Mists of Pandaria: Presse Tour März 2012

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Auf unserer Übersichtsseite findet ihr nun alle neuen Informationen über Mists of Pandaria, die zur Presse Tour am 13.03.12 bekannt gegeben wurden.

Dabei erfahrt ihr neben der grundlegenden Geschichte auch viel über die einzelnen Gebiete von Pandaria, den Raids und den neuen Schlachtfeldern. Es offenbaren sich auch einige neue Informationen bezüglich der Herausforderungen und Szenarien und wir können euch auch die Fragen bezüglich der Charaktermodelle und Charakterplätze auf einem Server beantworten.



Interviews

Wir haben im Rahmen der Pressetour die tolle Möglichkeit gehabt, ein Interview mit Tom Chilton und eines mit Greg Street zu führen. Dabei haben uns die beiden Entwickler umfangreiche Antworten auf diverse Detailfragen zu MoP gegeben und enthüllen dabei auch einige weitere Neuerungen.

Das Interview mit Tom Chilton findet ihr hier »
Das Interview mit Greg Street findet ihr hier »

Geschichte

ACHTUNG, MASSIVE SPOILER! Lest erst im nächsten Kapitel weiter, wenn ihr euch die Geschichte von MoP nicht verraten möchtet! Mists of Pandaria ist ein wichtiger Schritt in eine neue Richtung von World of Warcraft. Mit der Veröffentlichung des Addons, stehen uns die Pandaren als neue Rasse zu Verfügung, der Mönch als neue Klasse und Pandaria als neuer Kontinent. Die Pandaren wirken fröhlicher und lockerer als die bisher veröffentlichten Rassen, was mitunter auch an ihrer Hintergrundgeschichte liegt.

Die Pandaren

Wenn man die Pandaren in einem Satz beschreiben wollte, so könnte man sagen, dass sie im Hier und jetzt leben. Sie genießen ihr Leben und alles, was sie in ihrem Leben tun, tun sie voller Entschlossenheit, Konzentration und Hingabe. Familie wird bei ihnen besonders groß geschrieben, jede gemeinsame Mahlzeit ist ein Ereignis und jede Sekunde im Kreise der Familie unglaublich kostbar. Alles, was die Pandaren tun, egal welches Vorhaben oder jedes Kunstwerk, erfordert ihre volle Aufmerksamkeit. Dieses hartarbeitende Volk liebt aus vollem Herzen und kämpft wie ein Tier, wenn es darauf ankommt. Sie spielen mit vollem Einsatz, trinken gerne mal einen über den Durst und schlafen so tief wie die Toten.

Man sagt, dass sie die Ruhe selbst in sich tragen, sie seien nur schwer aus der Fassung zu bringen und besitzen immer einen kühlen Kopf. Aber auch in dem ruhigsten und gesittesten Pandaren steckt ein wilder Bär, der sich gerne mal im Kampfesrausch verliert. Sein Kampfschrei ist noch in weiter Ferne zu hören, seine Fäuste gleichen der Stärke von Abrissbirnen. Dennoch leben Pandaren in völliger Harmonie, selbst ärgste Streitigkeiten sind nach ein paar Gläsern schnell in Vergessenheit geraten. Auf dem Festland Pandarias sorgen Angst, Zorn und Verzweiflung für negative Gefühle und Chaos, was hauptsächlich den Grund ausmacht, warum die Pandaren zurückgezogen in enger Harmonie und Frieden leben.

Die Pandaren haben sich vor dem großen Bruch Azeroths, auf den jetzigen Kontinent Pandaria zurückgezogen und leben seitdem abgeschieden von den restlichen Völkern. Sie sind bisher nur wenig in Kontakt mit der Horde oder der Allianz getreten. Geschichten über wandernde Pandaren ließt man sehr selten. Chen Sturmbräu, fand den Weg in die Annalen der Geschichte Azeroths, in dem er gemeinsam mit Thrall und Rexxar das neue Heimatland der Orcs in Durotar gründete. Später befreite er an der Seite von Vol’jin und Jaina Prachtmeer die Stadt Theramore und bewahrte die noch junge Horde vor der Vernichtung. Doch er verweilte nach seinen Taten nicht, sondern zog weiter, immer auf der Suche nach den Zutaten für das perfekte Gebräu. Ihr werdet ihm während eurer Abenteuer auf Pandaria begegnen können.

Die Geschichte der Mönche

Vor fast 12.000 Jahren wurde das heutige Pandaria von dem Volk der Mogu beherrscht, die Zuchtmeister dieses Volkes verboten ihren Sklaven das Tragen von Waffen. In dieser dunklen Zeit, versuchten die Mönche ihren Brüdern und Schwestern Kraft und neuen Mut zu geben. Als Braumeister, Geschichtenerzähler und Heiler waren sie es, die die unterdrückte Gesellschaft der Pandaren zusammenhielten. Als das Reich der Mogu zu zerfallen begann, sahen die Pandaren ihre Chance sich aus der Sklaverei zu erheben. Ohne Waffen lernten sie mit bloßen Händen und Füßen zu kämpfen. Sie nutzten ihre positive Energie – das Chi – um sich zu stärken oder zu heilen. Eine blutige Revolution folgte, die Pandaren musste viele Verluste hinnehmen, doch das Ziel die Mogu zu stürzen war erreicht und es wurde ein neues Reich gegründet.

In seltenen Fällen nutzen die Pandaran-Mönche auch Waffen im Kampf, aber das Chi stellt nach wie vor die mächtigste und wichtigste Energiequelle dar und sie stellen nur mit bloßen Fäusten immernoch verheerende Gegner dar. Im Zuge dieser Ereignisse brachen die Pandaren zu den bedeutesten Orten Azeroths auf, um ihre Lehrern und Weisheiten auch unter jungen Kriegern der Horde und Allianz zu teilen.

Leitgeschichte von MoP

Im Gegensatz zu den bisherigen Erweiterungen wird die Welt diesmal nicht von einer großen Bedrohung heimgesucht, diesmal soll der Konflikt beziehungsweise der Krieg zwischen Horde und Allianz weiter in den Vordergrund rücken und in deren Mittelpunkt stehen die Pandaren und ihr wunderschöner Kontinent.

Dabei soll eine neue Ausrichtung der Patches im Bezug auf die Story getestet werden. So wird es mit dem Boxrelease erstmal um das Erkunden des Kontinentes gehen, jedoch werden in zukünftigen Patches die Truppen der Allianz und Horde mehr und mehr auf den Plan treten und somit Pandaria in Gefahr bringen. Durch das negative Chi, welches dieser Konflikt mit sich bringt, wurde ein altes Übel auf Pandaria geweckt, die Sha. Die Sha sind personifizierte negative Emotionen, welche von den Pandaren gebändigt wurden, nun aber wieder ausbrechen.


Als Endgegner stellt sich diesmal ein bekannter Charakter heraus, welcher uns allen – besonders den Hordespielern, ein Dorn im Auge ist: Garrosh Höllschrei. Dieser wird sich durch mehr und mehr falsche Entscheidungen, sowohl als Gegner der Allianz, als auch der Horde herausstellen. Varian Wrynn, Anführer der Allianz und König der Menschen, wird sich im Verlauf von Mists of Pandaria zu einem der glänzendsten und charismatischsten Anführer entwickeln, die Azeroth je gesehen hat und so den positiven Gegenpart zu Garrosh darstellen. Der finale Patch von Mists of Pandaria wird in einer Schlacht zwischen Horde, Allianz und Garrosh in Orgrimmar gipfeln. Nach diesem Ereignis wird die Horde nicht mehr die Selbe sein, jedoch kann es passieren das Thrall seinen Posten wieder einnimmt (Zitat Metzen: Sein Urlaub ist vorbei!).


Plan ist es, die ganze Geschichte in Mists of Pandaria zu erleben und nachzuvollziehen, selbst die Geschichte von Pandaria wird euch im Spiel selbst gezeigt, so dass es nicht mehr zwingend notwendig ist, die Romane zum entsprechenden Thema zu lesen (siehe Fraktion der Lehrensucher).

Der neue Kontinent Pandaria

Die Geschichte wird auf dem verschollenen und vergessenen Kontinent Pandaria stattfinden, welcher sich plötzlich aus dem mysteriösen Nebel erhebt. Der Kontinent stellt quasi das Pendant zu Nordend dar, da dieser im Süden liegt. Pandaria selbst wird in sieben Zonen eingeteilt werden, fünf Zonen wurden uns bereits auf der Blizzcon vorgestellt. Sechs der insgesamt sieben Zonen sind bereits vollständig mit Quests bestückt und fast fertiggestellt.

Die offizielle Karte des Kontinents Pandaria


Bei der Ankunft in Pandaria werden Spieler solange nicht fliegen können, bis sie einen gewissen Punkt in ihrem Questfortschritt erreicht haben. Das Questerlebnis ist sehr viel unterhaltsamer und atmosphärischer, wenn man sich dabei am Boden fortbewegt.

Jadewald

Ein Pandaren-Mönch im Jadewald

Für die Allianz und Horde wird es ein gemeinsames Startgebiet geben, der Jadewald. Spieler hoher Stufen beginnen hier ihr Abenteuer. Hier wird sich auch die erste Instanz befinden. Die Landschaft zeichnet sich durch grüne Ebenen, steile Berge und viel Bambus aus. Im Jadewald selbst werden die Spieler zum ersten Mal auf die Sha, welche eine große Bedrohung für Pandaria darstellen, treffen. Zumal wird man dort auch auf die erste Reputationsfraktion treffen. So wird die Allianz mit den Jinyu, fischähnliche Humanoide, in Kontakt treten. Diese gehören zu den Ureinwohnern Pandarias und sind vor allem mit dem Wasser des Kontinents verbunden, können sogar mit diesem in Verbindung treten. Die Horde hingegen wird sich mit den Hozen, affenartigen Kreaturen, verbünden, welche von der Horde im Laufe der Zeit mit Waffen ausgerüstet werden. Auch mit Level 90 wird der Jadewald den Spielern einiges bieten, so ist es möglich sich seine eigene Flugschlange aufzuziehen, natürlich in Form einer Daily Quest. Jedoch wird es diesmal umfangreicher und abwechslungsreicher zugehen als bei den Quests, die uns aus dem Un’Goro Krater oder Winterquell bekannt sind. Außerdem ist es dem Spieler möglich, mit seiner gezüchteten Flugschlange, bei den von Pandaren beliebten Rennen teilzunehmen.



Tal der Vier Winde

Die nächste bekannte Zone ist das Tal der Vier Winde, in welchem sich das das Farmland der Pandaren befindet. Die Landschaft ist geprägt von vielen Feldern, auf welchen die unterschiedlichsten Nahrungsmittel angebaut werden. Die Farmer der Pandaren stellen eine weitere Ruffraktion dar. Im Laufe der Geschichte müssen die Spieler ihre eigene Farm wieder urbar machen, um sie später wieder zu bewirtschaften. Dabei wird man täglichen Aufgaben wie Säen, Bewässern und Ernten nachgehen müssen. Die geernteten Früchte können sowohl Quest als auch für einen Beruf von Nutzen sein. Mittelpunkt und Zentrum des Tals stellt der Markt dar, auf welchem ihr Quests annehmen und abgeben könnt und in welchem euch täglich wechselnde NPCs Items verkaufen. Blizzards Intention dahinter, ist es einen lebendig wirkenden Markt zu schaffen. Des Weiteren werdet ihr eine weitere Ruffraktion auf dem Markt wiederfinden: die Brauerei Sturmbräu, die Brauerei von Chem. Mehr Infos dazu gibt es im Bereich Dungeons und Raids.


Die eigene Farm

In Mists of Pandaria ist es möglich, eure eigene Farm zu erhalten. Im Tal der vier Winde könnt ihr diese freischalten, wenn ihr genügend Ruf bei der dortigen Fraktion gesammelt habt. Allerdings gilt es zu beachten, dass es sich hier nicht um Housing handelt, da alle Spieler dieselbe Farm in unterschiedlichen Phasen besitzen. Somit ist es auch nicht möglich, die Farm anderer Spieler zu besuchen.

Immerhin kann man es aber als erstes Zuhause für alle Charaktere in World of Warcraft bezeichnen, auf das ihr euch freuen dürft. Die erste Hilfe erhaltet ihr von einem Pandaren-Farmer, welcher sein Land hat verkommen lassen. Eure Aufgabe ist es, das Land von Unkraut und sonstigem Unrat zu befreien und erste Dinge anzubauen, bis ihr es schlussendlich übernehmen dürft. Anschließend könnt ihr dort diverse Dinge anpflanzen. Das passende Saatgut müsst ihr euch kaufen oder beschaffen. Die Aussaat muss bewässert und die Ernte eingefahren werden. Die Erträge können dann auf unterschiedliche Art und Weise genutzt werden. So können manche Pflanzen eine Quest starten. Beispiel: Ein Farmer bittet euch, Blumen anzubauen, um diese einer Pandarin zu schenken. Diese gibt euch dann weitere Quests. Auch die Berufler unter euch sollen angeblich nicht leer ausgehen. Sollte dieses Feature gut ankommen, wird Blizzard das Thema Housing noch einmal genauer ins Auge fassen.

Krasarang-Wildnis

Pandaren an der Küste der Krasarang-Wildnis

Das nächste Gebiet ist die Krasarang-Wildnis, bei welchen es sich um eine düstere Dschungelzone handelt, welche verfallene Ruinen und Tempel beherbergt. Die Wildnis befindet sich im zentralen Süden Pandarias und schließt somit den Großteil der Südküste mit ein. Hier werden mit den kommenden Patches die Invasionstruppen der Allianz und Horde landen und damit die Welle des Chaos in Pandaria lostreten. Außerdem befinden sich in der Wildnis auch geschichtsträchtige Orte, wie z.B ein Schrein für den ersten Pandaren, welcher Pandaria verlassen hat, um auf dem Rücken einer Schildkröte Azeroth zu erkunden. Jene Schildkröte wuchs mit der Zeit immer weiter und beherbergt auf ihrem Rücken nun die Wandernde Insel, den Startpunkt aller Pandaren. In der Krasarang-Wildnis trefft ihr zudem auch auf die wichtigsten Gegnertruppe in Mists of Pandaria, den Mogu. Diese besaßen in der Vergangenheit ein großes Reich auf Pandaria und stellen den aggressiven und bösartigen Teil der Urbevölkerung dar. Diese ähneln vom Aussehen her den bekannten Statuen von asiatischen Löwen und Drachen. Weiterhin werden hier auch die Saurok eingeführt, eine Art Echsenmenschen. Diese werden uns in ganz Pandaria begegnen und wurden von den Mogu als Krieger erschaffen, was sie zu einer nicht gerade intelligenten Spezies macht. Jedoch konnten einige Saurok den Klauen der Mogu entkommen und leben nun als Räuber, Wegelagerer und Diebe im Dschungel.

Kun-Lai-Gipfel

Ein Grummle in Kun-Lai-Gipfel

Das folgende Gebiet, der Kun-Lai-Gipfel, liegt im zentralen Norden von Pandaria und is das kälteste Gebiet des Kontinents. Die Landschaft ist sehr hügelig und hat einen eher herbstliche angehauchten Stil mit vielen bunten Blättern, goldenem Gras und ein wenig Schnee auf höheren Bergen. Hier treffen die Spieler auf die Yaungol, eine taurenähnliche Rasse, die sich von den Tauren vor mehr als 10.000 Jahren abgespalten hat, wie die Taunka in Nordend. Auch in dieser Zone finden wir unterschiedliche Fraktionen vor. Auf dem Berg des Kun-Lai finden wir Pandaren Scherpas vor, welche von der Größe her eher an Gnome erinnern, die uns bei der Erkundung dieser Zone behilflich sind und somit eine freundliche Fraktion darstellen. Zum anderen gibt es noch die Fraktion des Shado-Pan-Ordens, welche sich auf dem Gipfel des Berges einen eigenen Tempel errichtet haben. Die Shado-Pan stellen düstere und gefürchtete Krieger dar, welche im ewigen Kampf mit der dunklen Seite des Chi’s stehen. Die Shado-Pan werden eine wichtige Fraktion im späten Spiel darstellen.

Tal der ewigen Blüten

In der nächsten Zone, dem Tal der Ewigen Blüten, stehen die wichtigsten Heiligtümer Pandarias. Dort werdet ihr den heiligen Teich und die wichtigsten Tempel vorfinden, welche das Herz des Kontinents darstellen. Und so finden sich auch hier sehr viele Orte, die im Verlauf der Erweiterung wichtig werden. Des Weiteren werdet ihr auch hier die großen Playerhubs für Allianz und Horde vorfinden, welche mit Banken, Auktionshäusern und eventuell auch Portalen ausgestattet sind. Die zentrale Fraktion dieser Zone ist der Goldene Lotus, welcher neben dem Shado-Pan-Orden eine der wichtigeren Fraktionen ist. Auch diese Zone wird sich von Tag zu Tag verändern. Denn die Mogu greifen den Goldenen Lotuns an und werden jeden Tag versuchen, eine andere Stelle der Verteidigung zu durchbrechen. Hier werden die Spieler also abwechslungsreiche tägliche Quests vorfinden. Neben dem Goldenen Lotus befindet sich hier auch die Fraktion der Lehrensucher, welche das historische Archiv von Pandaria verwalten. Wenn man den Ruf gegenüber dieser Fraktion verbessert, wird man immer mehr Einblick in die Geschichte Pandarias bekommen und sogar mit eigenen Ingame-Cinematics überrascht.

Tonlong-Steppe und Schreckensöde

Eine gewaltige Mauer trennt hier die grünen Wälder und Ebenen Pandarias von dem trostlosen Ödland, der Tonlong-Steppe, das die gefräßigen, allesfressenden Mantis zurückgelassen haben.

Die inzwischen von dem Sha der Furcht überrannte Heimat der Mantis wurde in eine trostlose Einöde voller Sümpfe und verbrannter Erde verwandelt. Die Spieler müssen sich in der Schreckensöde bis in den Bau der Königin der Mantis vorkämpfen, um die Quelle der Verderbnis auszurotten.

Die Wandernde Insel

Pandarische Abenteurer, die die Welt außerhalb Pandarias erkunden wollen, beginnen ihre Reise auf dieser rätselhaften Insel, die nie allzu lang an einem Ort zu bleiben scheint. Die Wandernde Insel stellt somit das Startgebiet der Pandaren da, wo sie langsam mit den beiden Fraktionen, Allianz und Horde, in Kontakt treten und sich letztendlich für eine von beiden entscheiden müssen. Nachdem man die Insel einmal nach Stufe 10 verlassen hat, wird man nicht mehr dorthin zurückkehren können.



Maßgeblich für die Entscheidung der Fraktion sind zwei unterschiedliche Diziplinen, die auf der Wandernden Insel sehr bekannt sind. Jene, die dem Pfad des Huojin folgen und mit den Überzeugungen von Ji Feuerpfote übereinstimmen, sind impulsiv, schnell im Handeln und praktisch veranlagt. Schüler des Huojin sind überzeugt, dass der Zweck die Mittel heiligen kann, und finden eher in der Horde gleichgesinnte Mitstreiter. Im Gegensatz dazu sind die Anhänger des Pfades des Tushui vergeistigter und stellen die abstrakten Ideale der Gerechtigkeit und Moral in den Mittelpunkt. Schüler des Tushui glauben daran, dass nur ein prinzipientreues Leben lebenswert ist, und fühlen sich wie Aysa Wolkensänger eher zu den unerschütterlichen Grundsätzen der Allianz hingezogen.

Braumeister

Pandaren Braumeister
Diverse Braumeister der Pandaren laufen die ganze Zeit durch Pandaria und bieten euch einige tolle Dinge, wenn ihr ihnen begegnet. So hat jeder Braumeister ein eigenes Szenario, welches ihr spielen könnt und seine Geschichte erzählt. Ihr dürft gespannt sein, denn auch weiterführende Quests und Belohnungen werden hier auf euch warten.

Einheimische Gefahren

Die Mogu sind ein uraltes Volk monströser Kriegsherren, die das erste Reich mittels Eroberung und Unterdrückung errichteten. Sie versklavten die umlebenden einheimischen Völker und ließen sie Ehrfurcht gebietende, majestätische Bauwerke errichten, die zum Teil heute noch stehen. Als Meister der fleischformenden Magie sicherten sie ihre Herrschaft durch grausame Experimente. Nur durch die Perfektion des waffenlosen Kampfes waren die alten Pandaren in der Lage, dieses schreckliche Regime zu Fall zu bringen. Da sich die Nebel lichten, schließen sich die verbliebenen Mogu mit alten Verbündeten zusammen und versuchen, das Reich ihrer Vorfahren aufs Neue zu errichten.

Die Mantis sind ein intelligentes und hochentwickeltes Volk insektenartiger Wesen, die die Bewohner Pandarias schon seit grauer Vorzeit bedrohen. Ihre Gesellschaft besitzt zwar eine Königin, wird aber nicht von einem einzigen Willen gelenkt. Mantis sind enorm gerissen, was sie zu hervorragenden Einzelkämpfern und in der Masse geradezu unaufhaltsam macht. In jeder Mantis-Generation schlüpfen unzählige Junge, die dann über ganz Pandaria ausschwärmen und alles vernichten, was ihnen in den Weg kommt. Nur die Stärksten kehren zurück. Die alten Mogu hatten es bewerkstelligen können, eine gigantische Mauer zwischen sich und den Mantis zu errichten, aber die Generationsschwärme können nur unter Aufbietung aller Kräfte davon abgehalten werden, über das Herz Pandarias herzufallen.

Und dann gibt es da noch das Sha, eine dunkle Energie, die es nur in Pandaria gibt und eine Hinterlassenschaft des letzten Kaisers der Pandaren ist. Angst, Zweifel, Verzweiflung, Wut, Gewalt und Hass sind alles Gefühle, die mit dem Sha in Verbindung stehen – Gefühle, die sogar körperliche Gestalt annehmen können, wenn man sich ihrer nicht annimmt. Die negative Sha-Energie kann von unachtsamen Sterblichen Besitz ergreifen und diese damit zu Gefäßen reiner Wut oder Furcht machen. Während die Allianz und Horde ihren Krieg an die Küsten Pandarias tragen, drohen diese negativen Gefühle den gesamten Kontinent zu verschlingen.

Einheimische Völker

Die wilden und ungestümen Hozen sind ein kurzlebiges Volk. Sie verfügen über eine eigene, besonders derbe Sprache und sind stets darum bemüht, ihre Stellung zu verbessern, wobei ihnen kein Mittel zu plump ist. Die Pandaren respektieren zwar ihren hartnäckigen Lebenshunger, sind aber auch besorgt um das Chaos, das solche Rücksichtslosigkeit verursachen könnte. Die permanent expandierenden Hozen sind nur allzu oft der Fluch der unweit lebenden Jinyu und die Pandaren befinden sich in der Rolle widerwilliger Friedenshüter.

Die fleißigen, amphibischen Jinyu stauen die Flüsse zu Seen auf, in denen sie sich dann niederlassen. Sie leben in einem strikten Kastensystem, in dem Krieger und Priester schon in sehr jungen Jahren ausgewählt werden. Viele der älteren Jinyu sind Wassersprecher. Diese Weisen lauschen dem flussabwärts treibenden Wissen der Insel, indem sie einen Stab in den Fluss halten. Jede Begebenheit, mit der die Flüsse in Berührung kommen, findet so ihren Weg zu den Jinyu und verleiht den Wassersprecher eine Verbindung zur Zukunft. Während die Pandaren die starren Regeln des Lebens der Jinyu ablehnen, haben sie dennoch große Achtung vor dieser prophetischen Macht.

Die Wolkenschlangen sind ein intelligentes Volk drachenartiger Wesen, das die Insel bewohnt. Es gibt sie in einer Vielzahl schillernder Farben. Vom satten Grün der Baumwipfel, durch die sie fliegen, über das tiefe Blau der Flüsse bis hin zum bedrohlichen Purpur der Flammen – ihre Schönheit stellt immer eine perfekte Ergänzung ihrer geliebten Heimat dar. Pandaren nehmen die verspielten Geschöpfe häufig unter ihre Fittiche, sobald sie aus dem Ei geschlüpft sind, und ziehen sie groß, um sich ihre Intelligenz und Schnelligkeit als Reittiere zunutze zu machen. Auch wenn einige wenige Wolkenschlangen böse oder gefährlich geworden sind, so lebt der allergrößte Teil von ihnen doch friedlich mit den anderen Bewohnern der Insel zusammen.

Zu den weiteren einzigartigen Völkern gehören unter anderem die gefährlichen, echsenhaften Saurok, die abergläubischen, winzigen Grummel, die unausstehlichen, diebischen Shed-Ling und die wilden, nomadischen Stämme der Yaungol.

Neue Ruf-Fraktionen

Der Orden der Shado-Pan, in dem die tapfersten und diszipliniertesten Krieger der Pandaren versammelt sind, wurde vom letzten Kaiser der Pandaren zum Schutz gegen die negative Sha-Energie gegründet, die den Kontinent durchströmt. Zu ihren Pflichten gehört auch die Bemannung der mächtigen Mauer, die die Heimat der Pandaren vor den gefährlichen Mantis schützt. Sie heißen die Hilfe eines jeden willkommen, der den Mut und das Können besitzt, um sie in ihrer heiligen Pflicht zu unterstützen.

Vier mächtige Ahnengeister, die Himmlischen Erhabenen, wachen von alters her über die Lande der Pandaren: Yu’lon die Jadeschlange, Xuen der Weiße Tiger, Chi-Ji der Rote Kranich und Niuzao der Schwarze Ochse. Jeder ihrer vier Tempel wird die Dienste mutiger Abenteurer benötigen.

Im Herzen Pandarias liegt das Tal der Ewigen Blüten, ein uralter Ort der Macht, der schon seit der Zeit der Titanen existiert. Das Tal und seine magischen Gewässer wurden von den Mogu einst als Waffe eingesetzt und nach ihrer Niederlage entschied man, dass niemand das Tal mehr betreten dürfe. Der Goldene Lotus ist ein Orden von Pandaren-Priestern und -Kriegern, die diesen heiligen Landstrich verteidigen und hüten. Seine Mitglieder werden bereits in jungen Jahren von einem der vier Himmlischen Erhabenen persönlich auserkoren.

Als Bewahrer der Mantis-Kultur haben diese stoischen Mantis-Fürsten ihre eigene Königin für verderbt erklärt und deren Vernichtung befohlen. Trotz ihres Misstrauens gegenüber allen Fremden könnte es durchaus möglich sein, das Vertrauen der Klaxxi zu gewinnen und sich damit Zugang zu ihren einzigartigen Waffen und Rüstungen zu verschaffen.

Der Orden der Wolkenschlangen, bestehend aus fliegenden Kriegern, wurde vor langer Zeit während der Zandalari-Kriege gegründet. Gewinnt ihr ihre Gunst, werden sie euch in die Geheimnisse der Ausbildung einer Wolkenschlange als getreues Reittier einweihen.

Die Lehrensucher sind eine friedliebende Fraktion, die mit der Bewahrung der pandarischen Geschichte und Kultur betraut wurde. Unerschrockene Forscher können ihre Gunst gewinnen, indem sie historische Artefakte aus aller Welt sammeln.

Viele Braumeister haben die Welt auf der Suche nach exotischen Zutaten durchstreift, um ihre Handwerkskunst zu perfektionieren, während die Pflugmeister und Angler einfache Bauern und Fischer sind. Diese drei Fraktionen bilden das Rückgrat des pandarischen Alltagslebens und es wird äußerst lohnenswert sein, ihnen Hilfe anzubieten.


Player vs. Player

Insgesamt wird es mit der Veröffentlichung von Mists of Pandaria eine Arena und zwei neue Schlachtfelder geben. Beide werden eine völlig neue Art des PvP zur Grundlage haben.

Zunächst der Temple of Mogu, den es zu erobern gilt. Das Schlachtfeld bildet eine Art Arena, in welcher ihr versucht das zentral liegende Artefakt zu erobern. Dieses gewährt der Gruppe, welches es gerade erobert hat, einen Buff, welcher den ausgeteilten Schaden erhöht, jedoch auch den Schaden, den die Gruppe nimmt. Je weiter die Spieler vom Artefakt entfernt sind, desto weniger Punkte bekommt das Team, denn der Kampf soll sich im Zentrum der Karte, direkt beim Artefakt konzentrieren. Der Tempfle of Mogu ist auf einen Kampf 10vs10 ausgelegt, dies könnte aber noch geändert werden.

Das nächste Schlachtfeld ist die Silver Mine. Diese stellt eine Neuheit in WoW dar, da diese das erste Indoor-Schlachtfeld ist. Ziel ist es eine Lore zu erobern und diese in die Richtung des eigenen Depots zu schieben. Je näher man dem Depot kommt, desto mehr Punkte bekommt das jeweilige Team, solltet ihr die Lore ins Ziel schieben können, so gewinnt ihr sofort. Jedoch gibt es auch einen Punktestand, welcher ausreicht um das Spiel zu gewinnen, so könnt ihr es auf zwei Arten lösen. Interessant dabei ist, dass ihr auf dem Weg zum Ziel verschieden Weichen vorfinden werdet, welche den Weg verlängern können oder sogar die Lore in die entgegengesetzte Richtung fahren lässt. Natürlich versteht sich, das nur eine Fraktion die Lore betätigen kann und es das Ziel der anderen Fraktion ist, diese wiederzuerobern.

Dungeons und Raids

Ingesamt wird es zum Start hin 9 Instanzen, davon 6 neue Pandaria-Dungeons auf normalen sowie heroischen Schwierigkeitsgrad, sowie 3 klassische Instanzen auf heroischem Schwierigkeitsgrad (Scholomance und das scharlachrote Kloster) und 3 Raids, die in den drei Schwierigkeitsgraden verfügbar sein werden, geben.



Bei den Raids wird es zwei Änderungen in der Lootmechanik geben: Zum einen wird im LFR-Tool nun der Loot automatisch vergeben und nicht mehr per Würfeln, um somit Lootdiskussionen zu vermeiden. Zum Anderen ist es möglich sich im normalen Modus sogenannte Extralootwürfe zu erkaufen, welche dem investierten Spieler ein extra Item einräumen. Dabei geht es nicht darum, dem entsprechendem Spieler einen Vorteil einzuräumen, sonder es wird extra für ihn, wenn er Glück hat, ein zusätzliches Item droppen.

Diese Hasen sind einige der Feinde in der Brauerei von Chem Sturmbräu

Des Weiteren gibt es weitere Infos zu den Instanzen. So wird die Brauerei Sturmbräu in drei Teile unterteilt sein: Im ersten Teil kämpft man gegen die Hozen, welche Gefallen an dem Bier der Brauerei gefunden haben. Der zweite Teil wird von den Shed-Ling bewacht, den böse aussehenden Kaninchen aus Mists of Pandaria. Diese quirligen Gegner springen durch die Gegend und sind meist in Massen anzutreffen. Der Endboss dieses Abschnittes, wird ein noch größeres weißes Kaninchen namens Hoptalus darstellen. Im letzten Abschnitt kommen die Alé-mentare ins Spiel, ihr habt euch nicht verlesen, es geht tatsächlich um Bierelementare. Diese sind außer Kontrolle geraten, da sie nicht mehr von den Braumeistern kontroliiert werden. Auch hier wird es einen großartigen Endgegner geben: Yan Zu, ein riesiges Bierelementar, dass dafür sorgen kann, dass euch das Bier zu den Ohren wieder rauskommt.

Eine weitere Instanz ist Scholomance und ja diese kennen wir bereits und woher? Aus Classic genau! Scholomance wird uns komplett neu designed, mit vielen Anspielungen an die alte Instanz, als auch alt bekannten Bossen mit neuem Design begegnen.

Herausforderungen

Als Vorlage für die Herausforderungen in Instanzen diente der Baron-Run aus Stratholme. Das Ziel ist es, eine Instanz so schnell wie möglich zu leeren. Herausforderungsmodi werden für die 6 Pandaria-Dungeons zur Verfügung stehen. Da dabei das Können der Spieler im Vordergrund steht, wird sämtliche Ausrüstung auf eine vorgegebene Stufe normalisiert werden.

Eure Bestzeit wird gespeichert und ihr könnt euch ansehen, wie ihr euch geschlagen habt. Dabei wird in 3 Medaillenarten gewertet: Bronze, Silber und Gold. Jede Instanz hat ihre eigene Medaille, je besser ihr seid, desto besser sind auch am Ende die Belohnungen, die ihr für die Medaillen erhaltet. Für Bronze erhaltet ihr Titel, für Silber Items zum Transmogrifizieren und für Gold könnt ihr euch einmalige Reittiere aussuchen.

Im Spiel werdet eine eigene Rangliste eurer Gilde vorfinden als auch eine für die der anderen Spieler eures Servers. Im Arsenal werdet ihr euch Statistiken ansehen können, wo ihr euch im Vergleich zum Realmpool, in Europa oder gar weltweit befindet.

PvE Szenarien

In Mists of Pandaria wird es eine neue Art von Gruppenquests geben: die Szenarien. Dabei handelt es sich um storybasierte Mini-Instanzen, die sich meist an der frischen Luft befinden und nur ca. 10 bis max. 30 Minuten dauern sollen. Derzeit gibt es nur Szenarios für 3 Spieler, später sollen aber noch welche hinzukommen, die bis zu 25 Spieler erfassen können.

Das Wichtigste an den Szenarien ist, dass es besonders wichtig ist, mit den Gruppenmitgliedern zusammenzuarbeiten, denn eine feste Gruppenkonstellation wird nicht vorgeschlagen. Eine schnelle Gruppensuche soll durch eine Warteschlange gewährleistet werden. Die Szenarien beinhalten immer mehrere Phasen, die ihr durch das Vorankommen freischalten müsst. Die Belohnungen werden für die Szenarien natürlich besser ausfallen, als für normale Quests. So könnt ihr zum Beispiele blaue Gegenstände erwarten und auf dem maximalen Level winken sogar Tapferkeitspunkte und gute Ausrüstung.

Haustierkampf

Die Haustierkämpfe werden rundenbasiert vonstatten gehen. Vor Kampfbeginn wählt ihr drei eurer Haustiere aus, mit denen ihr antreten möchtet. Ihr müsst vorher jeweils drei Fähigkeiten festgelegt haben. Im Kampf wird dann immer abwechselnd eine dieser Fähigkeiten genutzt. Um eure Strategie anzupassen, könnt ihr euer aktives Haustier auswechseln.

Mit zunehmender Kampferfahrung steigen die Haustiere auf neue Stufen auf und besitzen außerdem unterschiedliche Werte wie zum Beispiel Angriffs- und Verteidigungswertung. Steigen die Haustiere auf, können die Spieler neue Fähigkeiten für sie auswählen, wobei jede Fähigkeit spezielle taktische Vorteile gewährt.

Insgesamt gibt es rund 100 geeignete Haustiere in ganz Azeroth zu finden, alle mit einzigartigen Werten und Stufen und denen ihr einen eigenen Namen geben könnt. Außerdem wird an einer Art Wildtierführer gearbeitet, indem man als Spieler nachlesen kann, wo und wie wilde Tiere gefangen werden können, welche haustierspezifischen Erfolge und Statistiken es gibt.

Es gibt 2 Möglichkeiten einen Spieler zum Haustierkampf aufzufordern. Das geschieht einmal über die Duell-Funktion oder ihr nutzt den Haustierkämpfe-Finder und reiht euch dort in die Warteschlange ein. Ihr bekommt daraufhin einen Gegner zugewiesen. Außerdem gibt es die Möglichkeit gegen wilde Kreaturen anzutreten.

Die ganzen Kampfmechanik soll dabei immer einfach, lässig und nicht wettkampf-orientiert sein. Um das zu gewährleisten, wird bei Spielen aus der Warteschlange der Name des Gegners nicht angezeigt und es wird auch keinen Chat geben. Damit möchte man eventuelle Anfeindungen zwischen den Spielern verhindern. Ein Haustierkampf soll ausschließlich dem Spaß dienen und jeder soll daran teilnehmen können. Das bedeutet auch, dass es hier kein Ranglistensystem geben wird und das System wird sich nicht merken wann und wie oft ihr verloren habt. Haustierkämpfe sollen Spaß machen und nicht demotivieren, verlieren soll hier keine Rolle spielen.

Haustierkämpfe sind vollkommen unabhängig vom Voranschreiten eurer Charaktere und auch die Belohnungen werden keinerlei Vorteile im PvP- oder PvE-Situationen bieten.

Ein Artwork das sehr gut zeigt, wie die weiblichen Pandaren aussehen

Die neue Rasse – Pandaren

Die Charaktere der Pandaren können sowohl weiblicher als auch männlicher Natur sein und diverse verschiedene Fellfarben vorweisen. Die Pandaren könne auch, in Anlehnung an kleine Panda-Rassen, Schwänze haben.

Im Augenblick können Pandaren Jäger, Krieger, Magier, Priester, Schurken, Schamanen und selbstverständlich den Mönch wählen. Druiden, Hexenmeister, Paladine und Todesritter sind als Pandaren nicht spielbar.

Horde oder Allianz

Zu Beginn der Geschichte werden die Pandaren immer neutral gegenüber der Horde als auch der Allianz stehen. Erst im Questverlauf und beim Verlassen der Wandernden Insel werdet ihr euch für eine Seite entscheiden müssen. Überlegt euch gut, welche Seite ihr wählt, denn diese Aktion ist nicht mehr rückgängig zu machen, außer mit dem Fraktionswechseldienst.

Die neue Klasse – Der Mönch

Der Mönch ist ein Experte der Kampfkunst, der sich besonders im unbewaffneten Nahkampf auszeichnet, und kann sowohl Tank (Braumeister), Schadensklasse (Windläufer) oder Heiler (Nebelwirker) spielen, je nachdem, wie sich der Spieler spezialisiert hat. Mönche bauen durch Kombinationen von Tritten, Schlägen und anderen grundlegenden Kampfkunsttechniken Energie auf, die dann für mächtige Finishing-Moves oder Heilzauber eingesetzt werden kann. Entgegen der eigentlichen Planung, entschied sich Blizzard dazu dem Mönch Auto-Attacken zu geben, da man feststellte, dass es sich ohne nicht wirklich gut anfühlte.

Wie die meisten Klassen im Spiel beginnt der Mönch seine Reise auf Stufe 1. Bis auf die Völker der Goblins und Worgen kann jede Rasse den Pfad des Mönchs einschlagen.

Charaktere

Viele von euch haben sich sicher gefragt, ob die alten Rassenmodelle überarbeitet werden. Wir können euch beruhigen, die Überarbeitung ist im vollen Gange. Zum Release von Mists of Pandaria werden allerdings wahrscheinlich vorerst nur die Zwerge fertig remodelliert werden, die anderen Rassen sollen dann zeitnah folgen.

Auch das Charaktererstellungsmenü soll stark überarbeitet und modernisiert werden. Ihr wählt zu Anfang die Rasse und die Klasse eures Charakters, sowie das Geschlecht und daraufhin könnt ihr euch zwischen diversen Formen des Aussehens entscheiden. Diese sind dann auf der linken Seite in Kategorien unterteilt. Auf der rechten Seite werdet ihr dann die Vorschaubilder finden, welche Auswahlmöglichkeiten die jeweilige Kategorie zu bieten hat. Somit habt ihr einen besseren Überklick über die Erstellung und das Durchklicken entfällt nun. Ob es mehr Auswahlmöglichkeiten wie vorher gibt, ist noch nicht bekannt.
Es wird zum Start von Mists of Pandaria 11 Charakterslots pro Server geben. Ob es zum Release noch mehr verfügbare Plätze für eure Charaktere geben wird, ist noch nicht entschieden.

Talente

Die Talente gelten als reine Spaß-Talente, man bekommt alles Nötige mit der Spezialisierung. Trotzdem kann man gewisse Bereiche des Charakters mit den Talenten stärken und auf bestimmte Gegnertypen oder einen bestimmte Spielstil einstellen. Die Neuverteilung der Talente funktioniert im Moment wie bei den Glyphen. Wenn man ein Tier der Talente resetten möchte, benötigt man dafür eine Reagenzie und kann es nur außerhalb des Kampfes und nicht im PvP machen.
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