Yaungol

Taunka in Pandaria? Oder sind es doch Tauren? Nein, es sind die Yaungol, eine entfernte Abart der Tauren aus Mulgore. Denn vor mehr als 10.000 Jahren, als Pandaria noch nicht in den Nebeln verschwunden war, schafften es einige Taurenstämme sich im Westen des Kontinents niederzulassen. In der Tonlongsteppe konnten sie sich festsetzen und veränderten sich mit den Jahrtausenden, bis aus den ehemaligen Tauren das neue Volk der Yaungol geboren wurde.

Nachdem diese aber von den Mantis in ihrer Heimat immer mehr bedrängt wurden, haben einige der jungen Anführer der Yaungol entschieden, sich in Richtung des Kun-Lai Gipfels zu begeben und dort eine neue Heimat für ihre Familien zu finden. Die dort ansässigen Shado-Pan Mönche hatten den Massen an Yaungol-Kriegern nicht viel entgegen zu setzen, so dass der Kun-Lai Gipfel seit dem von einem Krieg zwischen Yaungol und Pandaren beherrscht wird. Nun ist es an Horde und Allianz, hier für Ordnung zu sorgen und die Yaungol aus dem Gipfel zu vertreiben.

Die Ho’zen

Diese affenähnlichen Wesen nennen sich Ho-zen und sind äußerst hochgradig begabte Jäger und Sammler, jedoch auch äußerst ungestüm und wild, was nicht unlängst davon herührt, dass sie nur eine sehr geringe Lebenserwartung haben. Die “Ältesten” ihres Stammes sind häufig nicht älter als 20 Jahre alt, was auch der Grund dafür sein könnte, dass es diesem plumpen Volk an Wurzeln und Regeln mangelt. Sie verfügen über eine besonders derbe Sprache und sind oft ungehobelt und gefühlsbeherrscht.

Sie spielen, leben und streiten gemeinsam, meist zerfallen sie in mehrere kleinere Gruppen sobald ihre Stämme zu groß geworden sind. Andere einheimische Völker meiden die Ho-zen und auch die Pandaren respektieren ihren Lebenshunger, sind jedoch äußerst besorgt um das Chaos, was diese hitzigen Gemüter dieses Affenstammes oft selber in den Tod treibt. Oft verschlägt sie der Hunger jenseits ihrer Reviere, bis sie entweder Nahrung gefunden oder sie bei dem Versuch gestorben sind, Nahrung für die Überlebenden zu besorgen.

Die Behausung der affenähnlichen Ho’zen

Die Jinyu

Die amphyibischen Jinyu gedeihen und leben im Meer oder in den verzweigten Flüssen Pandarias. Mit ihrer Elementarmagie kultivieren sie die natürlichen Wasserquellen und schaffen sogar kleine Flüsse und Bäche, was nicht immer auf Zustimmung der anderen Völker basiert. Sie stauen regelmäßig die Flüsse auf um ihre Behausungen zu bauen. Dabei handelt es sich aber nicht um einfach Lehmhütten sondern um große Städte und Siedlungen, die sich weit unter Wasser erstrecken. Die Jinyu leben in einem strikten Kastensystem, Krieger und Priester werden schon in sehr jungen Jahren ausgewählt.

Die wichtigsten Entscheidungen treffen nach wie vor die Ältesten des Stammes. Jede Begebenheit, mit der die Flüsse in Berühung kommen, findet ihren Weg zu den Jinyu, da sie ihr Wissen flussabwärts aus den Flüssen ziehen in dem sie ihren Stab in das Wasser eintauchen. Die starren Regeln des Volkes trifft nicht überall an Zustimmung, jedoch werden sie von den Pandaren für ihre große prophetische Macht geachtet.

Die Wolkenschlangen


Diese intelligenten drachenartigen Wesen sind im Grunde ihres Seins friedlich gegenüber den anderen Bewohnern der Insel. Es gibt nur wenige ihrer Art, die böse oder gefährlich geworden sind. Sie sind in einer Vielzahl von schillernden Farben vertreten, vom satten Grün der Baumwipfel über das tiefe Blau der Flüsse bis hin zum drohenden Purpur der Flammen.

Sie stellen mit ihrer Schönheit eine perfekte Ergänzung ihrer geliebten Heimat dar. Sobald die Wolkenschlangen aus ihren Eiern geschlüpft sind, nehmen sich die Pandaren ihrer an und ziehen sie groß, um sich ihre Intellgenz und Schnelligkeit als Reittiere zunutze zu machen.

Die Grummel

Diese kleinen Humanoiden sind die Sherpas von Pandaria. Als erfahrene Bergführer, Karawanenbetreiber und Verbündete der Shado-Pan Mönche leben die Grummel in Gruppen in den Bergen Pandarias. Hauptsächlich im Kun-Lai-Gipfel anzutreffen besitzen die Grummel nur eine sehr flache Hierarchie. So gibt es zwar in jeder Gruppe einen Karawanenmeister, aber weitere Unterteilungen der Grummel gibt es nicht.

Gemeinsam mit den Shado-Pan betreiben sie einige der wichtigsten Passagen durch die Berge des Kontinents und genau dies führt auch dazu, dass sie sehr vermögend und wichtig für die Pandaren geworden sind. Gegenüber Fremden sind sie potentiell sehr aufgeschlossen, denn sie sind immer auf der Suche nach Helden, die ihre Karawanen und Dörfer von Angriffen der Yaungol, Ho’zen oder anderer Gefahren beschützen.