek. 60.000 Frostschaden verursacht. Auf dem Boden hinterlässt er für 1 Minute Vereisten Boden. Die Sturzflut entfernt Flammenpfützen, wenn sie mit diesen in Berührung kommt.
      • Vereister Boden: Spieler, die auf dem Vereisten Boden stehen, erleiden 68.000 Frostschaden und ihr Bewegungstempo wird um 5% verringert. Der Verlangsamungseffekt ist 20-mal stapelbar.
    • Arktischer Frost: Die eisigen Köpfe sprühen Eis auf Ziele vor ihnen und fügen diesen für 3 Sekunden jede Sekunde 127.500 Frostschaden zu. Erreicht Arktischer Frost 5 Stapel, werden die Spieler für 20 Sekunden betäubt.
  • Giftiger Kopf
    • Saurer Regen: Die giftigen Köpfe im Nebel nutzen diese Fähigkeit. Sie spucken eine Säurekugel auf einen zufälligen Spieler, die allen Spielern beim Einschlag 390.000 Naturschaden zufügt. Der Schaden verringert sich mit zunehmender Entfernung zum Einschlagsort.
    • Rüstungsfraß: Die giftigen Köpfe spucken Gas auf alle Ziele vor ihnen und fügen diesen für 3 Sekunden jede Sekunde 127.500 Naturschaden zu. Spieler mit Rüstungsfraß erhalten für 45 Sek. 10% mehr Schaden. Der Effekt ist stapelbar.

Taktik

Der Kampf gegen Megaera lehnt sich stark an die zwölf Taten des Herakles an, so müsst ihr, ähnlich wie Herakles, eine zehnköpfige Hydra besiegen. Der Clou: Schlagt ihr einen Kopf ab – wer hätte es gedacht – wachsen zwei Weitere nach. Um Megaera zu besiegen, müsst ihr es zum Glück nur insgesamt mit 7 Köpfen aufnehmen – ihr Körper bleibt jedoch zu jeder Zeit verhüllt.

Bevor wir ins Detail gehen, der Grundablauf des Kampfes: Nur die Köpfe an der Plattform können getankt werden. Eure Tanks sollten einen kleinen Felsvorsprung vorfinden, auf welchem sie jeweils einen Kopf tanken werden. Die Gruppe positioniert sich möglichst auf maximaler Reichweite auf der Plattform zwischen den Köpfen. Das “Warum?” klären wir im späteren Verlauf. Tötet ihr einen Kopf Megaeras, so erscheinen zwei neue Köpfe dieser Farbe im hinteren Bereich der Höhle und ein Kopf anderer Farbe kommt zur Palttform. Die Köpfe im Hintergrund können nicht attackiert werden, wirken jedoch verschiedenste Flächeneffekte auf die Gruppe.

Beschäftigen wir uns jedoch vorerst einmal mit den Köpfen im Vordergrund! Es werden sich immer zwei Köpfe im Vordergrund befinden; ihr solltet euch jedoch nur um einen Kopf kümmern. Denn beseitigt ihr einen Kopf, so wird der zweite für kurze Zeit verschwinden und mit 100% Gesundheit zurückkehren.

Egal welcher Kopf gerade aktiv ist, die Tanks müssen darauf achten, dass dieser vom Schlachtzug weggedreht wird, da jeder Kopf einen Debuff auf dem Tank bzw. den Zielen vor sich hinterlässt. Es ist wichtig, dass die Tanks ihr Positionen wechseln, sobald einer der Köpfe abtaucht, um zu verhindern, dass ein Tank z.B. mehrfach den eisigen Kopf tankt. Der eisige Kopf verursacht den Debuff Arktischer Frost: Stapelt sich dieser fünf Mal, so wird das Ziel für 20 Sekunden betäubt. Der giftige Kopf führt dazu, dass das Ziel durch Rüstungsfraß 10% mehr Schaden erleidet – natürlich stapelbar – und zu guter Letzt der feurige Kopf, der für 45 Sekunden einen DoT hinterlässt, der für ordentlich Schaden pro Sekunde tickt.

Vernichtet ihr einen Kopf, so wird ein Toben ausgelöst. Toben verursacht über 20 Sekunden hinweg Schaden an der gesamten Gruppe. Es ist wichtig, dass ihr für die Phasen des Tobens einen großen Heil-Cooldown nutzt, da es ansonsten Probleme mit eurem Lebensbalken geben könnte. Am besten sammelt ihr euch dafür immer vor dem nächsten Kopf, den ihr bekämpfen wollt.

Für Schadensverursacher und Heiler ist der Kampf ein Klacks, zumindest bei Betrachtung der Mechanik, die Durchführung ist wiederum ein ganz anderes Thema. Da es nur drei unterschiedliche Köpfe gibt, gibt es nur drei Fähigkeiten, auf die ihr achten müsst. Da hätten wir zum einen die Eisige Sturzflut des eisigen Kopfes. Bei dieser wird ein zufälliger Spieler acht Sekunden lang von einem Strahl verfolgt, der während der Verfolgung Eisflächen hinterlässt, die bei Berührung Schaden verursachen.

Dieser Eisstrahl ist wichtig, um die zweite Fähigkeit Glut zu kontern. Glut zündet einen zufälligen Spieler an und hinterlässt einen magischen Effekt auf diesem, der dispellt werden sollte. Achtet jedoch darauf, dass ihr den besagten Spieler erst dann dispellt, wenn dieser sich außerhalb der Gruppe befindet. Denn beim Entfernen des Effekts hinterlässt er eine Flammenpfütze. Diese verschwindet erst nach einiger Zeit oder dann, wenn ein Spieler, der von der Eisigen Sturflut verfolgt wird, die Sturzflut durch die Pfütze zieht, was mit dem Löschen der Pfütze einhergeht.

Dieses Vorgehen funktioniert auch umgekehrt: Spieler mit dem Debuff können, in dem sie über die Flächen laufen, das Eis auflösen. Der giftige Kopf hingegen verursacht einen Strudel, von dem ihr euch weitmöglichst entfernen solltet, da er mit höherer Entfernung weniger Schaden verursacht.

Ihr könnt jedoch nicht immer nur die gleichen Kopffarben töten, denn mit jedem getöteten Kopf, erhält der andere aktive Kopf einen Buff, der ihn 20% schneller zuschlagen lässt. Wir empfehlen euch die Köpfe in folgender Reihenfolge zu töten, da ihr damit nur mit wenigen gefährlichen grünen Bomben rechnen müsst: Blau > Rot > Grün.

Meistert ihr diese Herausforderung, so versperrt euch nur noch Ji-Kun den Weg in den Innenhof!

Erfolge

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