Autor: nobbie
Letztes Update: 3.11.2012

Alani die Sturmgeborene kreist im Tal der Ewigen Blüten

Einleitung

Schon während der Mists of Pandaria Beta erregte eine im Tal der Ewigen Blüten kreisende Wolkenschlange mit dem markanten Silberrahmen um das Porträt mächtig Aufsehen, und alle Welt fragte sich, ob das wohl der Nachfolger des seltenen Zeitverlorenen Protodrachen aus WotLK bzw. Aeonaxx aus Cataclysm ist. Kurze Zeit später konnte ein glücklicher Betatester mit Hilfe eines Game Masters als Erster das blitzende Monster vom Himmel holen und ihre kostbare Beute – die Zügel der donnernden Rubinwolkenschlange – in Empfang nehmen, womit auch die Frage beantwortet war: Alani die Sturmgeborene, so der Name der rubinroten Schönheit, ist das “Must Have” der vierten WoW Erweiterung für alle, die auch nur entfernt am Sammeln von seltenen Reittieren interessiert sind.

Besondere Merkmale

Alani bzw. das zugehörige Flugreittier gehört zur Gattung der Donnernden Wolkenschlangen, die – im Gegensatz zu den Mounts des Ordens der Wolkenschlangen – einen zusätzlichen Blitz-Spezialeffekt über ihrer schuppigen Haut aufweisen. Dieses schicke Extra teilt Alani mit nur zwei weiteren Exemplaren, der Donnernden erhabenen Wolkenschlange von den Himmlischen Erhabenen und der Donnernden Jadewolkenschlange, die ihr als Belohnung für den heroischen Gildenerfolg Gildenruhm des Pandaria-Schlachtzüglers erhaltet.

Im folgenden Guide erfahrt ihr, wie ihr die durch einen Spezialbuff gut geschützte Alani vom Himmel holt und welche Voraussetzungen ihr mitbringen müsst, um das Mount zu fliegen.

Voraussetzungen

Fliegen der Donnernden Rubinwolkenschlange

Ohne Fleiss kein Preis, so lässt sich der lange Weg zum heldenhaften Alani-Reiter wohl am besten beschreiben. Anders als bei den beiden raren Flugmounts aus WotLK und Cataclysm gehen die Entwickler beim seltenen Mists of Pandaria-Signaturmount nämlich einen gänzlich anderen Weg. Ihr müsst vorab nicht nur kräftig “Farmarbeit” leisten, um Alani vom Himmel zu holen, sondern darüber hinaus auch den Wolkenschlangen-Flugschein besitzen sowie einen ehrfürchtigen Ruf bei den vier Pandaria-Wächtern haben:

Um Alani zu “fangen”, müsst ihr die o.g. Voraussetzungen allerdings noch nicht erfüllt haben. Ihr könnt also mit dem Farmen der benötigten Items (siehe unten) sofort loslegen.

Entfernen von Alanis Schutzbuff “Nimbuswolke”

Die über dem Tal der Ewigen Blüten kreisende Alani wird durch einen Spezialbuff namens Nimbuswolke vor jeglichen Attacken wirkungsvoll geschützt, d.h. bevor ihr sie angreifen könnt, müsst ihr einen Weg zur Entfernung des Schutzzaubers finden (siehe die beiden Bilder oben). Einen Hinweis dazu gibt euch Sturmbeobachter Loh-Ki, der im Norden des Tals auf einer Bergkuppe sitzt:

“Es heisst, dass Alani nur die hellsten Blitze sehen und nur das Echo des lautesten Donners hören kann.
Wenn sie Euch bemerken soll, müsst ihr Euch die Essenz des Himmels, der sie gebar, zunutze machen.”

Mit der “Essenz des Himmels” ist der sog. Himmelskristall gemeint. Dieser setzt sich wiederum aus 10 Himmelssplittern zusammen, einer sehr seltenen Beute von den zahlreichen Level 90-Mobs im Tal der Ewigen Blüten. Wenn ihr 10 dieser Splitter habt, lassen sie sich zu einem Himmelskristall verschmelzen. Wird dieser Kristall dann auf Alani gewirkt, wird sie zum Schutz gegen Diebstahl durch fremde Spieler für euch “markiert” und ihr Schutzzauber entfernt (siehe die Grafik oben rechts).

Farmen der Himmelssplitter für den Himmelskristall

Um an die für den Himmelskristall erforderlichen 10 Himmelssplitter zu kommen, habt ihr nun zwei Möglichkeiten:

  • Option 1: Während des Absolvierens der täglichen Quests für den Goldenen Lotus erhaltet ihr im weiteren Verlauf eine “Abschlussquest”, die als zusätzliche Belohnung ein Paket namens Schätze des Tals gewährt. Hier kann laut Wowhead mit ca. 5% Chance u.a. ein Himmelssplitter enthalten sein.
  • Option 2: Farmen von Level 90-Mobs im Tal der Ewigen Blüten. Laut Wowhead liegt die beste Dropchance für einen Himmelssplitter von Tal-Mobs bei ca. 0,2%, also 1:500.

Der Autor dieses Guides hat beide Optionen ausprobiert und während der ca. 3-wöchigen Splitter-Farmerei bei den Lotus-Dailies keinen einzigen Splitter im Schatz-Päckchen gefunden. Alle 10 Himmelssplitter droppten von den Tal-Mobs, wobei es hier erhebliche Unterschiede bezüglich der Ausbeute gab.

Obwohl Wowhead eine ganze Anzahl Mobs mit ca. 0,2% Dropchance angibt, hatten wir die besten Resultate bei den sog. “Trickstern”, namentlich die Schieferhautunruhestifter im Süden des Tals beim Örtchen Nebelhauch und die Steinborkentrickster im Norden auf der Anhöhe bei den Guo-Lai-Ruinen (siehe die Bilder oben). Beide Mobtypen seht ihr in dem durch und durch “gephasten” Tal allerdings erst während der Lotus-Dailies und selbst dann nicht immer. Die Trickster im Norden sind – abhängig von der jeweiligen täglichen Quest – fast ständig verfügbar, die im Süden nur bei den beiden Dailies, wenn hier wortwörtlich die Hütte brennt. Sind die Trickster im Süden – anstatt nur Fässer zu klauen – selbst am zündeln, hat man besonders leichtes Spiel. Sie stecken sich dann in Brand, und ihr braucht sie quasi nur noch zu “taggen” und ihnen den Rest geben. Im Süden hatten wie die beste Ausbeute mit ca. 1:250, während für die Splitter aus dem Norden auch mal gerne 1.000+ Mobs erforderlich waren. Von der anderen Mobs im Tal kam nichts, wobei wir diese auch nicht gezielt angegangen sind.

Ein netter Nebeneffekt der langwierigen Splitter-Farmerei ist eine saftige Ausbeute an Gold, “grünen” Items und Harmoniepartikeln sowie gelegentlichen “blauen” und epischen BoE-Gegenständen. Der Autor dieser News war am Ende um ca. 35.000 Gold reicher (inkl. Item-Verkäufen) und hatte etwa 50 Geist der Harmonie im Rucksack.

Der Kampf mit Alani

Seid ihr schliesslich im Besitz von 10 Himmelssplittern, verschmelzt ihr sie zu einem Himmelskristall. Der Kampf gegen Alani ist dann eigentlich nur noch Formsache und für jeden Level 90-Charakter mit “blauem” (Heroic) Dungeon spielend machbar. Im Gegensatz zu den anderen raren Pandaria-Mobs der Klasse 90+ ist Alani wirklich harmlos. Ihr Blitzatem macht vergleichsweise wenig Schaden und sie hat sehr wenig Lebenspunkte, von denen der Himmelskristall während seiner Wirkungsdauer bereits 20% entfernt.

Alani ist eigentlich immer präsent, es sei denn sie wurde gerade von einem anderen Spieler erlegt. Ist das der Fall, könnt ihr mit ca. 7,5 Stunden Respawnzeit ab dem Zeitpunkt ihres Todes rechnen. Habt ihr sie gefunden, platziert ihr euch an einem günstigen Plätzchen wie z.B. einer Anhöhe in Reichweite und wirkt den Himmelskristall auf sie, um den Schutzbuff zu entfernen. Sie wird zu euch herunter kommen, so dass ihr – egal ob Fern- oder Nahkämpfer – nur noch die verbleibenden 80% ihrer Lebenspunkte herunterspielen müsst. Herzlichen Glückwunsch zu eurer Donnernden Rubinwolkenschlange, einem der schönsten WoW Mounts!

Ein kleiner Tipp für Horde-Spieler auf PvP-Servern: Alani lässt sich auf ihrer Flugrunde von der Terrasse des Schreins der Zwei Monde aus anvisieren, so dass ihr vor eventuellen Allianz-Übergriffen geschützt seid.

Im folgenden Video zeigen wir euch unseren ersten “Fang” von Alani der Sturmgeborenen im Detail.

Videos

Alani die Sturmgeborene – Videoguide

In diesem Video zeigen wir euch unseren ersten “Fang” von Alani der Sturmgeborenen im Detail. Viel Spass!


– Hinweis: Die Filmqualität ist am Zahnrad auf der Navbar einstellbar –